Ralf Schumacher

"Rückkehr noch in diesem Jahr"

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Willi Weber ist sauer auf die Ärzte in Indianapolis. Im Krankenhaus übersahen die Ärzte offenbar zwei Wirbelbrüche bei Ralf Schumacher. Der Verletzte will dagegen so früh wie möglich wieder ins Formel 1-Cockpit.

Bei der Untersuchung im Methodist Hospital in Indianapolis hatten die Ärzte lediglich eine schwere Gehirnerschütterung und Prellungen im Rückenbereich festgestellt. Schumacher war einen Tag nach seinem spektakulären Crash beim Großen Preis der USA am 20. Juni aus dem Krankenhaus entlassen worden und konnte in seine Wahl-Heimat Salzburg zurückfliegen. Erst eine erneute eingehende Untersuchung am Montag (28.6.) in der Sportklinik in Bad Nauheim hatte den Bruch zweier Wirbel ergeben.

Schumachers Manager Willi Weber sagte dem Fernsehsender SAT.1: "Es hat uns am meisten geärgert, dass das in den USA nicht festgestellt wurde. Er ist falsch transportiert worden." Laut Weber hatte der Rennfahrer auch viel zu früh die Erlaubnis erhalten, zurückfliegen zu können. "Er hätte nicht transportiert werden dürfen", sagte er.

Ralf Schumacher: "Die Schmerzen sind extrem"

Das Unfallopfer leidet unter sehr starken Schmerzen. "Ich überlege mir jeden Treppengang", erklärte Schumacher gegenüber der Bild-Zeitung. "Ich trage ein Korsett, das die Festigkeit meines Rückens verbessert. So mache ich nur Bewegungen, die auszuhalten sind." Bei jeder falschen Bewegung seien die Schmerzen extrem.

Dennoch strebt der sechsmalige Grand-Prix-Sieger, der mit acht bis zwölf Wochen Pause rechnen muss, möglichst schnell ins Cockpit zurück. "Ich gehe schon davon aus, dass es noch dieses Jahr sein wird", erklärte er. "Es hängt aber auch davon ab, wie schnell meine Wirbelsäule verheilt." Angst habe er wegen des Unfalls nicht. Sonst würde er "sofort mit der Formel 1 aufhören".

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