Max Verstappen - GP Kanada 2017 Wilhelm
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 10. Juni 2017
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 10. Juni 2017
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 10. Juni 2017
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 10. Juni 2017 64 Bilder

Red Bull chancenlos im Kanada-Qualifying

„Und dann haben sie aufgedreht“

Obwohl Red Bull im Kanada-Qualifying nicht in den Kampf zwischen Mercedes und Ferrari eingreifen konnte, zeigten sich Daniel Ricciardo und Max Verstappen anschließend nicht unzufrieden.

Der Highspeed-Kurs in Montreal gehört für Red Bull nicht zum bevorzugten Jagdrevier. Auf den langen Geraden macht sich das PS-Defizit des Renault-Kundenrenners deutlich bemerkbar. Umso überraschter waren die Piloten, dass sie in den Trainings einigermaßen bei der Musik waren. Der Rückstand bewegte sich stets innerhalb einer halben Sekunde.

Doch Teamchef Christian Horner warnte bereits vor dem Qualifying: „Ich bin mir sicher, dass Mercedes und Ferrari noch mehr zulegen können als wir.“ Und leider behielt der Engländer Recht. Fast eine gesamte Sekunde fehlte Max Verstappen am Ende auf die Bestzeit von Lewis Hamilton. Bei Daniel Ricciardo war es sogar etwas mehr als eine Sekunde. Das machte die erwarteten Startplätze 5 und 6.

Leistungsdefizit im Q3 deutlich spürbar

„Bis zur zweiten Quali-Runde konnten wir den Abstand zur Spitze noch in Grenzen halten. Dann haben die anderen aufgedreht“, schüttelte Ricciardo mit dem Kopf. Den Humor verlor der Australier dehalb aber noch lange nicht: „Es wäre echt toll, auch mal so viel Leistung wie Mercedes zu haben. Bei den hohen Geschwindigkeiten würde ich am Ende der Geraden vor Schreck wahrscheinlich viel zu früh auf die Bremse steigen.“

Für das Rennen hofft der Kanada-Sieger von 2015 auf ein engeres Duell: „Ich glaube nicht, dass Mercedes diese Pace über die ganze Distanz gehen kann. Ich habe das Gefühl, dass wir morgen näher dran sein werden. Und sie hatten schon häufiger mal Probleme mit den Reifen. Vielleicht müssen sie ja zweimal an die Box und wir kommen mit einem Stopp über die Runden.“

Verstappen zufrieden mit Red Bull-Upgrade

Obwohl Red Bull nicht in den Kampf um die ersten beiden Startreihen eingreifen konnte, verbuchte Verstappen das Rennwochenende in Kanada als Erfolg: „Wir haben viele neue Teile mitgebracht. Es geht in die richtige Richtung. Das war auf jeden Fall ein Fortschritt. Ich hoffe natürlich, dass da noch mehr kommt.“

Dass sich Red Bull wegen des aussichtslosen WM-Kampf frühzeitig auf die kommende Saison konzentriert, sei aber keine Option. „Im kommenden Jahr bleibt das Reglement relativ konstant“, erklärt der Youngster. „Deshalb können wir alle Erkenntnisse bei der Weiterentwicklung aus dieser Saison in das neue Auto mitnehmen. Wir müssen ja erstmal verstehen, wo die Probleme liegen.“

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