Red Bull macht Fortschritt

Schritt in die richtige Richtung

Sebastian Vettel Red Bull GP Monaco 2014 Foto: Red Bull 26 Bilder

Mit dem Rennen in Barcelona hat Red Bull mehr Selbstvertrauen gewonnen. In Sachen Rennspeed, Reifenverschleiß und Fahrbarkeit des Autos hat man Fortschritte gemacht. Mercedes fährt aber immer noch in einer eigenen Liga.

In Monaco fährt Sebastian Vettel sein 100. Rennen für Red Bull. Die Perspektive hat sich in den vergangenen fünf Rennen jedoch etwas gewandelt. Vom Gejagten wurde er zum Jäger. Mercedes hat in dieser Saison alle Grands Prix dominiert und ließ dem amtierenden Weltmeister-Team keine Chance. Während man bei den Wintertests noch mit technischen Problemen herumkrebste, geht es nun Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Das Rennen in Barcelona, bei dem Daniel Ricciardo Dritter und Sebastian Vettel Vierter wurde, war der Beleg dafür. Nach Vettels Chassiswechsel scheint der Knoten beim Champion geplatzt zu sein.

Starts und Qualifying noch Schwächen

"Das Rennen war in Sachen Speed im Rennen, Ergebnis und Reifenverschleiß ziemlich gut. Das gilt es nun zu bestätigen", sagte Vettel in seiner Presserunde am Mittwoch. "Mercedes hat insgesamt ein starkes Paket. Sie verdienen es, da oben zu stehen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir einmal die ersten fünf Rennen gewonnen haben. Vielleicht sind wir hier aber etwas näher dran, in Sachen Pace ging es in Barcelona in die richtige Richtung."

Red Bull hat allerdings noch zwei Baustellen. Beide kommen in Monaco besonders zum Tragen. Der Start und das Qualifying sind noch ausbaufähig. "Wir arbeiten daran, die Starts zu verbessern. Das ist momentan definitiv im Fokus", sagt Ricciardo. Und Vettel gibt zu: "Im Qualifying sind wir noch zu weit weg. Hier wäre eine gute Qualifying-Position schon die Hälfte der Miete."

Verbesserte Fahrbarkeit

Das Problem der Fahrbarkeit des Autos hat sich inzwischen größtenteils gelegt. Zu Saisonbeginn wurden die Piloten noch von den ruckartigen Reaktionen des RB 10 überrascht. "Der Unterschied im Vergleich zum Winter ist massiv", sagt Ricciardo. Vettel mahnt aber: "Wir haben uns verbessert. Wir sind aber noch nicht ganz sorgenfrei."

Besonders in den engen Gassen von Monaco erleichtert eine gute Fahrbarkeit des Autos die Lenkradarbeit im Auto. Ein Nachteil für die Bullen? "Die Frage ist, wie sehr die anderen damit zu kämpfen haben. Um einen Vergleich zu haben, müsste man wissen, wie sich ein anderer Antrieb fährt, aber das ist ja unmöglich", sagt der Heppenheimer.

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