Max Verstappen - GP Frankreich 2018 Red Bull
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - Le Castellet - 23. Juni 2018
Hamilton & Vettel - Formel 1 - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - Le Castellet - 23. Juni 2018
Valtteri Bottas - Formel 1 - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - Le Castellet - 23. Juni 2018
Dieter Zetsche - Formel 1 - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - Le Castellet - 23. Juni 2018 69 Bilder

Red Bull in Quali chancenlos

Ricciardo betet für Regen

Red Bull hatte mit der Vergabe der Pole Position auch in Frankreich nichts zu tun. Im Rennen könnte Daniel Ricciardo aber trotzdem zum Überraschungsmann werden. Er setzte beim Setup auf viel Abtrieb und hofft nun auf Regen.

Red Bull-Berater Helmut Marko ahnte es schon vor dem Qualifying auf dem Circuit Paul Ricard: „Mercedes wird heute nicht zu erreichen sein. Im Q3 werden wir erstmals sehen, wie viel Leistung der neue Motor wirklich hat.“ Das Ergebnis konnte man eindeutig auf dem Zeitenmonitor ablesen. Obwohl Lewis Hamilton am Ende nicht die optimale Runde erwischte, schnappte sich der Weltmeister fast 4 Zehntel vor Sebastian Vettel die Pole Position.

Mit Max Verstappen folgte der erste Red Bull-Pilot noch weitere 3 Zehntel dahinter erst auf Position 4. „Wir hätten den Regen aus dem dritten Training im Qualifying gebraucht. Dann hätten wir um die Pole Position kämpfen können. Aber leider kam der Schauer etwas zu früh“, ärgerte sich Marko. Aber auch für den Sonntag sind wieder Niederschläge vorhergesagt. Mit etwas Glück treffen sie pünktlich am späten Nachmittag am Hochplateau bei Le Castellet ein.

Ricciardo mit Abtriebs-Joker bei Regen

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - 22. Juni 2018
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Ricciardo fährt in Paul Ricard mit mehr Abtrieb als Max Verstappen.

Vor allem Daniel Ricciardo hofft auf eine feuchte Strecke: „Wir haben gestern im freien Training beide Autos mit unterschiedlichen Abtriebsleveln getestet. Beide haben sich relativ ähnlich angefühlt. Eigentlich wollten wir im dritten Training noch einmal genau schauen, was besser ist. Doch dann kam uns der Regen dazwischen. Wir haben uns deshalb entschieden, das Setup zu splitten – ich fahre mit mehr, Max mit weniger Anpressdruck.“

Eigentlich hätte Ricciardo die zusätzliche Haftung im Heck auf eine Runde im Qualifying einen Vorteil geben sollen. Sie bietet in den kurvigen Abschnitten mehr Grip. Der flache Flügel ist dagegen im Rennen besser, wenn es darum geht, Angriffe der Konkurrenz mit einem höheren Top-Speed abzuwehren. Doch Ricciardo konnte den Vorteil nicht ausspielen. Verstappen fuhr knapp 2 Zehntel schneller.

„Das Auto war leider nicht gut ausbalanciert. Ich hatte mit starkem Untersteuern zu kämpfen. Wir haben den Frontflügel immer steiler gestellt – bis zum Maximum, aber das Problem wurde nicht besser. Ich hatte leider kein gutes Gefühl im Auto. Auch im Rennen morgen erwarte ich einen harten Kampf. Auf der Geraden bin ich mit dem zusätzlichen Luftwiderstand sehr langsam. Mir kann jetzt eigentlich nur noch Regen helfen“, so Ricciardo.

Kampf im Rennen nur mit Ferrari

Nach Einschätzung des Australiers wären beide Autos wohl auf ein Setup mit weniger Abtrieb gesetzt worden, wenn das dritte Training normal gelaufen wäre. Wegen der Parc Fermé-Regelung ist nun aber nicht mehr viel zu retten. Doch auch Verstappen war nicht ganz glücklich. „Vor allem in den langen Kurven hat sich das Auto nicht so gut angefühlt. Platz 4 war für uns heute das absolute Maximum.“

Mercedes scheint unter normalen Bedingungen auch im Rennen außer Reichweite. Bei Red Bull hofft man aber wenigstens mit Ferrari um die Plätze dahinter kämpfen zu können. „Wir starten auf den härteren Supersoft-Reifen. Mal sehen, wie lange ihre Ultrasofts halten“, grübelte Ricciardo. „Wenn es schon nicht regnet, hoffe ich auf ganz heiße Bedingungen. Dann ist der Verschleiß bei ihnen höher. Zumindest Räikkönen sollten wir hinter uns halten. Ob wir mit Seb nach vorne kämpfen können? Das wird schwierig. Aber wir geben nartürlich nicht auf.“

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