Räikkönen

"Ich fahre, andere entscheiden"

Foto: Ferrari

Kimi Räikkönen gab sich so cool wie immer. Auf die Frage, ob er die Bestrafung von Lewis Hamilton in Spa gerecht finde, meinte der Iceman: "Ich bin nur Fahrer. Die Entscheidungen treffen andere. Es gibt Regeln, und jeder im Feld kennt sie."

Als der Weltmeister mit Hamiltons Aussage konfrontiert wurde, dass Räikkönen am Ende der Geraden der Mut ausging, spät zu bremsen, ließ sich der Finne dann doch aus der Reserve locken. "Jeder darf seine eigene Meinung haben. Es geht hier nicht um das Ausbremsen in der La Source-Haarnadel, sondern um das Abkürzen in der Schikane davor."

Räikkönen bestätigte, dass sein Ferrari nicht das ideale Auto für die letzten drei Runden war. "Der Regen kam drei Runden zu früh. Mit den harten Reifen auf nasser Strecke haben wir ein Problem. Da fällt der Grip in den Keller."

Räikkönen verrät, dass er für die letzten zwei Runden den gleichen Plan wie Nick Heidfeld hatte. "Ich wollte auf Regenreifen wechseln. Leider kam ich nicht mehr so weit, weil ich ein paar Meter vor der Boxeneinfahrt in die Mauer geflogen bin." In diesem Fall hätte der Titelverteidiger den GP Belgien gewonnen. Hamilton lag zu diesem Zeitpunkt vor ihm, hätte also auf Räikkönens Manöver nicht mehr reagieren können.

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