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Radio Fahrerlager GP Österreich 2017

Die heißesten Storys aus Spielberg

Daniel Ricciardo - GP Österreich 2017 Foto: Red Bull 47 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Österreich passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

12.07.2017 Michael Schmidt, Andreas Haupt

Angst vor Terror

Es war das bestgehütete Geheimnis der Formel 1. Seit Mai haben die neuen Formel 1-Chefs an dem größten Show-Event der Formel 1-Geschichte gearbeitet. Mitten in London. Alle Teams wurden verpflichtet, je ein Auto und beide Fahrer bereitzustellen. Neben Demo-Fahrten rund um den Trafalgar Square gibt es 4 Tage vor dem GP England Autogrammstunden, Interviews und Lehrstücke über Formel 1-Technik. Der Eintritt ist frei. Aus Angst vor Terroranschlägen wurde die Veranstaltung erst 24 Stunden zuvor angekündigt. Wenn die „Formel 1 zum Anfassen“ ein Erfolg ist, wird der Event in Austin wiederholt.

Buemi im Red Bull

Sebastien Buemi ist wieder ein Teilzeit-Formel 1-Fahrer. „Letzte Woche war ich mit dem aktuellen Red Bull für zwei Tage in Paul Ricard. Wir sind für Pirelli Reifentests gefahren. Einen Tag 85, dann 112 Runden.“ Gibt es eine Chance auf Rückkehr in die Königsklasse? Buemi hofft, dass bei Renault eine Tür aufgeht. Alain Prost ist sein größter Fürsprecher. „Ich weiß aber nicht, ob Alain will, dass ich wieder Formel 1 fahre. Er braucht mich in der Formel E.“ Das wäre in der zweiten Saisonhälfte kein Problem. Nach Silverstone gibt es keine Überschneidungen mehr zwischen Formel 1 und Formel E. Doch da ist noch Robert Kubica als möglicher Palmer-Ersatz. Der Pole bekommt von Renault einen zweiten Test. Offiziell wieder in einem Lotus E20 in Paul Ricard. Es gibt aber bereits Gerüchte, wonach Kubica in der Woche nach dem GP Ungarn einen Tag im aktuellen Renault R.S.17 fährt.

Mehr Zeit für Alonso

Fernando Alonso hat seine Zukunftsentscheidung um einen Monat verschoben. Der Spanier gibt sich jetzt bis zum Oktober Zeit. Alonso weiß, dass sich bei den Top-Teams nur ein Platz öffnet, wenn dort etwas Unerwartetes passiert. Deshalb will er sich nicht zu früh festlegen. Bis Oktober hat er auch ein besseres Bild, ob Honda die Kurve kriegt, oder ob McLaren doch noch den Motorenpartner wechselt. Und er kann besser abschätzen, wie es bei Renault weitergeht. Eines stellt Alonso klar: „Ich fahre 2018 nicht mehr um Platz 10.“

Keine Mercedes-Werbung

Tagebuch - Formel 1 - GP Österreich 2016 Foto: ams
Dieses Jahr verzichtete Mercedes auf Werbeplakate in Spielberg.

In den vergangenen Jahren hatte Mercedes den Rivalen Red Bull mit provokativen Werbeplakaten geärgert. 2014 sprach man vom „Heimspielberg“ in Anlehnung an den Renn-Ort in Spielberg. 2015 sahen sich die Silberpfeile als die „die Spitze des Spielbergs“. 2016 hieß es auf Plakaten rund um die Strecke: „Früher jagte man mit Pfeilen Bullen und Pferde. Heute ist es anders herum“. 2017 verzichtete Mercedes darauf, eine Werbung zu schalten. „Red Bull macht hier so eine starke Veranstaltung. Es ist deren Show“, begründete Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Lieber Strafe als reden

Der GP Aserbaidschan lief für Max Verstappen unter dem Motto: Außer Spesen nichts gewesen. Zuerst fiel der Holländer mit einem Motorschaden aus, dann büßte ihn die FIA mit 25.000 Euro, weil er nicht bei den TV-Interviews erschien. Verstappen war das egal: „Ich kenne mich. Wenn ich sauer bin, sage ich Dinge, die ich später bereue. Deshalb bin ich lieber in mein Hotelzimmer und habe mir dort den Grand Prix am Fernseher angeschaut.“

Ein Tag auf der Tribüne

Nico Hülkenberg machte in Baku eine neue Erfahrung. Nach seinem Ausfall war es nicht möglich, zurück ins Fahrerlager zu gelangen. Alle Wege ins Innere der Strecke waren gesperrt. „Da habe ich mich in Kurve 10 auf eine Tribüne gesetzt und die letzten 20 Runden von dort geschaut. Kvyat saß auf der anderen Seite der Strecke. Er kam auch nicht weg.“

Test für Österreicher

Österreich nimmt einen neuen Anlauf in die Formel 1. Nach dem GP Ungarn darf DTM-Fahrer Lukas Auer einen Force India auf dem Hungaroring testen. Am 24. Oktober lässt Renault René Binder in einem Lotus E20 in Paul Ricard fahren.

Teures Vergnügen

Die Hotelbesitzer schröpften während des Rennwochenendes den GP-Zirkus. Kleine Zimmer in mittelprächtigen Pensionen kosteten teilweise pro Nacht über 200 Euro. Auch der Rennstreckenbesuch war nicht billig. Ein Ticket für den Sonntag kostete mindestens 85 Euro. Dafür bot der GP Österreich immerhin wieder ein tolles Rahmenprogramm. Die schon traditionelle Legendenparade schmückten 2017 alte Le Mans-Rennwagen wie der Porsche 917K und der BMW V12 LMR.

Verstappen der bessere Eishockey-Spieler

Max Verstappen - GP Österreich 2017 Foto: Red Bull
Max Verstappen machte auch auf dem Eis eine gute Figur.

Max Verstappen und Daniel Ricciardo probierten sich vor dem Österreich-Rennen in einer ungewohnten Sportart. Red Bull bat zum Eishockey-Spiel in Salzburg. Mit Teamchef Christian Horner als Referee und TV-Vertretern als Mitspiele. Verstappen machte auf dem Eis die bessere Figur. „Ich habe in meinem Leben vielleicht zweimal vorher Eishockey gespielt“, sagte Ricciardo. „Damals war ich zehn Jahre alt.“ Verstappen ist Schlittschuhe dagegen gewohnt. „Mit zehn Jahren habe ich für ein paar Monate gespielt. Als Niederländer bewege ich mich öfters auf Eis.“

Was ist mit Ferraris Motorenchef?

Italienische Medien hatten berichtet, dass Lorenzo Sassi nicht mehr Motorenchef von Ferrari ist. Es heißt, der Italiener soll künftig bei Fiat-Chrysler in der Serienproduktion mitwirken, und sich um die Hybridisierung kümmern. Was sagt Ferrari? „Kein Kommentar. Aktuell ist er noch in seiner Position. Es kann aber sein, dass wir irgendwann unsere Struktur ändern.“

Le Mans-Sieger in Spielberg

Die Porsche-LMP1-Chefetage schaute in Spielberg bei der Formel 1 vorbei. Drei Wochen nach dem dritten Le Mans-Sieg in Serie strahlte Porsches LMP1-Architekt Fritz Enzinger noch immer. „Der Siegerpokal steht in meinem Büro-Vorzimmer. Für jeden, der bei mir vorbei kommt, ist der Anblick eine Befriedigung.“ Neben dem Österreicher, der nur 40 Kilometer zum Red Bull-Ring anreiste, war auch Porsche-Technikchef Andreas Seidl in Spielberg.

Wehrlein im AMG GT, Vettel im Ferrari GTC4 Lusso

Pascal Wehrlein ritt im Mercedes AMG GT zum Red Bull-Ring. Der V8-Supersportwagen ist eines der Dienstautos des Sauber-Piloten. Max Verstappen und Daniel Ricciardo bekommen ihr Gefährt von Aston Martin gestellt. In Spielberg flitzten sie jeweils in einem Rapide S zur Strecke. Sebastian Vettel wählte den Ferrari GTC4 Lusso mit 690-V12-PS.

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