Romain Grosjean - HaasF1 - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 29. September 2017 sutton-images.com
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Radio Fahrerlager GP Malaysia 2017

Grosjean-Unfall kostet 750.000 Euro

In unserer Rubrik Radio Fahrerlager gibt es wie immer die kleinen interessanten Randgeschichten vom Wochenende in Malaysia. Hier erfahren Sie, was sonst noch so neben der Rennstrecke passiert ist.

Anruf bei Sutil

Seit dem GP Singapur ist Nico Hülkenberg alleiniger Rekordhalter. Kein Fahrer hat mehr Grand Prix ohne Podestplatz bestritten. Singapur war der 129. Einsatz für den Renault-Piloten. Damit löste er Adrian Sutil ab, der bislang den Rekord hielt. Hülkenberg nimmt den zweifelhaften Bestwert mit Humor: „Es ist auch eine Leistung immer noch dabei zu sein, ohne eine Leistung erbracht zu haben.“ Am Montag nach dem Rennen in Singapur rief er seinen Vorgänger Sutil an. „Hey, der Rekord gehört jetzt mir alleine. Macht dein Leben noch einen Sinn?“ Sutil hat herzlich gelacht.

Besuch in Mexiko

Mexiko wurde im letzten Monat von drei schweren Erdbeben getroffen. Sergio Perez flog zwischen den Rennen in Singapur und Malaysia in seine Heimat zurück und sammelte bei einem Kart-Rennen neun Millionen Pesos als Hilfe für die Erdbebenopfer ein. Milliardär Carlos Slim erhöhte die Summe um weitere fünf Millionen. Perez hofft, dass der Grand Prix Ende Oktober seinen Leuten Kraft gibt. „Es soll ein großes Fest werden, damit die Menschen auf andere Gedanken kommen. Ich bin stolz, wie wir Mexikaner mit der Katastrophe umgegangen sind.“

Kimi vermisst nichts

Die Formel 1 gastierte zum 19. Mal in Malaysia. 1999 hat mit dem Leitblech-Skandal von Ferrari alles angefangen. Von diesem Rennen ist kein Fahrer mehr dabei. Von den aktuellen Fahrern haben Felipe Massa und Fernando Alonso die meisten Starts in Sepang. Sie fahren seit 2002 in Malaysia. Kimi Räikkönen hat 15 Malaysia-Starts auf seinem Konto. Auf die Frage, ob er das Rennen vermissen werde, meinte der Finne unwirsch: „Die Strecke ist schön, aber um ehrlich zu sein, kenne ich von hier nur die Strecke, den Flughafen und das Hotel am Flughafen. Ich weiß nicht, was ich davon vermissen soll.“

China bis 2020

Die neuen Formel 1-Besitzer haben den Vertrag mit dem GP China bis 2020 verlängert. Ebenfalls offiziell: Im nächsten Jahr tauscht Shanghai außerdem das Datum mit Bahrain. Der GP Bahrain findet demnach am 8. April, das Rennen in China am 15. April statt.

Hamilton vs. Trump

Lewis Hamilton hat sich mit den Spielern der US-Football-Liga NFL solidarisiert, die schon seit einigen Wochen gegen die Politik von Donald Trump und die Missstände in den USA protestieren. Während des Malaysia-Wochenendes verbreitete der Mercedes-Pilot ein Video auf Instagram, das einen Hund zeigt, der eine Trump-Puppe besteigt. Offenbar schoss Hamilton dabei über das Ziel hinaus. Das Video war nach kurzer Zeit wieder gelöscht.

Grosjean-Unfall kostet Haas eine Dreiviertel-Million

Nach dem Unfall von Romain Grosjean tauchte eine gefälschte Rechnung im Netz auf, nach der HaasF1 295.000 US-Dollar für die Reparatur des Schadens von den Streckenbetreibern verlangt. In Malaysia nahmen offenbar einige Medien den Scherz eines Spaßvogels ernst. „So kindisch sind wir nicht, einfach eine Rechnung zu schreiben“, erklärte Teamchef Guenther Steiner. „Wir sind aber in Gesprächen mit der FIA und den Organisatoren. Es gibt Versicherungen für solche Fälle. Mal sehen, was dabei herauskommt.“ Laut Steiner bewegt sich der Schaden durch die unzureichend verschweißte Drainage-Abdeckung auf mindestens eine dreiviertel Million Euro.

Spritspar-Rennen

Eine Konsequenz des Grosjean-Unfalls am Freitag war, dass am späten Nachmittag alle Rahmenrennen abgesagt wurden. Die südostasiatische Formel 4-Meisterschaft musste somit am Samstagmittag vor dem Qualifying zwei Läufe direkt hintereinander fahren. Dummerweise hatte niemand die benötigte Spritmenge berechnet. Die Tanks der Einheitsrenner waren so klein, dass die Autos im zweiten Rennen reihenweise vor der Zielflagge liegen blieben. Nicht ein Pilot schaffte es über die Distanz. Das Safety-Car musste ausrücken, weil die Rennwagen teilweise mitten auf der Ideallinie ausrollten.

Verstappen gibt Beziehungstipps

Max Verstappen wurde in der Pressekonferenz nach dem Qualifying gefragt, was er davon hält, den Rennkalender auf 25 Grands Prix aufzustocken. Seine Antwort sorgte für Verständnis bei den Journalisten, aber auch für einen ordentlichen Lacher: „Ich denke 21 sind völlig ausreichend. Man sieht seine Familie und seine Freunde ja so schon kaum. Und bei 24 oder 25 Rennen wird es noch schlimmer. Das gilt nicht nur für die Rennfahrer, sondern auch für die Mechaniker. Da wäre es ja besser, sich gleich scheiden zu lassen.“

Malaysia-Finale gut besucht

Beim letzten Malaysia-Rennen kamen noch einmal 110.604 Zuschauer – wenn man das ganze Wochenende zusammenrechnet. So viele waren seit 2013 nicht mehr am Sepang Circuit. Die Veranstalter gaben nach dem Rennen auch die Gesamtzahl der Fans an, die in den 19 Jahren die Formel 1-Rennen besuchten. Es waren 1.888.231 was einen Durchschnitt von 99.380 pro Jahr ergibt.

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