Daniel Ricciardo - GP Monaco 2017 sutton-images.com
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2017
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Romain Grosjean - HaasF1 - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2017 93 Bilder

Red Bull nur dritte Kraft

Ricciardo schimpft über Q3-Timing

Red Bull hat davon geträumt, Mercedes oder Ferrari zu schlagen. Doch es blieb beim Traum. Max Verstappen bezeichnete Startplatz 4 als bestmögliches Ergebnis. Daniel Ricciardo schimpfte über die Taktik.

Das Donnerstagstraining ließ Red Bull träumen. Da lag Daniel Ricciardo noch im Sandwich von zwei Ferrari auf Platz 2. Am Samstag wurde das Team mit den Startplätzen 4 und 5 wieder in die Realität zurückgeholt. Max Verstappen bezeichnete seinen vierten Platz 0,318 Sekunden hinter der Trainingsbestzeit von Kimi Räikkönen als bestmögliches Resultat: „Meine Runde war am Limit.“ Dass der Abstand nur halb so groß war wie in Barcelona, ließ Verstappen nicht gelten: „Das ist streckenspezifisch. Wir wissen, dass hier die Abstände kleiner sind als anderswo.“

Daniel Ricciardo lag zwar eine halbe Sekunde hinter dem Holländer, doch der Trainingsschnellste des Vorjahres insistierte: „Wir haben heute eine Chance verschenkt. Wenn ich meine Donnerstagsrunde nehme und hochrechne, wie viel Benzin ich heute weniger im Tank hatte, dann hätten wir heute viel schneller sein müssen. Monte Carlo war unsere Chance. Wenn alles optimal läuft, hätten wir alle herausfordern können.“

Eine oder zwei Aufwärmrunden?

Ricciardo gab dem falschen Timing in der Qualifikation die Schuld. „Sie haben mich ohne Not im letzten Versuch im Q3 in den Verkehr geschickt. Und wir wussten, dass wir eine aggressive Aufwärmrunde brauchen.“ Erst stand Max Verstappen im Weg, dann Jenson Button.

Red Bull hatte wieder einmal Probleme mit den Hinterreifen. Das machte den Aufwärmprozess zur entscheidenden Frage. „Mit zwei Aufwärmrunden haben die Hinterreifen im letzten Sektor schon nachgelassen“, klagte Ricciardo. Verstappen widersprach: „Ich habe beides probiert. Bei mir hat es mit zwei Aufwärmrunden besser funktioniert.“

Ricciardo schimpft über Q3-Taktik

Weil Ricciardo im Q3 noch zwei Ultrasoft-Garnituren in der Hinterhand hatte, entschied man sich in seinem Teil der Garage für die klassische Prozedur: Zwei Mal raus, beide Male mit einer Aufwärmrunde. „Wir hatten alle Zeit der Welt, ein Mal mit zwei, das andere Mal mit einer Aufwärmrunde zu fahren.“

Auf ihre Chancen im Rennen angesprochen, gaben sich beide Red Bull-Piloten pessimistisch: „In Monte Carlo ist der Samstag der Sonntag. Wir stehen zu weit hinten“, kritisierte Ricciardo. Auch Verstappen sieht keine Siegchance: „Das ist unmöglich. Die einzige Chance, Plätze gutzumachen, ist beim Start. Sonst musst du auf ein Safety-Car oder einen Ausfall hoffen.“

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