Radio Fahrerlager GP Österreich 2018

Niki Lauda im BMW 3.0 CSL

Niki Lauda - Legenden-Parade - GP Österreich 2018 Foto: Red Bull 20 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Österreich passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

Legenden auf dem Red Bull-Ring

Am Red Bull-Ring wurde auch für Motorsport-Fans etwas geboten, die der guten alten Zeit hinterhertrauern. Bei der Legenden-Parade waren wieder einige berühmte Ex-Rennfahrer mit ihren alten Dienstautos unterwegs. Unter anderem dabei: Gerhard Berger im Porsche 935, Christian Danner im BMW M1, Jochen Mass im Porsche 935, Niki Lauda im BMW 3.0 CSL, Hans-Joachim Stuck im Porsche 956, Toine Hezemanns im BMW 3.0 CSL, Dieter Quester im BMW M1, Harald Grohs im BMW 320, Hans Heyer in einem Lancia Corse und Franz Klammer in einem Alfa Romeo Alfetta GTV6. Ein paar Bilder von dem Klassiker-Spektakel finden Sie in der Galerie.

Eigenes Holländer-Dorf

Die Holländer pilgern ihrem Star Max Verstappen bis nach Österreich hinterher. Rund 19.000 sollen in Spielberg dem Red Bull-Pilot die Daumen drücken. Dieses Mal gab es sogar ein eigens eingerichtetes Max Verstappen-Dorf. Ein holländischer Reiseveranstalter errichtete eine Zeltstadt auf einer 15 Hektar großen Wiese, die Platz für 800 Zelte, Wohn-Container und Wohnwagen bot.

MotoGP hilft Red Bull

Für die Motorhome-Aufbautruppe von Red Bull sind drei Grand Prix in Folge eine fast unlösbare Aufgabe. Das Formel 1-Motorhome wird mit 28 Trucks von Rennen zu Rennen transportiert. Auf- und Abbau dauert jeweils zweieinhalb Tage. Wenn man von Paul Ricard nach Spielberg und dann nach Silverstone umziehen muss, darf nicht das Geringste schiefgehen. Deshalb disponierte Red Bull um. Die Formel 1-Energy Station fuhr direkt von Frankreich nach England. Für den GP Österreich half das MotoGP-Motorhome auf. Das als Holzhaus gestylte Basislager rollte auf 15 Sattelschleppern auf und konnte stressfrei in zwei Tagen aufgebaut werden.

Tram-Fahrer von Red Bull

In der Woche vor dem Heim-Grand Prix fuhren Marko und die Red Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo für Promotion-Zwecke mit der Trambahn durch die steierische Landeshauptstadt Graz. Verstappen durfte sogar ans Steuer. „Er ist besser angefahren als der Stammfahrer“, lobte Helmut Marko.

Teamchefin Susie Wolff

Wer ist jetzt der Chef im Hause Wolff? Während Toto Wolff der Häuptling bei Mercedes ist, hat seine Frau Susie Wolff nun den Posten als Teamchefin in der Formel E bei Venturi übernommen. Für die kommende Saison hat die Mannschaft aus Monaco Felipe Massa als Fahrer verpflichtet.

F1-Rekordrunde auf der Nordschleife

Porsche 919 Evo Rekordfahrt - Nürburgring Nordschleife - 2018 Porsche fährt Nordschleifen-Rekord 919 pulverisiert Bellof-Bestmarke

Die Rekordrunde von Timo Bernhard im Porsche 919 auf der Nordschleife war auch im Fahrerlager von Spielberg Gesprächsthema. Sebastian Vettel hat das YouTube-Video aus der Cockpitperspektive wie eine Million andere User in den ersten 24 Stunden nach der Rekordfahrt gesehen: „Der Hammer. Ich habe Timo gleich gratuliert.“ Mercedes überlegt jetzt, mit einem aufgemotzten Formel 1-Auto eine Nordschleifen-Runde im Simulator zu fahren. Das hieße: Überall DRS, kein Benzinlimit, volle Elektropower.

Fußball-Fan Perez

Für Sergio Perez war das erste Juli-Wochenende ein Highlight. „Wir haben in Österreich den Grand Prix, in Mexiko die Präsidentschaftswahlen und in Russland die Fußball-WM“ Der Mexikaner atmete auf: „Unser Spiel gegen Schweden war nicht gut, aber mit sechs Punkten verdienen wir den Aufstieg ins Achtelfinale. Danke Deutschland. Und jetzt nehmen wir uns am Montag die Brasilianer vor.“

Bernie mit Bart

Bernie Ecclestone trägt erstmals Bart. Als der frühere Formel 1-Chef mit Eddie Jordan und Damon Hill verglichen wird, protestiert er: „Sagt lieber, dass ich wie Al Pacino aussehe.“

Warwick sagt sorry

Derek Warwick entschuldigte sich fast, dass er und seine Sportkommissar-Kollegen Sebastian Vettel nach dem Qualifying eine Strafe geben mussten. „Uns sind die Hände gebunden. Die Regeln verlangen das. Es hat auch schon andere Piloten weiter hinten in der Startaufstellung erwischt. Wir können die Kleinen nicht hängen und die Großen laufenlassen.“ Warwick verrät uns, dass die FIA darüber nachdenkt, die entsprechende Regel zu ändern. „Dann wird es für Behinderung nur noch eine Strafe geben, wenn die Aktion gefährlich war oder das Opfer wegen der Behinderung nicht in die nächste K.O.-Runde kommt oder Plätze verliert.“

Piquet Sr. happy

Endlich platzt der Knoten bei Pedro Piquet. Der Sohn des dreifachen Ex-Weltmeisters belegte bei den beiden GP3-Rennen in Spielberg die Plätze 4 und 2. In seinen zwei Jahren Formel 3 krebste der Brasilianer meistens nur im Mittelfeld herum. Vater Piquet freut sich: „Die GP3 ist die bessere Nachwuchsserie. In der Formel 3 bist du zu stark von deinem Team abhängig. Und kommst viel zu wenig zum Fahren. Die Autos im GP3-Feld sind ausgeglichener.“ Die Familie Piquet reiste schon zwei Stunden nach dem Sonntags-Rennen aus Spielberg ab. Vor dem nächsten Lauf in Silverstone wird noch kurz Halt in Bologna gemacht. „Da sitzt Pedro im Simulator“, verrät der Vater.

Lohn für schnelle Boxenstopps

Sauber ist nicht wiederzuerkennen. Zwei Jahre lang war der Schweizer Rennstall Schlusslicht. Jetzt haben Charles Leclerc und Marcus Ericsson zum siebten Mal Punkte geholt. Und Sauber liegt in der Boxenstopp-Statistik weit vorn. Nach drei Bestzeiten in Folge in Monte Carlo, Montreal und Paul Ricard spendierte Teamchef Frédéric Vasseur seiner Truppe ein paar Flaschen Champagner. Auch am Red Bull-Ring waren die Schweizer Schrauber wieder fix. Der Stopp von Leclerc war mit 2,30 Sekunden der zweitschnellste des Tages, der von Ericsson mit 2,45 Sekunden der fünftschnellste.

Monaco-Feier

Der GP Monaco ist zwar schon eine Weile her, doch manchmal kommen die Geschichten mit Verspätung ans Licht. Daniel Ricciardo wurde in Spielberg gefragt, warum er bei der Siegerehrung Prinz Albert nicht einen Schluck Champagner aus seinem Schuh angeboten hat. „Beim Prinzen habe ich mich nicht getraut“, gab der Pilot zu. „Wenn es ihm nicht geschmeckt hätte, hätte er mir vielleicht das Wohnrecht entzogen.“

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