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Radio Fahrerlager GP Singapur 201

Fährt Alonso 2018 in Le Mans?

Fernando Alonso - GP Singapur 2017 Foto: sutton-images.com 43 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Singapur passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

20.09.2017 Michael Schmidt, Andreas Haupt 2 Kommentare

Alonso 2018 in Le Mans

Noch steht die Bestätigung von Fernando Alonso aus. Aber alle Welt erwartet, dass der Spanier 2018 einen McLaren-Renault fährt. „Die Formel 1 hat in meinen Plänen Priorität.“ Ist damit der Traum der Triple Crown ausgeträumt. Monte Carlo kollidiert nächstes Jahr wieder mit dem Indy 500 und Alonso hatte bereits gesagt: „Wenn ich Formel 1 fahre, gehe ich davon aus, dass ich ein konkurrenzfähiges Auto habe. Dann kann ich auf Monte Carlo nicht verzichten. Aber es gibt ja noch ein anderes Rennen, das zur Triple Crown zählt. Und das findet nächstes Jahr nicht an einem Formel 1-Wochenende statt.“ Gemeint sind die 24 Stunden von Le Mans.

Perez im Dampfbad

Die Piloten ackerten für das Rennen im feuchtwarmen Singapur. Sergio Pérez trainierte im heimischen Dampfbad in Mexiko. Dort kann er angeblich die Luftfeuchtigkeit auf 100 Prozent erhöhen. Teamkollege Esteban Ocon ging mit dem Heimtrainer in die Sauna, um sich für die Hitzeschlacht vorzubereiten.

Verstappens Zukunft

Max Verstappen will lieber heute als morgen Weltmeister werden. Sollte Red Bull 2018 wieder keine Titelchance haben, rechnen Experten damit, dass der Wunderknabe seinen Wechsel forciert. Gibt es schon Angebote für 2019? „Ja“, sagt Verstappen. „Ich kann in einem Supermarkt arbeiten. Oder in einem Klamottenladen. Ach ja, Radverkäufer wäre auch eine Möglichkeit“, scherzt er.

Neuer Name für Force India

Force India wird seinem Team nächstes Jahr einen neuen Namen geben. Wunschlösung „Force One“ geht aber nicht. Liberty Media befürchtet bei Abkürzungen dieses Namens Irritationen mit dem „F1“-Markenzeichen. Neuer Favorit im Team ist nun der Name „Force Racing“. „Er erinnert an unseren Ursprung und macht uns internationaler. Das hilft uns bei der Sponsorensuche“, erklärt Sportdirektor Otmar Szafnauer.

Vettel durfte träumen

Sebastian Vettel - 70 Jahre Ferrari - Maranello 2017 Foto: Ferrari
Sebastian Vettel zu Gast bei der Party zum 70. Firmenjubiläum von Ferrari.

Lewis Hamilton stellte bei der IAA den Mercedes-AMG Project One vor. Nico Hülkenberg den Renault Mégane RS. Sebastian Vettel schwärmte von der 70-Jahre-Feier von Ferrari. In Maranello wurden viele legendäre Ferrari-Straßenautos versteigert. „Da habe ich viele Autos gesehen, von denen ich als Kind geträumt habe. Es war eine emotionale Show. Ich bin froh, dass ich Teil dieser Geschichte sein darf und wäre gerne am Ende des Jahres ein noch größerer.“ Gemeint ist der WM-Titel. Nicht eingeladen war übrigens Ex-Chef Luca di Montezemolo. Viele fanden das schwach. Montezemolo war von 1973 bis 2014 ein bedeutender Teil der Ferrari-Historie. Da hätte Präsident Sergio Marchionne über seinen Schatten springen müssen.

Mehr Nachtrennen?

Die Fahrer stehen auf das Flutlichtspektakel in Singapur. Lewis Hamilton kann sich mehr Grands Prix dieser Sorte vorstellen und denkt offen über ein Wechselspiel nach. „Vielleicht sollten wir an manchen Orten ein Jahr in der Nacht und im nächsten Jahr bei Tag fahren.“ Fernando Alonso meint: „Es wäre eine gute Idee, Nachtrennen speziell in heißen Ländern auszutragen.“

Gaslys Doppelfehler

Vor zwei Jahren brachte sich Red-Bull-Junior Pierre Gasly um einen Formel-1-Platz bei Toro Rosso, weil er vorab die News via Twitter ausposaunt hatte. Teamberater Helmut Marko zürnte damals: „Die Fahrer bestimmen immer noch wir.“ Jetzt unterlief dem 21-jährigen Franzosen der gleiche Fehler ein zweites Mal. Nach einem Super-Formula-Rennen sagte Gasly einem Reporter: „Malaysia rückt näher. Ich hoffe, dass ich dabei sein kann.“ Im Internet wurde der Satz als Bestätigung verkauft, dass Gasly ab dem GP Malaysia Carlos Sainz bei Toro Rosso ersetzt. „Ich habe nie Malaysia gesagt“, ruderte Gasly prompt zurück. Marko rügte: „Die Fahrer sollen sich aufs Fahren und nicht aufs Reden konzentrieren.“

Singapur bis 2021

Singapur hat seinen Formel-1-Vertrag bis 2021 verlängert. Voraussetzung war ein Preisnachlass beim Antrittsgeld. Der Grand Prix hat in 10 Jahren 1,4 Milliarden Dollar in die Stadtkasse gespült.

Horner über Porsche

Es halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass Porsche 2021 in die Formel 1 einsteigen könnte. Als Motorenlieferant. Der Sportwagenbauer arbeitet zumindest schon mal an einem Hochleistungsmotor. Offiziell steht die Entscheidung aber noch nicht, ob dieser im Rennsport oder in einem Seriensportwagen eingesetzt wird. Red Bull gilt als ein möglicher Kandidat für einen F1-Motorendeal. Teamchef Christian Horner hält sich bedeckt. „Wir arbeiten bereits mit einem Hersteller zusammen, der keine Formel 1-Motoren herstellt. Und offensichtlich wird diese Partnerschaft weiter Bestand halten.“ Gemeint ist Aston Martin. Der britische Hersteller und Red Bull entwickeln gemeinsam den Supersportwagen Valkyrie.

Heimflug mit Air Niki

Toto Wolff - Niki Lauda - GP Singapur 2017 - Rennen Foto: Wilhelm
Niki Lauda nahm Lewis Hamilton im Privatjet mit nach Hause.

Lewis Hamilton meldete sich am Samstag um 2 Uhr morgens per SMS bei Niki Lauda. Kann ich mit Dir heimfliegen? Lauda wollte den Transport in seinem Privatjet erst an Bedingungen knüpfen. „Wenn ich jetzt sag, dass er dafür gewinnen muss, ist das unfair?“ Als in der Quali gar nichts läuft, kommt Lauda auf die Idee: „Podestplatz, oder er zahlt.“ Auch das ist am Sonntag nach dem Rennen vergessen. „Der Loisl kommt natürlich mit. Ich verschieb für ihn sogar meinen Slot. Ob ich um fünf oder um sieben Uhr morgens in Wien ankomme, ist eh schon wurscht. Er ist wieder super gefahren. Ein Sieg – ich bin überglücklich.“ Einziges Problem war das Gepäck. Lauda bestimmte: „Das muss am Sonntagmorgen zum Flieger gebracht werden.“ Warum, erfahren wir später. Hamilton reist wie ein echter Rockstar. Sein Reisegepäck passt gerade so in einen Van.

Kommt ein zweiter Intermediate?

Am 1. September musste Pirelli die Konstruktion für die 2018er Reifen bei der FIA hinterlegen. Jetzt kümmert sich der Reifenhersteller in gemeinsamen Tests mit den Teams ausschließlich um die Definition der Mischungen. Aller Voraussicht nach gibt es einen sechsten Trockenreifen, der noch weicher sein wird als der Ultrasoft. Generell will Pirelli eine Stufe weicher gehen. Bedeutet: Aus dem harten Reifen wird der Medium. Aus dem Medium der Soft. Und so weiter. Die Reifen sollen etwas stärker abbauen. Davon verspricht man sich mehr Vielfalt für die Strategie. Pirelli und die Teams arbeiten auch an den Regenreifen. Es könnte einen zweiten Intermediate-Reifen geben. „Vermutlich bleiben wir aber bei einem“, sagt Pirelli-Rennleiter Mario Isola.

Renault renoviert Windkanal

Bei Renault werden nicht nur die aktuellen Autos im 14-Tage-Takt modifiziert. Der französische Werksrennstall fährt eines der aggressivsten Entwicklungsprogramme im Feld. Dazu wurde in der Sommerpause der Windkanal in Enstone aufgerüstet. „Wir können jetzt viel mehr Szenarios abdecken, wenn die Vorderräder eingelenkt sind oder das Auto rollt“, freute sich Nico Hülkenberg. Sein Fazit: „Bei uns geht jetzt wirklich was voran.“

Hülkenberg und das Podest

Es will einfach nicht klappen. Nico Hülkenberg fuhr in 129 GP nicht ein einziges Mal auf das Podest. Damit hat er den Negativrekord von Adrian Sutil übertroffen. „Jetzt kommt meine Ära. Ich musste lange dafür arbeiten und hart kämpfen, um ihn zu schlagen“, witzelt der Le Mans-Sieger von 2015. „Es ist doch eine Leistung, sich ohne Podest so lange in der Formel 1 zu halten.“

Rosberg hilft Kubica

Nico Rosberg ist zurück in der Formel 1. Nicht aktiv, aber als Manager. Der Weltmeister arbeitet zusammen mit Robert Kubica am F1-Comeback des Polen. Kubica könnte in der kommenden Saison eventuell bei Williams unterkommen. Zum Traditionsteam aus Grove hat Rosberg bekanntlich beste Kontakte.

Neuester Kommentar

@ Horner über Porsche:

Der Toro Rosso - Honda - Deal ist echt gut für Red Bull Racing. 2018 schauen ob Honda performt, Renault hat man als Referenz und Porsche & Aston Martin in der Hinterhand...

Tamburello 20. September 2017, 15:58 Uhr
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