Alexander Albon - Red Bull RB16 - Silverstone - Filmtag - Donnerstag - 25. Juni 2020 Red Bull
Red Bull - Silverstone - Filmtag - Donnerstag - 25. Juni 2020
Alexander Albon - Red Bull RB16 - Silverstone - Filmtag - Donnerstag - 25. Juni 2020
Alexander Albon - Red Bull - Silverstone - Filmtag - Donnerstag - 25. Juni 2020
Alexander Albon - Red Bull - Silverstone - Filmtag - Donnerstag - 25. Juni 2020 22 Bilder

Imola wirbt für Formel 1-Rückkehr

Erste Upgrades am Red Bull

Red Bull und Alpha Tauri stimmen sich auf den Saisonstart in Spielberg ein. Während das A-Team seinen Filmtag in Silverstone bestreitet, zieht es das B-Team nach Imola. Die italienische Rennstrecke wirbt offensiv für einen Grand Prix in diesem Jahr.

Sechs der zehn Formel-1-Teams haben bereits einen Probelauf vor dem Saisonauftakt in Österreich hinter sich. Mercedes machte den Anfang. Es folgten Racing Point, Renault und Ferrari. Inzwischen gehören auch Alpha Tauri und Red Bull zu diesem Club.

Alpha Tauri bestritt seine erste Ausfahrt seit Februar auf der Rennstrecke von Imola. Sie liegt nur einen Katzensprung von der Fabrik in Faenza entfernt. Beide Piloten sammelten Runden. Mit dem AT01 waren auf der fast fünf Kilometer langen Strecke insgesamt nur 20 Umläufe erlaubt. Mehr als 100 Kilometer gestattet das Reglement mit einem aktuellen Auto im Rahmen eines Filmtages nicht.

Um den Fahrern noch ein bisschen mehr Fahrpraxis einzuräumen und dem Team mehr Zeit zu geben, sich auf die neuen Gegebenheiten durch die Corona-Schutzregeln einzustellen, karrte Alpha Tauri noch das 2018er Auto nach Imola. Mit dem STR13 durften Pierre Gasly und Daniil Kvyat unbegrenzt fahren. Das Team spielte die neuen Protokolle durch. Arbeiten am Auto dauern wegen der Schutzmaßnahmen wesentlich länger. Darauf muss man sich einstellen.

Pierre Gasly - Alpha Tauri AT01 - Imola - Filmtag
Stefano Calamelli - Autodromo Internazionale di Imola
Rückkehr nach 14 Jahren? Imola will 2020 einen Grand Prix austragen.

Imola will zurück in die F1

Imola nutzte den Test von Alpha Tauri, um die Werbetrommel in eigener Sache zu rühren. Die Rennstrecke macht keinen Hehl daraus, 2020 einen Grand Prix veranstalten zu wollen. Streckenpräsident Uberto Selvatico Estense wirbt offensiv: "Imola hat die DNA der Formel 1 im Blut. Das darf nicht vergessen werden. Vorausschauend und mit Blick auf die lokale Wirtschaft in dieser schlimmen Krise, ist es unser Ziel, die Toprennserie in diesem Jahr nach Imola zurückzubringen. Die sinnvollste Lösung für die Formel-1-Fans weltweit wäre es, Strecken mit großer Medienwirkung zu benutzen. Dazu gehört Imola. Vielleicht zusammen mit Monza und Mugello als legendäres nationales Triple."

Man arbeite seit April an einer Lösung. Zuletzt stand Imola 2006 im Rennkalender der Königsklasse. Die Fans erinnern sich vielleicht: Damals gewann Michael Schumacher im Ferrari nach einer legendären Verteidigungsschlacht gegen Fernando Alonso im Renault. 2005 war die Reihenfolge noch umgedreht gewesen.

Mit Alpha Tauri hat Imola jedenfalls bereits einen Fürsprecher gewonnen. Daniil Kvyat berichtet: "Imola macht richtig Laune. Es gibt ein paar schöne schnelle Kurven. Meiner Meinung nach gehört die Rennstrecke absolut in den Rennkalender der Formel 1."

Albon im Red Bull

Im Gegensatz zum Schwesterteam war Red Bull auf 100 Kilometer mit dem aktuellen Auto begrenzt. Die Mannschaft aus Milton Keynes hat zwar ein zwei Jahre altes Auto, aber keinen Motor. Den lieferte 2018 noch Renault und nicht der derzeitige Partner Honda.

Alexander Albon hatte die Ehre, den RB16 am Filmtag über die Rennstrecke von Silverstone zu scheuchen. Red Bull will in dieser Saison Mercedes endlich vom Thron stürzen. Für den Auftakt in Spielberg in einer Woche hat das Team ein paar Upgrades angekündigt. Auf den versendeten Bildern vom Filmtag in England waren zunächst keine Neuteile auszumachen.

Doch im zweiten Schwung zeigten sich erste Updates. Red Bull hat im hinteren Bereich des Unterbodens sieben Zacken angebracht. Dadurch sollen gezielte Luftwirbel erzeugt werden, die den negativen Turbulenzen der walkenden Hinterreifen entgegenwirken.

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