Formel 1: Red Bull-Aerodynamik illegal

McLaren schwärzt Red Bull an

Sebastian Vettel Foto: xpb 30 Bilder

Zwischen Donnerstag und Samstag gab es in der Red Bull-Box Alarm. Die späteren Siegerautos mussten im Bereich des Unterbodens umgebaut werden, weil McLaren einen Regelverstoß entdeckt hatte. Auf das Ergebnis hatten die illegalen Flügelchen keinen Einfluss.

Die Überlegenheit der Red Bull bringt Neider auf den Plan. Die Konkurrenz spioniert, wo sie kann. Sie will herausfinden, wo der Red Bull seine Zeit gutmacht. Oder ob er nicht doch ein paar verbotene Tricks an Bord hat, die man wegprotestieren könnte. Die beste Gelegenheit zum Studieren der gegnerischen Autos ist die Startaufstellung und da hat in Barcelona McLaren-Technikchef Paddy Lowe ganz genau aufgepasst.

Diffusor-Flügelchen entspricht nicht dem Reglement

McLaren hakte in Monte Carlo bei der FIA nach und schwärzte die Trendsetter im Feld an. Ein kleiner Flügel auf den Außenseiten des Diffusors entsprach nicht ganz dem Reglement. Er fiel unter den Paragrafen "infinite precision", was übersetzt so viel heißt, wie absolute Genauigkeit. Das betrifft Komponenten, die exakt ein bestimmtes Maß aufweisen müssten, um legal zu sein.

Da aber kein Mensch auf den Bruchteil eines Millimeters garantieren kann, dass ein bestimmtes Teil genau der Vorgabe entspricht, also weder drüber noch drunter liegt, ist es verboten, selbst wenn es oberflächlich gemessen genau das geforderte Maß aufweist.

Red Bull-Umbau blieb beinahe unbemerkt

Zwischen Donnerstag und Samstag mussten die Red Bull-Mechaniker an beiden Autos auf Befehl der FIA-Technikkommissare die Unterböden modifizieren. Der Vorgang blieb beinahe unbemerkt, getreu der neue Devise: Es gibt keine schlechten Nachrichten. Friede herrsche in der Formel 1.

Red Bull-Teamchef Christian Horner gab auf Anfrage dann aber doch bissig zurück: "Wir haben nach dem Einspruch die Version ohne diese Flügelchen durch unser CFD-Programm laufen lassen und festgestellt: Es ist besser als zuvor." Der Doppelsieg der dunkelblauen Autos beweist: McLarens Aktion war ein Sturm im Wasserglas.

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