Radio Fahrerlager GP Kanada

Hankook will in die Formel 1

Hankook - Formel 3 Foto: Wilhelm 23 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Montreal passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

Hankook bietet mit
Der Reifenvertrag von Pirelli für die Formel 1 läuft Ende 2019 aus. Die FIA sammelt gerade Bewerbungen für einen neuen Dreijahresvertrag ab 2020. Eine Entscheidung fällt im September. Neben Pirelli soll auch Hankook interessiert sein. Der koreanische Hersteller rüstet bereits die DTM und die Formel 3 aus.

Hamilton-Vertrag vor Frankreich-GP?
Laut Niki Lauda könnte der Vertrag mit Lewis Hamilton vor dem GP Frankreich unter Dach und Fach sein. „Es geht nur noch um Beistriche. Die Anwälte schicken die Dokumente hin und her. Dabei vergeht viel Zeit. Aber wir haben ja keine Eile. Wenn du weißt, dass du heiraten willst, ist der Hochzeitstermin auch schon egal.“ Wenn Hamilton fix ist, will Mercedes auch zügig mit Valtteri Bottas verlängern.

Marc Marquez - F1-Test - Toro Rosso - Spielberg - 2018 Marc Marquez testet Red Bull MotoGP-Champ gibt F1-Debüt

Pedrosa vor Marquez
Red Bull gab seinen Motorrad-Assen Marc Marquéz und Dani Pedrosa die Gelegenheit, sich in einem Formel-1-Auto zu versuchen. Der Red-Bull-RB8-Renault von 2012 musste offiziell Toro-Rosso-Honda heißen, was in Paris mit Verstimmung aufgenommen wurde. Inzwischen sind auch die Rundenzeiten durchgesickert. Marquéz fuhr tiefe 1.14er-, Pedrosa hohe 1.13er-Zeiten. „Unter gleichen Bedingungen wäre Marquéz etwas schneller gewesen“, relativiert Motorsportchef Helmut Marko. Voller Begeisterung erzählt er: „Einmal kam Marquéz völlig quer aus einer Kurve, blieb aber voll am Gas. Die schwarzen Striche auf dem Asphalt könnt ihr euch noch beim Grand Prix anschauen.“

Alonso wird 300
Fernando Alonso feierte in Montreal seinen 300. Grand Prix. Eigentlich war es erst der 298. Start. Puristen ziehen die Rennen 2005 in den USA und 2017 in Russland ab. In Indianapolis erteilte Michelin seinen Teams Startverbot, weil man Angst um die Reifen in der Steilkurve hatte. In Sotschi stoppte Alonso mit einem Elektrikdefekt in der Einführungsrunde. Fazit des Jubilars: „Ich wollte nicht nur ein guter Rennfahrer sein, sondern ein kompletter. Und hoffentlich der beste der Welt.“

120 Euro für neue Frisur
Nico Hülkenberg erschien in Montreal mit neuer Frisur und auffallend blonden Haaren. „Ich wollte mal was Neues. Das macht mich drei Zehntel schneller.“ Der Renault-Pilot investierte 120 Euro für den neuen Look.

Kein Anruf von Mercedes
Der frühe Boxenstopp von Lewis Hamilton beim GP Monaco war eine riskante Nummer. Hamilton fiel dadurch hinter Esteban Ocon und hätte so wertvolle Zeit auf seinen direkten Gegner Kimi Räikkönen verlieren können. Doch Ocon machte bereitwillig Platz, als er den Mercedes von hinten anrauschen sah. Angeblich kam der Befehl zum Platzmachen direkt aus der Mercedes-Box. Und Force India musste gehorchen. Verschwörungstheoretiker brachten das mit unbezahlten Motor-Rechnungen in Verbindung. Das sorgte bei Formel-1-Chef Chase Carey, FIA-Präsident Jean Todt und einigen Teams Verstimmung. Force-India-Sportdirektor Otmar Szafnauer wehrt sich: „Unsere Piloten haben generell die Anweisung, schnellere Fahrer, gegen die sie nicht direkt kämpfen, vorbeizulassen. Sich gegen einen Hamilton zu verteidigen, der sowieso vor uns ins Ziel kommt, kostet nur Zeit. Unser Gegner in Monaco hieß Alonso. McLaren wollte uns mit einem frühen Boxenstopp austricksen. Für uns hat jedes Zehntel gezählt. Wenn sich Ocon gegen Hamilton wehrt, kann er pro Runde zwischen zwei Zehnteln und zwei Sekunden verlieren.“

Hungaroring reagiert
Die Unfälle beim DTM-Rennen auf dem Hungaroring haben auch die Formel 1 wachgerüttelt. Regen hatte die Betonfläche vor den Boxen in eine Eisbahn verwandelt. Lukas Auer, Edoardo Mortara und Bruno Spengler konnten auf Slicks nicht mehr rechtzeitig anhalten und verletzten Mechaniker und Helfer. Die FIA verlangt für den GP Ungarn Maßnahmen. Der Beton wird aufgeraut.

Murmeltier überfahren
Romain Grosjean erwischte im zweiten Training ein Murmeltier bei fast 300 km/h auf der Zielgeraden. Weder das Tier noch der Frontflügel überlebten den Aufprall. Die Rennleitung hatte die Sitzung trotz der Gefahr nicht gestoppt, weil das Einfangen der Nager sehr schwierig ist.

Williams - Raft Race - GP Kanada 2018 Foto: sutton-images.com
Williams kann doch noch gewinnen.

Sieg für Williams
Beim traditionellen „Raft Race“ am Samstagabend konnte sich Williams den Sieg holen. Bis auf Ferrari und Force India hatten alle Teams an dem Gaudi-Wettbewerb teilgenommen. Die Aufgabe besteht darin, in einer limitierten Zeit mit vorgegebenen Material ein Floß zu bauen und dann so schnell wie möglich das Olympia-Ruderbecken zu überqueren.

Mallya tritt zurück
Force India ist in Geldnöten. Das F1-Management hilft mit einem Kredit aus. Als Gegenleistung gab Teamgründer Vijay Mallya seinen Direktorposten auf, bleibt aber Teamchef. Insgesamt stehen fünf Kaufinteressenten bereit.

Miami in Zeitnot
Der Formel-1-Kalender für die Saison 2019 soll wieder 21 Rennen umfassen. Es gibt noch zwei Wackelkandidaten. Ein zweiter Grand Prix in den USA und der Grand Prix von Deutschland. Das Schicksal der beiden Rennen ist miteinander verknüpft. Wenn es Miami in den Kalender schafft, sinken die Chancen für Hockenheim. Ansonsten könnte die Formel 1 noch ein Mal im Motodrom fahren. Mit einem Null-Risiko-Vertrag für Hockenheim. Dem Stadtrennen in Miami läuft langsam die Zeit davon. Wenn man sich im nächsten Monat nicht über die Streckenführung einigen kann, dann wird es schwierig, das Rennen schon im nächsten Jahr auf die Beine zu stellen. Die im Internet vorgestellte Strecke ist nur ein Dummy. Tatsächlich soll der Kurs viel länger und selektiver sein. Ein großer Teil der Strecke führt durch das Hafengelände und beinhaltet neben einer langen Geraden und einer Haarnadel auch einige schnelle Kurven. Ob die vom F1-Management gewünschte Streckenführung möglich ist, hängt von der Zustimmung einiger Grundstücksbesitzer ab.

Stroll-Fans sehen Stroll nicht
Lance Stroll hatte beim GP Kanada seine eigene Tribüne ausgangs der Haarnadel. Sie war mit 10.000 Leuten zum ersten Mal seit Jahren wieder ausverkauft. Der Veranstalter machte mit dem Stroll-Clan und Williams einen Deal. Jeder Zuschauer, der ein Ticket für diese Tribüne gekauft hatte, bekam gratis dazu ein T-Shirt und eine Kappe aus dem Stroll-Fanartikel-Shop. Im Rennen schauten die Anhänger des Williams-Piloten in die Röhre. Ihr Fahrer kam nur in der Formationsrunde vorbei. Im Rennen schaffte er es nur bis Kurve 6. Dort landete er zusammen mit Brendon Hartley im Reifenstapel. Bis zu seiner Tribüne wären es noch 1,5 Kilometer gewesen.

Ibaka zu groß für McLaren
Bei McLaren ist Basketballstar Serge Ibaka von den Toronto Raptors zu Gast. Der 2.08-Meter-Riese versuchte sich sogar ins Cockpit des Alonso-Autos zu setzen, was allerdings nicht ganz passte.

Villeneuve im Ferrari
1978 fuhr die Formel 1 zum ersten Mal in Montreal. Der Sieger war standesgemäß Lokalheld Gilles Villeneuve. 40 Jahre später rollte der Ferrari 312T3 wieder auf die Strecke. Diesmal mit Sohn Jacques Villeneuve im Cockpit. Das Auto gehörte ursprünglich Pink-Floyd-Schlagzeuger Nick Mason und wurde dann an einen Kanadier verkauft. Die Fotos von der spektakulären Showfahrt zeigen wir Ihnen in der Galerie.

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