Red Bull mit neuen Teilen in Kanada

Licht am Ende des Tunnels

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Spanien - 12. Mai 2017 Foto: sutton-images.com 24 Bilder

Vor den nächsten drei Rennen hat Red Bull Respekt. Weil da die Motorleistung eine Rolle spielt. Mit dem Auto dagegen geht es vorwärts. Daniel Ricciardo sieht Licht am Ende des Tunnels.

Montreal, Baku, Spielberg: Red Bull-Teamchef Christian Horner spricht von drei schwierigen Rennen. Die Strecken haben alle eines gemeinsam: Lange Geraden, Kurven mit kurzen Radien. Gift für Red Bull? Nicht ganz. Renaults Motor Upgrade lässt zwar auf sich warten und kommt vielleicht gar nicht, aber die Franzosen sind auf einem guten Weg, die Standfestigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen. Und der Red Bull RB13 entwickelt sich langsam zu einem ordentlichen Rennauto.

Das Aerodynamikpaket von Barcelona zündete mit Verspätung. So langsam beginnen die Ingenieure die Änderungen zu verstehen. „Wir wissen jetzt, was am Auto funktioniert und was nicht. Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt die Richtung kennen, in die wir unser Auto entwickeln müssen“, atmet Daniel Ricciardo auf. Max Verstappen bestätigt: „Das Auto reagiert auf Setup-Änderungen, wie es reagieren sollte. Seit dem Upgrade ist das Auto stabiler geworden.“

Jedes Rennen ein Upgrade

Ricciardo hofft, dass es ab jetzt nur noch in eine Richtung geht. Nach vorne. „Wir sollten nicht mehr zurückfallen. Ich erwarte keine Abstände von einer Sekunde zur Spitze mehr.“ Auch nicht auf den folgenden Power-Strecken. „Wir haben hier viele neue Dinge am Auto, Kleinigkeiten, die aber in Summe so groß sind, dass man von einem Upgrade sprechen kann“, tut Ricciardo geheimnisvoll. Verstappen ist vorsichtiger: „Ich hoffe, die neuen Teile bringen was. Aber wir werden sicher auf den Geraden büßen.“

Auf dieser Basis will Red Bull nun aufbauen. Jedes Rennen Modifikationen nachschießen, mal kleinere, mal größere. Ricciardo verspricht: „Bis zur Sommerpause wird praktisch jedes Rennen was Neues kommen.“ Ein Beispiel für die Politik der kleinen Schritte ist der T-Flügel, der in Monaco Premiere feierte. „Wir lassen ihn dran. Er war ein echt positiver Schritt“, lobt Ricciardo.

Ein Fragezeichen ist weiter das Reifenmanagement. Ricciardo begnügt sich mit der Feststellung: „Ich glaube da hat jeder seine Probleme damit. Die einen mehr, die anderen weniger. Nicht mal Ferrari kriegt es immer hundertprozentig hin. Ich habe mir Kimis Qualifikationsrunde in Monaco aus der Perspektive der Bordkamera angeschaut. Auch er hatte damit zu kämpfen, dass die Vorderreifen Grip aufbauen.“

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