Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 02. November 2013 xpb
Mark Webber - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 02. November 2013
Sebastian Vettel - Mark Webber - Nico Rosberg - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 02. November 2013
Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 02. November 2013
Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 02. November 2013
Fernando Alonso - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 02. November 2013 63 Bilder

Räikkönen wird bestraft

FIA akzeptiert Lotus-Erklärung nicht

Kimi Räikkönens Wochenende in Abu Dhabi ist nicht von Erfolg gekrönt. Nach den Auseinandersetzungen mit seinem Team um ausstehende Gehaltszahlungen, streikte nun auch die Technik. Der Finne wurde wegen eines zu biegsamen Unterbodens disqualifiziert. Lotus nutzte auch die Ausrede nichts, dass der Boden auf einem Randstein gebrochen ist.

Für Lotus war es ein Déjà vue. Romain Grosjean musste beim GP Ungarn um seinen dritten Startplatz zittern. Bei einem Ritt über einen Randstein brach die vordere Kufe des Unterbodens. Der Lotus mit der Startnummer 8  schaffte logischerweise den FIA-Belastungstest nicht. Trotzdem kam Grosjean mt einem blauen Auge davon. Die Sportkommissare akzeptierten, dass der Boden aufgrund eines Ausrutschers gebrochen war und der Fahrer keinen Vorteil daraus gezogen hat.

In Abu Dhabi waren die Schiedsrichter Lars Osterlind, Tim Mayer, Khaled Bin Shaiban und Martin Donnelly nicht so gnädig. Kimi Räikkönen wurde wegen eines Vergehens gegen Artikel 3.17.5 des Technischen Reglements aus der Wertung genommen und muss beim drittletzten Grand Prix des Jahres vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen.

Messen Sportkommissare mit zweierlei Maß?

Chefingenieur Alan Permane verstand die Welt nicht mehr. "Das war ein absolut vergleichbarer Fall mit dem von Ungarn. Kimi ist in Kurve 3 über die Randsteine gerattert. Der Stoß gegen die Kufe betrug 25 g. Dabei ist sie gebrochen. Kimi hat auf dem Rest der Runde keinerlei Vorteil gehabt. In langsamen Kurven eher einen kleinen Nachteil." Es stellte sich heraus, dass der Schaden bereits in Räikkönens erster schneller Runde in Q1 auftrat.

Die Sportkommissare akzeptierten deshalb die Erklärung von Lotus nicht, obwohl sie durch Daten gestützt war. Ihrer Meinung nach zeigen die Videoaufnahmen, dass die Beschädigung nicht die Folge eines Ausrutschers war, sondern einer aggressiven Rennlinie. Und sie befanden, dass der Stoß gegen den Randstein keine Entschuldigung für den nicht bestandenen Belastungstest sei. Die Untersuchung des Unterbodens war bereits von Anfang an geplant. Lotus reagierte verschnupft auf die Verbannung von Räikkönen in die letzte Startreihe. Tenor: "Die Sportkommissare haben hier mit zweierlei Maß gemessen."

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