Ralf Schumacher

Das beste Chassis wird gewinnen

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Der Toyota-Pilot prognostiziert: Schwächen im Chassis werden wegen der Einheitsreifen 2007 gnadenlos bestraft. Ohne Aufrüstung der Reifenhersteller lässt sich die Hierarchie der Formel 1-Renner im kommenden Jahr nur schwer ändern

Ralf Schumacher erlebte bei den Tests in Jerez seine erste böse Überraschung mit den neuen Einheitsreifen. Obwohl Bridgestone nach Andalusien eine weichere Gummimischung brachte als beim ersten Wintertest in Barcelona, rutschten die Toyota-Fahrer mehr herum. "Die Reifen scheinen uns hier weniger zu liegen als in Barcelona. Es gibt generell weniger Grip, und das ist nicht immer leicht zu handhaben", sagte Schumacher.

Vor allem die Hinterachse des Toyota TF106 neigte in Jerez zum Auswandern. "Besonders bei den Longruns lassen zuerst die Hinterreifen nach. Ich denke, den anderen Teams geht es genauso", sagte Schumacher. Der letzte verbliebene Schumacher in der Formel 1 prognostizert, dass ein gutes Chassis in der kommenden Saison wichtiger denn je sein wird: "Ein perfektes Auto wird im nächsten Jahr noch größere Vorteile haben als sonst. Das Auto, das am schonendsten mit seinen Reifen umgeht, wird weit vorn sein."

Alex Wurz: "Die Hierarchie wird sich wenig ändern"

Williams-Fahrer Alexander Wurz weist auf einen weiteren Punkt hin: "Nach den ersten Rennen wird sich an der Hierarchie wenig ändern. Nur mit der Reifenentwicklung sind große Sprünge möglich. Ohne den Bridgestone-Vorteil in der zweiten Saisonhälfte hätte Ferrari den Rückstand auf Renault nicht mehr aufgeholt."

Bei den Roten sieht Felipe Massa ein grundsätzliches Problem auf die Fahrer zukommen: "Du musst sanfter fahren, du kannst nicht aggressiv in die Kurven einlenken. Auch im Windschatten wird es weniger Grip geben. Das hilft nicht gerade beim Überholen."

Felipe Massa: "Echte Schwierigkeiten"

Von einem Erfahrungsvorsprung seines Teams als langjährigem Entwicklungspartner von Bridgestone will Massa nichts wissen: "Es ist für uns alle gleich. Auch wenn wir gezeigt haben, dass wir konkurrenzfähig sind, wir hatten echte Schwierigkeiten, eine gute Abstimmung zu finden."

Da haben auch die Toyota-Mannen noch reichlich Arbeit vor sich. "Wir müssen eine Menge Dinge abarbeiten. Wir werden einige Änderungen an der Traktionskontrolle machen müssen, und wir müssen überdenken, wie wir mit der Hinterachse umgehen wollen", sagt Ralf Schumacher.

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