Kimi Räikkönen - GP Indien 2013 Foto: xpb
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Kimi Räikkönen 2000 Sauber
Kimi Räikkönen 2001 Sauber GP Australien
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Räikkönen sieht Verbesserungspotenzial

Untersteuern kostet Zeit auf einer Runde

Freitagstrainings scheinen nicht zur Lieblingsbeschäftigung von Kimi Räikkönen zu gehören. Der Finne belegte im ersten Training zum GP Indien nur Rang 17, im zweiten verbesserte er sich auf Rang 8. Auf die Spitze fehlten ihm aber immer noch 0,910 Sekunden, auf Teamkollege Romain Grosjean 0,412 Sekunden.

"Ich hatte mir in der ersten Runde mit den härteren Reifen einen Bremsplatten eingefahren. Danach waren sie unbrauchbar. Ich habe sie am Ende nochmal drei Runden benutzt, aber es gab starke Vibrationen", sagte  Räikkönen.

Untersteuern mag Räikkönen gar nicht

"Wir haben ein paar Sachen ausprobiert. Das Auto hat sich zu bestimmten Zeiten gar nicht so schlecht angefühlt. Aber wir haben noch ein paar Probleme mit der Vorderachse, darüber bin ich nicht glücklich. Es ist schwierig, sie loszuwerden. Es war nicht so schlecht, aber auch nicht ideal."

Untersteuern gehört zu den Zicken des Lotus E21, die er überhaupt nicht mag. Das Auto hat sich zwar mit dem langen Radstand schon weiter verbessert, doch das Untersteuern wird der Iceman einfach nicht los. "Die Reifen sind eine Sache, es hängt aber auch mit Einschränkungen beim Sturz und Luftdruck zusammen", erklärt er mögliche Ursachen. "Es ist eher auf einer Runde das Problem, im Rennen macht das nicht so viel aus."

Es ist einer der Gründe, warum der Finne vor allem im Qualifying noch Verbesserungspotenzial sieht. "Es hängt auch vom Streckenlayout ab", sagt Räikkönen. "Aber ich denke, dass wir besser sein werden, als in den letzten Rennen. Ich habe auch Fehler gemacht." Ein schlechter Startplatz muss aber noch kein schlechtes Ergebnis bedeuten. In Singapur arbeitete er sich von Rang 13 auf Platz 3 nach vorne, in Korea von Startplatz 9 auf 2 und in Japan von 9 auf 5.

Grosjean will Red Bull jagen

Sein Teamkollege Romain Grosjean hofft wie in Japan wieder Druck auf die Red Bull ausüben zu können. Er gehörte mit Platz vier und drei am Freitag zu den härtesten Verfolgern der Bullen. "Sie haben einfach ein besseres Auto. Sie sind schneller auf einer Runde und in den Longruns", sagt der Franzose. "Aber wir pushen so hart wie möglich hinter den Red Bull. Vielleicht haben sie ja ein Problem, einen schlechten Boxenstopp oder hängen im Verkehr fest."

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