Valtteri Bottas - Mercedes - Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 2020 xpb
Red Bull RB16B - Studio - F1  - 2021
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Red Bull RB16B - Studio - F1  - 2021 13 Bilder

WM-Duell: Verschläft Red Bull wieder den Start?

WM-Duell gegen Mercedes Verschläft Red Bull wieder den Start?

Es ist seit sieben Jahren das gleiche Spiel. Mercedes legt vor, Red Bull zieht nach. Irgendwann hat der Herausforderer den Platzhirsch meistens eingeholt. Aber der WM-Zug ist dann immer schon längst abgefahren.

Es wird auch in diese Saison das große Duell um den WM-Titel. Red Bull fordert Mercedes heraus. Im letzten Jahr des aktuellen technischen Reglements sind große Leistungssprünge nicht zu erwarten. Wegen der Homologationsbestimmungen beschränkt sich der Entwicklungsspielraum hauptsächlich auf die Aerodynamik. Und die ist ziemlich ausgereizt. Die Unsicherheit bei den Prognosen besteht darin, wie sich der kastrierte Unterboden und die Motorenentwicklung auf das Kräfteverhältnis auswirkt.

Das Bild des letzten Saisondrittels 2020 könnte in groben Zügen auch das Bild des Saisonbeginns 2021 sein. Und da war Red Bull so nahe an Mercedes dran wie schon lange nicht mehr. Ein Hoffnungsschimmer für mehr Spannung? Bis jetzt verlief die Konfrontation des Platzhirschen und seinem Herausforderer ziemlich einseitig. Seit Einführung des Hybridantriebs gewinnt Mercedes nach WM-Titeln 7-0. Nach Siegen 102-17. Nach Punkten 4.804-2.583.

Die Story der einzelnen Jahre hält sich immer an das gleiche Drehbuch. Mercedes steigt mit einem Vorsprung in die neue Saison ein. Red Bull holt auf und schafft fast immer auch den Anschluss. Mal früher, mal später. Aber nie früh genug. Nur 2014 vergrößerte sich der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten im Verlauf der Saison noch.

Wir haben für die abgelaufenen sieben Jahren den Abstand der jeweils schnellsten Qualifikationsrunden zum Saisonbeginn mit dem Saisonende verglichen (siehe Tabelle). Um belastbare Zahlen über einen längeren Zeitraum zu erhalten, haben wir das Mittel der jeweils ersten und letzten drei Rennen berechnet. Das ergab durchschnittliche Zeitdifferenz pro Runde. Wegen der unterschiedlichen Streckenlängen zu Beginn und am Ende des Kalenders hat das Delta pro Kilometer noch mehr Aussagekraft. In sechs der sieben Fälle zeigt sich: Red Bull war am Ende näher an Mercedes dran als am Anfang.

Abstand zwischen Mercedes und Red Bull

Jahr Anfang Ø Anfang/km Ende Ø Ende/km Differenz
2014 0,724 s 0,134 s 0,959 s 1,189 s + 0,055 s
2015 1,822 s 0,336 s 1,055 s 0,214 s - 0,122 s
2016 1,209 s 0,225 s 0,644 s 0,135 s - 0,090 s
2017 1,143 s 0,212 s 0,323 s 0,063 s - 0,149 s
2018 0,380 s 0,071 s 0,323 s 0,064 s - 0,007 s
2019 0,646 s 0,120 s 0,078 s 0,012 s - 0,108 s
2020 0,987 s 0,206 s 0,148 s 0,029 s - 0,177 s
Jahr Anfang Ø Anfang/km Ende Ø Ende/km Differenz
2014 0,724 s 0,134 s 0,959 s 1,189 s + 0,055 s
2015 1,822 s 0,336 s 1,055 s 0,214 s - 0,122 s
2016 1,209 s 0,225 s 0,644 s 0,135 s - 0,090 s
2017 1,143 s 0,212 s 0,323 s 0,063 s - 0,149 s
2018 0,380 s 0,071 s 0,323 s 0,064 s - 0,007 s
2019 0,646 s 0,120 s 0,078 s 0,012 s - 0,108 s
2020 0,987 s 0,206 s 0,148 s 0,029 s - 0,177 s

Der Preis der Aufholjagd

Red Bulls Startschwierigkeiten haben ihren Preis. Die Ingenieure entwickeln im Verlauf der Saison unter hohem Druck. Dabei passieren Fehler. Die Produktionsabteilung arbeitet bei den vielen Upgrades im Akkord. Das treibt die Ausfallquote nach oben. Bis spät in die Saison werden noch neue Teile hinterhergeschoben. Das kostet Entwicklungszeit für das nächstjährige Modell. Mercedes konnte sich in jedem Jahr früher aus dem Wettrüsten ausklinken. Mehr Zeit im Windkanal zahlt sich zu Beginn der folgenden Saison aus, und das Spiel beginnt wieder von vorn.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner relativiert dieses ständig wiederkehrende Hase-und-Igel-Spiel: "Diese Zweiteilung gab es doch schon immer. Selbst in der V8-Ära bei unseren WM-Titel waren wir in der zweiten Saisonhälfte immer stärker relativ zur ersten. 2012 hat Seb nur ein Rennen gewonnen, bevor wir Europa verlassen haben. Wir sind uns dessen bewusst, und wir machen es auch nicht mit Absicht. Vielleicht liegt es daran, dass wir mehr als andere Teams von Daten profitieren, die auf der Strecke gewonnen werden. Das kann im Umkehrschluss bedeuten, dass unser Windkanal nicht ganz auf dem Niveau ist wie der unserer Mitbewerber."

Horner sieht auch keinen Zusammenhang zwischen der Aufholjagd und den Defekten: "In den ersten Jahren spielten Motorenprobleme eine bedeutende Rolle. Die Autos sind mittlerweile alle sehr zuverlässig. Ich möchte betonen, dass wir letztes Jahr keine einzige Motorenstrafe in Kauf nehmen mussten. Honda hatte als einziger Hersteller eine weiße Weste. Da lagen wir besser als Mercedes mit seinen Motoren." Einspruch: Vier der fünf Defekte bei den Rennen 2020 traten im Umfeld des Motors auf. Mercedes dagegen stieg bei 17 Rennen nur ein Mal vorzeitig aus.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 18. Juli 2020
xpb
Die Ausfallquote von Red Bull war in den letzten Jahren regelmäßig höher als die von Mercedes.

Nur 2016 stand Red Bull in der Ankunftsquote besser da als Mercedes. In den letzten sieben Jahren blieb Mercedes 17 Mal wegen Defekten stehen. Red Bull kommt auf 36 technisch bedingte Ausfälle. Die Mercedes-Fahrer legten seit 2014 insgesamt 81.198 Rennkilometer zurück, ihre Kollegen von Red Bull nur 74.111.

Mercedes-Chefingenieur Russell Cooley räumt ein, dass ein technischer Vorsprung zu Saisonbeginn ein Luxus ist. Trotzdem könne man sich nicht allein darauf berufen, dass Reagieren unter Zeitdruck automatisch der Zuverlässigkeit schadet. "Es ist beim Aufholen eines Rückstandes eine größere Herausforderung die Standfestigkeit hoch zu halten, aber immer noch möglich. Nicht alle Defekte haben notwendigerweise damit zu tun, dass man sein Auto schneller macht. Bei unserem Ansatz ‚Auf Anhieb richtig‘ muss sich jedes Upgrade einem festgelegten Prozess unterwerfen, egal in welcher Zeit es entwickelt wurde."

Zwei Teams wie Tag und Nacht

So verschieden wie die Kultur der beiden Teams sind auch ihre Autos. Mercedes setzt auf eine geringe Anstellung des Fahrzeugs und kompensiert das mit Länge. Der vergrößerte Radstand bedeutet im Vergleich zum Red Bull zwar vier Kilogramm mehr Masse, bringt aber auch mehr Fläche, die der Aerodynamiker zum Erzeugen von Abtrieb nutzen kann. Mercedes-Technikchef James Allison wägt ab: "Wir bezahlen für unser Konzept keinen inakzeptablen Preis. Da wir immer noch im Mindestgewicht liegen, können wir gut damit leben."

Die hohe Bodenfreiheit im Heck des Red Bull hat auch ihre Nebenwirkungen. Es ist schwieriger den Anpressdruck stabil über alle Fahrzustände darzustellen. Dabei fällt auf, dass die Red-Bull-Ingenieure in fünf der sieben Jahre am gleichen Problemkreis herumdokterten. Auch 2020. Das Auto funktionierte nur in einem kleinen Aerodynamikfenster und ließ sich schwer ausbalancieren. Den Fahrern fehlte das Vertrauen in ihr Auto.

Max Verstappen & Sergio Perez - Red Bull - 2021
Red Bull
Dieses Jahr ist Sergio Perez an Bord. Wird das etwas am gewohnten Bild ändern?

Wer schnell viel ändern muss, läuft Gefahr in einem Irrgarten zu landen. Mit dieser Unberechenbarkeit stockte die Suche nach Rundenzeit. Erst wenn die eine Baustelle aufgeräumt war, konnte die eigentliche Aufholjagd beginnen. Mercedes passierte das ein einziges Mal. Der Fehler war schnell aus der Welt geschafft.

Der Herausforderer hat sich das ein oder andere Ei auch selbst gelegt. In der Renault-Zeit wurde die Verantwortung gerne auf dem Motorenpartner abgeladen. Oder auf den Regeländerungen, die das Konzept des Autos benachteiligten. Red Bull verkannte lange die Tatsache, dass Mercedes auch gute Chassis baut.

James Allison amüsiert sich, dass die meisten anderen Teams immer beim zweitbesten Auto kopierten und nicht beim besten. "Die Medien haben einen guten Job gemacht jedem zu erzählen, dass Adrian Newey die besten Chassis baut. In der Zwischenzeit sind wir mit einem Auto unter dem Radar durchgeflogen, von dem alle nur immer geglaubt haben, dass es von seinem starken Motor lebt. Unser Auto ist aber auch aerodynamisch sehr gut."

Am Tiefpunkt Licht am Ende des Tunnels

Im ersten Hybridjahr 2014 galt die Regel noch, dass der Motor den Sieger macht. Dem Renault-Motor fehlten 60 PS auf Mercedes. Daran änderte sich auch im Verlauf der Saison nicht viel. Das Auto lag laut Chefdesigner Rob Marshall von Anfang an einen Monat hinter dem Zeitplan. Was auch deshalb nur schwer aufholbar war, weil Technik-Guru Newey frustriert den Regeländerungen die Verantwortung zuschob.

Adrian Newey - Red Bull  - Formel 1 - GP Italien - Monza - 7. September 2019
Jerry André
Adrian Newey versuchte das Ruder ein ums andere Mal herumzureißen. Oft gelang es, aber immer zu spät.

Aus dieser Schockstarre lösten sich Newey und seine Kollegen erst Mitte der 2015er Saison. Deshalb blieb der Abstand zu Mercedes auf gleich hohem Niveau. Von 0,134 Sekunden auf 0,189 Sekunden pro Kilometer. Die drei Siege 2014 waren Geschenke von Mercedes. 2015 war Red Bulls schlechtestes Jahr. Nur Platz vier in der WM, kein Sieg, sechs Defekte. Newey verabschiedete sich vorübergehend in andere Projekte.

Renault peitschte doppelt so viele Motoren durch das System wie erlaubt, was den Fahrern viele Startplatzstrafen einbrachte. Red Bull brachte die für den RB11 konzipierte kurze Nase erst mit Verspätung, weil sie zwölf Mal durch den Crashtest rasselte. Trotzdem zeigte sich Licht am Ende des Tunnel. Im Verlauf der Saison verkürzte sich der Rückstand pro Kilometer auf Mercedes von 0,336 auf 0,214 Sekunden.

Red Bull auf der falschen Fährte

Der Trend setzte sich fort. Red Bull stieg 2016 mit einem Rückstand von 0,225 Sekunden pro Kilometer ein und mit einem Defizit von 0,135 Sekunden wieder aus. Die Aerodynamik war ausnahmsweise mal stabil, der Renault-Motor besser als erwartet. Genau das schickte den späteren Vize-Weltmeister auf die falsche Fährte. In der Meinung, der Renault-Motor tauge sowieso nichts, setzten Neweys Jünger auf maximalen Abtrieb um wenigstens die Rennen zu gewinnen, bei denen Motorleistung zweitrangig war. Als man merkte, dass man einem Irrtum aufgesessen war, versuchten die Aerodynamiker ihr Paket effizienter zu machen. Wie so oft zu spät.

Die Einführung der breiten Autos und breiten Reifen 2017 erschien Red Bull wie ein Rettungsanker. Doch der Neustart stellte die Uhren nicht auf Null. Mercedes startete schon wieder mit einem Vorsprung in die neue Ära. Weil Red Bull mit der Entwicklung des RB13 zwei Monate hinter dem eigenen Zeitplan war. Weil Renault plötzlich wieder 50 PS fehlten. Weil der Windkanal falsche Zahlen ausspuckte. Das Konzept der starken Anstellung erwies sich mit den breiten Autos als kritischer als der lange Radstand. Red Bull schaffte die Wende erst nach der Sommerpause. Der Abstand pro Kilometer schrumpfte von 0,212 auf 0,063 Sekunden. Also praktisch Gleichstand.

Max Verstappen - GP Österreich 2018
Red Bull
Nach dem Sieg in Österreich 2018 schien Red Bull endlich auf Augenhöhe um die WM kämpfen zu können. Doch dann verzettelte man sich bei der Weiterentwicklung.

2018 mit Flaute zu Saisonmitte

Und endlich konnte der Herausforderer das Erreichte über den Winter auch konservieren. Red Bull stieg in die Saison 2018 mit dem gleichen minimalen Defizit auf Mercedes ein wie man 2017 aufgehört hatte. Neun Rennen lang stimmte der Speed. Max Verstappen und Daniel Ricciardo waren überall Siegkandidaten. Doch nach dem Heimsieg beim GP Österreich trat Red Bull fünf Rennen lang auf der Stelle.

Die Ingenieure entwickelten das Auto in die falsche Richtung. Neun Defekte standen gegen zwei bei Mercedes. Erst im Finale erholte sich Red Bull wieder und konnte den durchschnittlichen Rückstand im Vergleich zum Saisonstart sogar noch um sieben Tausendstel verkürzen. Doch da war der Zug längst abgefahren.

Der RB15 für 2019 war endlich mal pünktlich fertig. Die Teamleitung hatte die Last-Minute-Aktionen seiner Ingenieure satt. Doch es fehlten schon wieder 0,12 Sekunden pro Kilometer auf den Erzfeind. Der neue Motorenpartner Honda stieg mit einem Manko von 30 PS in die Saison ein. Die Japaner investierten eine halbe Milliarde Dollar, um auf den Stand von Mercedes zu kommen.

Im letzten Saisondrittel war es so weit. Bis dahin hatte Red Bull auch seine Anlaufschwierigkeiten mit dem neuen Frontflügel aussortiert. Das Reglement verbot mehrere Elemente, die vorher halfen die Strömung auszurichten. Prompt schwankte wieder der Abtrieb. In den letzten drei Rennen war Red Bull bis auf 0,012 Sekunden pro Kilometer dran am Klassenprimus. So nah wie nie zuvor.

Alexander Albon - Red Bull - GP Abu Dhabi 2020
Wilhelm
Der Sieg in Abu Dhabi macht den Red-Bull-Verantwortlichen Mut für 2021.

Sieg beim Finale auf Mercedes-Strecke

Es ist wie verhext. 2020 ließ die Ingenieure wieder einmal der Windkanal im Stich. "Der Frontflügel hat nicht das erfüllt, was er sollte. Es gab Strömungsabriss. Erst ab Mugello hatten wir das im Griff. Dann haben auch die Änderungen weiter hinten am Auto was gebracht", erklärt Sportdirektor Helmut Marko. Mercedes dagegen baute mit dem W11 das beste Auto der letzten sieben Jahre. Aus dem Stand mehr als zwei Zehntel pro Kilometer schneller als Red Bull. Ein Geschenk in einer Saison, die wegen Corona so intensiv war wie noch nie zuvor.

Der Höllenrhythmus von 17 Rennen in 161 Tagen machte es jedem Verfolger schwer aufzuholen. Deshalb stellte der Weltmeister schon im Juli die Arbeiten am W11 ein. Dem Modell für die Wintertestfahrten folgte ein Upgrade zum Saisonstart in Spielberg, eines in Silverstone und ein letztes zum GP Belgien in Spa. Das war das siebte von 17 Rennen. Red Bull tauchte noch beim vorletzten Grand Prix in Bahrain mit einem neuen Heckflügel auf. Im Finale in Abu Dhabi gewann Verstappen aus eigener Kraft auf einer Mercedes-Strecke.

Wieder einmal hatte der ewige Zweite viel Kraft in die Aufholjagd investiert. Der durchschnittliche Rückstand auf den Klassenprimus sank von 0,987 auf 0,148 Sekunden pro Runde oder von 0,206 auf 0,029 Sekunden pro Kilometer. Doch zu welchem Preis? Mercedes hatte zwei Monate mehr Zeit für sein 2021er Auto.

Alexander Albon - Red Bull - Lewis Hamilton - Mercedes - GP Österreich 2020 - Spielberg
Wilhelm
Kommt Red Bull 2021 endlich einmal auf Augenhöhe aus den Startlöchern?

Understatement bei den Favoriten

Marko ist zuversichtlich, dass der Jojo-Effekt, der seit 2014 das Kräfteverhältnis prägt, nun ein Ende findet und Red Bull dem großen Gegner endlich einmal von Anfang an die Stirn bieten kann. "Die Probleme mit dem Windkanal sind erkannt und behoben. Das 2021er Auto ist ja wegen der Homologationsbestimmungen relativ ähnlich. Darum haben wir den RB16 bis zum Ende verbessert, weil wir eine Sicherheit haben wollten, dass wir mit den Entwicklungen richtig liegen. 2021 hängt alles von der Frage ab, wie viele Punkte Abtrieb wir durch den vorgeschrieben Einschnitt am Unterboden verlieren. Aber vor dem Problem steht Mercedes auch."

Bei Mercedes hält man den Ball gewohnt flach und redet den Gegner stark. Die neuen Reifen von Pirelli sind laut Allison genauso eine Unbekannte wie die Aerodynamik-Restriktionen: "Sie sind ziemlich groß, so groß, dass wir nicht davon ausgehen dürfen, dass unsere Plattform automatisch so gut weiter funktioniert. Deshalb gehen wir durchaus mit Ängsten in die neue Saison."

Christian Horner antwortet ebenfalls mit Understatement: "Die Frage ist, wie weit Mercedes in Abu Dhabi letztes Jahr unter seinem Niveau fuhr und wie es sich ausgewirkt hat, dass sie wegen der Zuverlässigkeitsprobleme Leistung zurücknehmen mussten. Der Sieg hat uns gut getan, aber ich fürchte, er hat auch dazu beigetragen, Mercedes noch mehr zu motivieren. Wir werden sie nie unterschätzen. Sie sind immer noch die Favoriten."

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