Radio Fahrerlager GP Mexiko 2018

News & Gerüchte aus dem Paddock

Max Verstappen - GP Mexiko 2018 Foto: Red Bull 24 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Mexiko passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Diesmal mit Nico Hülkenberg, Max Verstappen, Fernando Alonso.

Marko will Verstappen-Rekord

Den Titel jüngster Pole-Mann der Formel 1 kann sich Max Verstappen wahrscheinlich abschminken. Mexiko war die goldene Chance. Sao Paulo und Abu Dhabi werden schwieriger. Sebastian Vettel kann aufatmen. „Dafür kann Max immer noch jüngster Weltmeister werden“, meinte Helmut Marko. Dazu hätte der Holländer noch zwei Jahre Zeit. „Wir wollen aber nicht so lange warten“, feuert Marko zurück. Übersetzt heißt das: Der Doktor hat den WM-Titel schon 2019 im Visier. Auch diesen Titel hält Vettel mit 23 Jahren und 134 Tagen.

Budget-Deckel angehoben

Die Teams haben sich in Mexiko zum vierten Mal getroffen. Erneut ging es um die Budgetdeckelung. Die Teams wollen einen Gegenvorschlag zu dem 150 Millionen Dollar Deckel von Liberty machen. Wieder einmal scheinen sie die Top-Teams durchzusetzen. Nach der letzten Sitzung hat man sich bei 175 Millionen Dollar geeinigt. Die Frage ist, ob die Rechteinhaber die Wünsche der Teams akzeptieren. Das würde ihren Plan, das Ungleichgewicht im Feld zu nivellieren torpedieren.

Mercedes beim Football

Mercedes-Teamchef Toto Wolff und seine Fahrer flogen am Montag nach dem GP USA nach Atlanta, um sich dort das NFL-Footballmatch Atlanta Falcons gegen New York Giants anzuschauen. Für Valtteri Bottas war es eine Premiere: „Es war interessant, obwohl ich die Regeln nicht wirklich verstanden habe. Aber die Zuschauer werden gut unterhalten. Wenn auf dem Feld nichts los ist, läuft irgendetwas auf den Bildschirmen. Das ist ein ganz anderes Konzept als bei uns in der Formel 1.“

Red Bull Piñata

Max Verstappen - GP Mexiko 2018 Foto: Red Bull
Verstappen zeigte sich in Mexiko schlagfertig.

Nach alter Mexikanischer Tradition prügelten die beiden Red- Bull-Piloten in Mexiko mit verbundenen Augen auf Piñatas ein. Die aufgehängten Pappmaché-Figuren wurden dem Look von Verstappen und Ricciardo nachempfunden. Beide klopften so lange auf ihre Papp-Konterfeis ein, bis Süßigkeiten rausfielen. Verstappen hatte im Vorfeld des Rennens außerdem ein Training mit dem mehrfachen Box-Weltmeister Jorge Arce absolviert, bei dem er seine Schlagfertigkeit verbesserte.

Titelsponsor für Haas

HaasF1 präsentierte mit Rich Energy einen neuen Hauptsponsor für 2019. Die Firma hat laut Internetauskunft aber weniger als neun Angestellte und eine zu geringe Liquidität für einen 20-Millionen-Dollar-Deal. Das Geld soll von einem gewissen David Sullivan kommen, der im Pornogeschäft und mit Immobilien reich geworden ist. Mit Rich Energy werden sich die Farben des Autos ändern: Von Grau-Rot in Schwarz-Gold.

Prost fordert Tests

Ferrari und Renault feierten in Austin ein Comeback. Beide Autos wurden schneller, obwohl die Ingenieure auf frühere Entwicklungsschritte zurückgriffen. Renault-Botschafter Alain Prost kritisiert: „Die Autos sind zu kompliziert. Wir bräuchten mehr Testfahrten unter der Saison.“

Domingo-Fluch hält an

Placido Domingo stimmte die Fans mit mexikanischen Liedern auf das große F1-Spektakel ein. Schlechtes Omen für Ferrari. Immer wenn der Star-Tenor zu einem Grand Prix kommt, verliert Ferrari. Auch diesmal.

Mexiko immer noch voll

Fans - GP Mexiko 2018 Foto: sutton-images.com
Im Stadion wurde nach dem Rennen eine große Party gefeiert.

Der GP Mexiko ist zum vierten Mal in Folge ausverkauft. An drei Tagen kamen 334.946 Zuschauer an die Strecke. Veranstaltungschef Alejandro Soberon erklärt stolz: „Sie haben uns im ersten Jahr ein volles Haus prognostiziert, im zweiten 30 Prozent weniger, im dritten noch einmal 15 Prozent Einbuße und dann, wenn wir Glück haben, einen stabilen Besuch. Wir sind immer noch voll.“ Die letzten Besucher wurden dieses Jahr mit dem kostenlosen Konzert von Star-DJ Armin van Buren nach der Siegerehrung geködert. Und geht es nach 2019 weiter mit der Formel 1 in Mexiko? „Das muss die neue Regierung entscheiden. Wir sehen keinen Grund, warum nicht.“

Hamilton wird reifer

Jackie Stewart meinte zum Erfolgsgeheimnis von Lewis Hamilton: „Er ist der beste Fahrer im besten Team. Dann kommt so etwas dabei heraus. Lewis ist in den letzten Jahren gereift. Ein klarer Kopf ist das wichtigste bei einem Rennfahrer. Es gibt viele Fahrer mit Talent, aber wenn man hart trainiert, dann kann man Dinge erreichen, die man nicht für möglich hält. Er ist älter und reifer geworden und nicht mehr so schnell frustriert, wenn es nicht läuft.“

Force India macht Perez stark

Force India-Teamchef Otmar Szafnauer auf die Frage, warum man Sergio Perez für ein sechstes Jahr verpflichtet hat: „Weil er ein exzellenter Fahrer ist.“ Und das ist die herausragende Stärke bei Perez? Antwort: „Sein Team.“

Leclerc will nicht abheben

Charles Leclerc spürt noch immer keinen Druck, bald schon ein Ferrari-Fahrer zu sein. „Ich hätte kein zweites Jahr damit warten wollen. Die Erwartungen sind groß, aber ich kann mit diesem Druck umgehen. Wichtig ist, dass ich die Füße auf dem Boden halte und mich auf meinen Job konzentriere. In meinem Alter ist es leicht abzuheben. Aber ich höre nicht auf die vielen Schulterklopfer.“ Wie alle Fahrer im Feld hat sich auch Leclerc mit dem Sieg seines Vorgängers Kimi Räikkönen in Austin gefreut. „Es kommt in unserem Geschäft selten vor, dass alle Fahrer einem anderen den Sieg gönnen. Kimi hatte es echt verdient.“

F1-Fotos GP Mexiko - Rennen
Die Hamilton-Party in Bildern

Gasly isst Grashüpfer

Das Experiment ging schief. Pierre Gasly und Brendon Hartley haben in einem mexikanischen Restaurant landestypische Speisen probiert. Als Heuschrecken serviert wurden, spuckte Gasly das Essen am Tisch wieder aus.

Ferrari prangert an

Den Ferrari-Spionen entgeht nichts. Sie haben die gelochten Distanzstücke in den Mercedes-Felgen entdeckt, die nach Meinung der Techniker in Maranello nicht regelkonform sind. Und das externe Rennbüro in Maranello hat den Regelverstoß von Esteban Ocon in Austin, als er in der Qualifikation auf seiner Runde zurück an die Box um 0,006 Sekunden zu langsam war, an die Rennleitung rapportiert. Force India-Teammanager Andy Stevenson ärgerte sich: „Die sollten sich besser um ihr Auto kümmern.“

Vettel hinter feindlichen Linien

Sebastian Vettel hat nach der Niederlage im WM-Duell nicht nur Lewis Hamilton gratuliert. Die Techniker staunten nicht schlecht, als der Ferrari-Pilot plötzlich ins Meeting der Ingenieure hinter der Silberpfeil-Garage platzte und den wichtigsten Technikern sowie Teamchef Toto Wolff die Hand schüttelte.

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