Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Ungarn - 23. Juli 2016 sutton-images.com
Max Verstappen - Formel 1 - 2016
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Daniil Kvyat & Max Verstappen - Formel 1 - 2016 8 Bilder

Red Bull fordert Mercedes heraus

„Rosbergs Zeit hätte ich auch geschafft“

Die Welt von Red Bull sah am Samstag schon wieder freundlicher aus. Nach der deutlichen Klatsche am Freitag rückten Daniel Ricciardo und Max Verstappen am Samstag näher an die Mercedes heran. Beide behaupten, dass Nico Rosbergs Bestzeit im Bereich des Möglichen lag.

Am Ende betrug der Rückstand auf die Pole Position 0,315 Sekunden. Das sah für Red Bull schon viel freundlicher aus als am Freitag, als Daniel Ricciardo und Max Verstappen noch ein Klassenunterschied von den Silberpfeilen trennte. Ricciardo musste seinen letzten Qualifikationsversuch wegen des Drehers von Fernando Alonso abbrechen. „Bis dahin lag ich bereits dreieinhalb Zehntel unter meiner eigenen Zeit. Nicos Pole-Zeit hätte ich locker geschafft“, rechnete Ricciardo vor.

Verstappen zu spät dran

Auch Verstappen glaubt, dass er bei einem reibungslosen Ablauf der Qualifikation in die Nähe der Pole Position-Zeit hätte fahren können. Dem Holländer passierte aber in den letzten Sekunden ein Missgeschick, das eigentlich nicht passieren darf. Das Team schickte sein Wunderkind so spät auf die Strecke, dass es inklusive Platz zum Vordermann lassen und Reifen anwärmen nicht mehr reichte, vor der Zielflagge die schnelle Runde zu beginnen. „Es ging um ein oder zwei Sekunden“, fluchte Verstappen.

Dann ging der 18-jährige Holländer ins Detail: „Jeder hat sich im letzten Sektor zurückfallen lassen und ich war das letzte Auto und hing hinter Bottas. Hinter all denen hätte ich meine Rundenzeit aber sowieso nicht verbessern können. Und selbst wenn ich es geschafft hätte, rechtzeitig über die Linie zu fahren, wäre ich in die gelben Flaggen gelaufen.“

Verbesserungen über Nacht

Ricciardo gibt sich auch für das Rennen optimistisch. Die Red Bull-Ingenieure hatten über Nacht noch einmal die Abstimmung des Autos verbessert. Ricciardo fuhr im dritten Training einen kleinen Longrun über 10 Runden und kam auf einen Mittelwert von 1.25,881 Minuten. Also deutlich schneller und konstanter als am Vortag. Lewis Hamilton war im gleichen Zeitraum mit 1.25,687 Minuten über 9 Runden nur zwei Zehntel schneller.

Verstappen fühlte sich schon am Freitag auf seinen Dauerläufen wohl. Vor allem auf den kritischen Supersoft-Reifen. „Wir waren nicht so schlecht unterwegs. Die Balance des Autos im dritten Training und im Qualifying war gut. Wenn wir die morgen im Rennen haben, sollte es nicht so schlecht für uns aussehen. Ich kann mich definitiv auf Platz 3 verbessern. Und vielleicht haben die Mercedes ja Probleme mit dem Reifenabbau, man weiß nie.“

Ricciardo würde Geld auf sich setzen

Ricciardo träumt von mehr als einem dritten Platz. „Der Plan ist es, um den Sieg zu kämpfen. Ich würde immer noch Geld auf mich als Sieger setzen.“ Der Australier erwartet ein Zweistopp-Rennen. „Wenn es heiß wird, fällt der erste Stint ziemlich kurz aus. Da kriegst du nicht viele schnelle Runden aus dem Supersoft-Reifen raus.“

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