Ralf Schumacher

"BMW muss ran"

Foto: dpa

Ralf Schumacher hat seine Formel-1-Karriere im vergangenen Jahr bei Toyota unfreiwillig beendet. Im Interview gibt der DTM-Pilot Prognosen zur neuen Saison ab und berichtet über seine neue Rolle als Zuschauer.

Vor fast auf den Tag genau elf Jahren, am 9. März 1997, gaben Sie Ihr Formel-1-Debüt. Vermissen Sie die Königsklasse nun schon ein bisschen?
Schumacher: Ich muss sagen, dass ich mich echt und ehrlich auf die DTM freue. Natürlich hätte ich gerne mit einem siegfähigen Auto in der Formel 1 weitergemacht, jetzt aber beginnt eine neue und eine sehr schwierige Herausforderung für mich.

Mit welchen Gefühlen beobachten Sie denn den Countdown zum Saisonstart?
Schumacher: Ganz entspannt, eine vollkommen neue und relaxte Erfahrung für mich.

Welchem deutschen Fahrer trauen Sie im ersten Jahr nach 17 Jahren Schumachers in der Formel 1 am meisten zu?
Schumacher: BMW-Sauber und Heidfeld müssen jetzt mal ran, ist ja schon ewig her, als ich mit BMW gewonnen habe.

Drücken Sie Ihrem Toyota-Nachfolger Timo Glock besonders die Daumen?
Schumacher: Ich wünsche ihm eine gute Hand. Autofahren kann er bestimmt gut.

Fehlt der Formel 1 ein Teil, so ganz ohne wenigstens einen der beiden Schumacher-Brüder?
Schumacher: Das wird sich zeigen, Lewis Hamilton ist heute ja nach einem Jahr schon fast so oft in aller Munde wie mein Bruder nach sieben WM-Titeln.

Wer gewinnt den WM-Titel?
Schumacher: Immer der mit den meisten Punkten.

Wie laufen Ihre eigenen Vorbereitungen für Ihr DTM-Renndebüt?
Schumacher: Gut, es gibt viel zu lernen für mich, aber ich habe Spaß dabei und stehe vor einer riesengroßen Herausforderung. Und ich hab’ ja Übung auch von hinten loszufahren, denn das wird am Anfang in der DTM sicherlich für mich der Fall sein.

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