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Radio Fahrerlager GP Ungarn 2017

Kamera am Halo?

Williams - Halo-Test - Formel 1 - 2016 Foto: sutton-images.com 23 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Ungarn passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

03.08.2017 Michael Schmidt, Andreas Haupt

FOM übt mit Halo

Die FOM hat in Ungarn Testläufe für die künftige Position der Bordkameras mit einem Williams gemacht. Noch sind es Trockenübungen. Ursprünglich wollte man Kameras in die Spiegel einbauen, doch die Teams hatten Angst, das Gewicht könnte die Spiegel abbrechen lassen. Jetzt will die FOM mit dem Halo aus der Not eine Tugend machen. Geplant ist eine Kamera, die am oberen Holm befestigt ist und dem Fahrer ins Gesicht filmt.

Kauft Ron Dennis Toro Rosso?

Man merkt, dass der GP-Zirkus ausgezehrt ist. Je näher die Sommerpause rückte, umso wilder wurden die Gerüchte. Das letzte hört sich so an, als hätte es eine russische Fake-News Agentur gestreut. Ron Dennis kauft Toro Rosso. Als wir Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko damit konfrontieren, huscht ein Lachen über sein Gewicht: „Na ja, der Ron hat ja jetzt 300 Millionen für seine McLaren-Anteile bekommen. Er kann ja mal bei uns anrufen.“ Dann zitiert der Doktor noch eine zweite Spekulation im Umfeld des Red Bull B-Teams. Toro Rosso zieht nach England um. „So ein Blödsinn“, entkräftet Marko die Geschichte im gleichen Atemzug. „Und warum haben wir in Faenza eine super Fabrik aufgebaut?“

Leo Kinnunen gestorben

Leo Kinunnen ist tot. Der frühere Rennfahrer und heutige Verleger starb nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Die letzten Jahre verbrachte er nach einem Schlaganfall in Pflege. Kinnunen war der erste finnischen Formel 1-Pilot. Obwohl er nur beim GP Schweden 1974 teilnahm, war Leo Kinnunen eine Kultfigur. Ein begnadeter Langstrecken-Pilot, der zusammen mit Pedro Rodriguez 1970 auf dem Porsche 917 in Daytona, Monza und Brands Hatch gewann und der bis heute mit 33.36 Minuten den Rekord auf der Targa Florio hält. Kinnunen weigerte sich standhaft Englisch zu lernen und reiste mit Dolmetscher um die Welt.

Vettel-Pech in Silverstone

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP England - 16. Juli 2017 Foto: sutton-images.com
Ein paar Kurven früher und Ferrari hätte Vettel vor dem Reifenplatzer reinholen können.

Die Reifenschäden von Ferrari in Silverstone sind geklärt. Doch unklar war immer noch, wie Pirelli bei Sebastian Vettel von einem schleichenden Plattfuß sprechen konnte. Hätten das die Ferrari- und Pirelli-Techniker nicht vorher an den Daten erkennen müssen? Haben sie. Aber für Vettel 800 Meter zu spät. Der erste Druckverlust im linken Vorderreifen machte sich in Kurve 1 bemerkbar. Sechs Kurven weiter platzte der Reifen. Wäre das Problem schon in Stowe Corner passiert, hätte man Vettel sofort an die Box holen können. Damit hätte er nicht drei, sondern nur eine Position verloren.

Urlaub in Montenegro

Vier Wochen Sommerpause. Wo machen die Formel 1-Stars Urlaub? Kevin Magnussen lässt sich treiben. „Ich versuche die Batterien aufzuladen. Wo? Ich weiß es noch nicht.“ Max Verstappen verrät nicht, wo er Urlaub macht. Stoffel Vandoorne juxt: „Ich weiß wohin er geht, sage es aber nicht. Ich selbst fliege mit Freunden nach Montenegro.“ Sergio Perez hat ebenfalls ein klares Urlaubsziel: „Kalifornien.“ Red Bulls Teamchef Christian Horner freut sich genau wie die Fahrer auf die Sommerpause. Der Engländer denkt dabei auch an die Mechaniker. „Das erste Halbjahr war hart. Die Jungs müssen die Akkus aufladen. Die drei, vier Monate nach der Sommerpause werden intensiv.“ Seine eigenen Pläne? „Timeout mit der Familie. E-Mails sind Tabu.“

Kein Social-Media-Junkie

Lewis Hamilton breitet sein Leben gerne auf Twitter, Instagram und Snapchat aus. Trotzdem bestreitet der Engländer, ein Social Media-Junkie zu sein: „Verglichen mit meinen Freunden poste ich fast nichts. Wenn die auf einer Skala bis 100 auf 90 sind, bin ich vielleicht bei 10.“

Finne ohne Rallye-Gene

Valtteri Bottas gesteht, dass er noch nie eine Rallye live gesehen hat. Obwohl er Finne ist. „Ich mag Rallyes, auch wenn ich sie nicht so intensiv verfolge. Aber die Jungs vollbringen wirklich Wunderdinge in ihren Autos. Für mich wäre das nichts. Ich mag es lieber, direkt gegen meine Kollege zu fahren als gegen die Uhr.“

Halo-Propaganda

Kritik am Halo ist tabu. Die FIA und die FOM wollen keine schlechten Nachrichten zu dem umstrittenen Cockpitschutz hören. Bei der Veröffentlichung des Videos der Donnerstags-Pressekonferenz auf YouTube wurden nur die positiven Stimmen zum Halo gezeigt. Kritiker wie Kevin Magnussen oder Max Verstappen fielen der Zensur zum Opfer. Auch Nico Hülkenbergs Aussage wurde in dem Beitrag nicht berücksichtigt. Der Renault-Pilot gehört ebenfalls zur Fraktion der Halo-Kritiker. Wie sieht er das kritiklose Video? „Ich bin da ganz entspannt. Es gibt kein böses Blut deshalb. So ist es halt im Leben. Meinungen unterscheiden sich“, sagt Hülkenberg.

Bernie-Straße weg

GP Ungarn 2013 - Formel 1-Tagebuch Foto: ams
Früher führte die Bernie Avenue zum Hungaroring.

So schnell kann es gehen. Kaum ist Bernie Ecclestone nicht mehr Formel 1-Chef, verliert er seine Straße. Die Zufahrt zum Hungaroring hieß seit Jahr und Tag ‚Bernie Avenue‘. Das Schild wurde abmontiert. Der neue Boss ist den Ungarn offenbar noch nicht so geläufig. Auf seinem Parkplatz stand Chase Cary statt Carey.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrer?

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton sind extrem unterschiedliche Typen. Das zeigt sich auch in der Wahl der Motorräder, auf denen die beiden Formel 1-Stars von ihren Hotels in der Stadt an die Strecke pendelten. Vettel war mit einer alten Suzuki GT750 unterwegs. Hamilton machte lieber Krawall mit einer MV Agusta Dragster RR.

Was war mit Massa los?

Die Informationslage über Felipe Massa war unübersichtlich. Die einen berichteten von einem Magen-Darmvirus, die anderen von einer Ohreninfektion, die den Gleichgewichtssinn durcheinanderbrachte. Massa flog bereits am Samstagabend nach Monte Carlo zurück. Der Brasilianer wollte sich dort noch einmal durchchecken lassen, bevor er nach Sao Paulo zurückkehrt. Die längere Flugreise spricht eigentlich gegen eine Ohrenkrankheit. Da geisterte schnell die Geschichte von einem geheimnisvollen Virus durchs Fahrerlager. Vor seiner Abreise erzählte Massa: „Als ich am Samstagfrüh aufgestanden bin, war alles normal. Auch in der Installationsrunde. Doch nach drei, vier schnellen Runden kam das gleiche Schwindelgefühl wie am Tag davor zurück.“

Brawn wie ein Popstar

Ross Brawn freut sich über das große Zuschauerinteresse. Der Hungaroring veröffentlichte beeindruckende Zahlen. 30.000 Zuschauer am Freitag, 60.000 am Samstag, 79.000 am Renntag. Brawn fasste zusammen: „Dieses Jahr waren viel mehr Leute da als in den letzten Jahren. Ich war gestern bei einer Fan-Aktion. Als ich angefangen habe, Autogramme zu geben, haben die Fans die Bühne gestürmt. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe mich fast gefühlt wie ein Rockstar.“

Wehrlein über die Formel E

Pascal Wehrlein gewann 2015 mit Mercedes den Fahrertitel in der DTM. Die Nachricht, dass die Marke mit dem Stern Ende 2018 aus der Tourenwagenserie aussteigt, hat den Sauber-Piloten überrascht. „Ich habe kurz vor der Bekanntgabe eine Nachricht bekommen. Ich kenne einige Leute bei HWA. Für Sie ist es keine einfache Situation.“ Mercedes macht statt DTM lieber Formel E. Wie steht Wehrlein zur Elektrorennserie? „Mir gefällt Lärm, Leistung und Qualm. In der Formel E zu fahren, kann ich mir aktuell gar nicht vorstellen.“

Räikkönen zum Race of Champions?

Ein Reporter fragte Kimi Räikkönen und Valtteri Bottas nach dem GP Ungarn, ob sie Interesse an einem gemeinsamen Auftritt beim Race of Champions hätten. Als Team Finnland. Antwort des Ferrari-Fahrers: „Wenn sie wieder zu den Ursprüngen zurückkehren, dann ja. Es braucht Rallye-Autos und eine richtige Strecke mit zwei Linien. Asphalt und Schotter. Sonst ist diese Veranstaltung nur Show.“ Und darauf hat der Iceman keine Lust. Was ist mit Bottas? „Ich wäre am Start. Ich fahre alles gerne, was einen Motor hat und mindestens zwei Räder.“ Vettel interveniert. „Aber du hast gerade deinen Teamkollegen verloren.“ Bottas: „Dann sollten sie besser die Regeln ändern.“

Rosberg und das E-Auto-Problem

Weltmeister Nico Rosberg reiste Ende Juli durch Kalifornien. Um sich bei Firmen wie YouTube, Amazon und Tesla inspirieren zu lassen. Die Reise deckte die aktuellen Probleme der E-Mobilität auf. Ein Vertrauter erzählt. „Wir hatten einen Tesla. Bei unserem gemieteten Haus über Airbnb gab es keine Lademöglichkeit. Nach drei Tagen mussten wir einen Supercharger aufsuchen. Vor uns war aber eine Schlange von vier Autos. Jedes lädt 45 Minuten. Wir mussten allerdings zu einem Termin. Ironischerweise zu Tesla. Also ließen wir das Auto stehen, bestellten den Fahrdienst Uber und ließen uns hin und wieder zurück fahren.“

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