Red Bull RB16B - Spezial-Design - GP Türkei 2021 Red Bull
Red Bull RB16B - Spezial-Design - GP Türkei 2021
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Red Bull RB16B - Spezial-Design - GP Türkei 2021
Red Bull RB16B - Spezial-Design - GP Türkei 2021 9 Bilder

Red Bull & Alpha Tauri: Spezial-Design GP Türkei

Red Bull mit Spezial-Design in Türkei Abschiedsgeschenk für Honda

Red Bull und Alpha Tauri danken Motorenpartner Honda mit speziellen Designs beim Grand Prix der Türkei. Der RB16B erinnert mit seiner weißen Grundlackierung an den RA272, Hondas ersten Sieger in der Formel 1.

Eigentlich hätte der Abschied in Suzuka zelebriert werden sollen. Doch das Rennen in Japan kann wegen der noch immer anhaltenden Corona-Krise nicht stattfinden. Honda bleibt damit ein letzter Auftritt vor heimischem Publikum verwehrt. Als Ersatz für Suzuka springt Istanbul ein – und für den Grand Prix der Türkei verwandeln sich die beiden Red Bull und Alpha Tauri.

Zu Ehren ihres Motorenpartners treten beide Teams mit einer speziellen Rennlackierung an, die sie am Donnerstag der Öffentlichkeit vorführten. Zunächst hatten die Fans mit einem kleinen Appetitanreger in Form eines Teaser-Videos leben müssen. Jetzt können sie den Red Bull in seiner neuen Farbe genießen.

Hommage an den Honda RA272

Den Alpha Tauri AT02 zieren japanische Schriftzeichen auf dem Heckflügel. Hier steht "arigato", was aus dem Japanischen übersetzt "vielen Dank" heißt. Größer fällt die Verwandlung augenscheinlich am Red Bull RB16B aus. Die dunkelblaue Grundlackierung weicht einer weißen Basis. Rot-orange Bullen sorgen für Farbtupfer. Dankes-Botschaften sind verteilt auf dem Auto. Einzig der Heckflügel scheint von der Verwandlung ausgenommen.

Die älteren Formel 1-Fans werden mit dem neuen Design sofort in Erinnerungen schwelgen. Das Team bezieht sich mit der Lackierung auf den Honda RA272 aus dem Jahr 1965. In den Händen des US-Amerikaners Richie Ginther gewann das Auto damals das Saisonfinale in Mexiko. Es war Hondas erster Sieg in der Formel 1. Der RA272 wurde von einem 1,5 Liter großen Zwölfzylinder angetrieben. Das Aggregat, das rund 230 PS stark war, baute Honda quer hinter dem Cockpit ein. Nur halb so viele Zylinder, dafür etwas mehr Hubraum hat der aktuelle Motor der Japaner, der die Red Bull und Alpha Tauri befeuert.

Seit 2018 besteht die Partnerschaft – zuerst mit dem Junior-Team Toro Rosso, später mit Red Bull. Honda hat nach den verkorksten Jahren mit McLaren (von 2015 bis 2017) wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit Red Bull feierte man bislang 13 Siege und errang elf Mal die Pole Position. Mit Alpha Tauri gab es den Sensationserfolg in Monza 2020.

Max Verstappen - Honda RA272 - Motegi - 2019
Red Bull
Max Verstappen drehte im legendären Honda RA272 vor zwei Jahren bereits ein paar Runden.

Zum Abschied soll der Titel her

In dieser Saison soll der WM-Titel mit Max Verstappen als Fahrer und Red Bull als Team zum krönenden Abschluss her. Honda zieht sich abermals aus der Formel 1 zurück, überlässt Red Bull aber die Motoren. "Leider musste das Rennen in Japan wegen der Pandemie abgesagt werden", äußert sich Teamchef Christian Horner.

"Wir konnten das nicht einfach verstreichen lassen, ohne Honda und seinen großartigen Heimfans Tribut zu zollen, indem wir ein wenig von ihrem Erbe nach Istanbul bringen. Die für unsere Autos gewählte Lackierung ist eine Hommage an Hondas bemerkenswerte F1-Reise und hoffentlich können wir den Fans an diesem Wochenende einen weiteren Sieg in diesen legendären Farben bescheren."

Honda dankt seinen beiden Teams und hofft, seinen Anhängern wenigstens eine kleine Freude zu machen. "Wir wissen, dass eine besondere Lackierung ein sehr aufregendes Wochenende in Japan nicht ersetzen kann, aber wir hoffen, dass die Honda-Fans auf der ganzen Welt, insbesondere in Japan, diese besondere Lackierung als kleines Zeichen unserer Wertschätzung für ihre anhaltende Unterstützung akzeptieren werden", sagt stellvertretend für die Marke Koji Watanabe (Marken- und Kommunikationschef).

Es ist in dieser Saison nicht das erste Mal, das Teams einen Spezial-Lack auspacken. McLaren hüllte seinen MCL35M beim GP Monaco in das legendäre Gulf-Design.

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