Ralf Schumacher

Zuversicht für 2008

Foto: dpa

Ralf Schumacher gibt sich trotz seiner ungeklärten Formel-1-Zukunft noch gelassen. Als einziger der fünf deutschen Piloten hat der 32-Jährige derzeit kein Cockpit für 2008 sicher.

"Das ist schwer von außen zu beurteilen, wenn man nicht alle Informationen hat", sagte der Toyota-Fahrer am Donnerstag (23.8.) in Istanbul. Es gebe noch nichts Neues, meinte er zu seiner Vertragssituation. Er sei sich aber "zu 100 Prozent sicher", auch im nächsten Jahr dabei zu sein.

Verhandlungen ziehen sich hin

Schumacher ist mit einem Jahresgehalt von geschätzten 14 Millionen Euro der teuerste deutsche Fahrer. Sein Vertrag bei Toyota läuft am Saisonende nach drei Jahren aus. Eine Option für eine Verlängerung des Kontrakts wurde bisher vom Rennstall noch nicht gezogen. Schumacher-Manager Hans Mahr bat im Zusammenhang mit den Verhandlungen mit dem in Köln ansässigen Team um Geduld und sprach davon, dass "das Thema noch Zeit in Anspruch nehmen wird".

Zuletzt wurde Schumacher mit Toro Rosso in Verbindung gebracht. Doch nachdem das Tochterteam von Red Bull Sebastian Vettel und den Franzosen Sébastien Bourdais als Fahrer für 2008 bestätigte, hat sich auch diese Möglichkeit erledigt. "Es wurden Absprachen gebrochen", wurde Schumacher in den Medien zitiert. In Istanbul dementierte er die Aussage.

Viel Gehalt - wenig Punkte

Mit herausragenden Ergebnissen konnte Schumacher in diesem Jahr noch nicht auf sich aufmerksam machen. Vor dem Großen Preis der Türkei am Sonntag (26.8.) rangiert er mit fünf Punkten zwei Zähler hinter seinem Teamkollegen Jarno Trulli an 14. Stelle. Seine Saison beurteilte er nach elf Rennen mit der Schulnote "ausreichend".

Seit seinem Wechsel zu Toyota holte Schumacher lediglich drei Podiumsplätze. Die Japaner warten seit ihrem Formel-1-Einstieg 2002 noch immer auf den ersten Sieg.

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