Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Donnerstag - 22.6.2017 sutton-images.com
HaasF1 - Formel 1 - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Donnerstag - 22.6.2017
Mercedes - Formel 1 - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Donnerstag - 22.6.2017
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Politik der kleinen Schritte bei Red Bull

Bis Budapest ist die Aero gesund

Red Bull hat seine Politik geändert. Statt großer Upgrades sollen Auto und Motor Schritt für Schritt verbessert werden. Bis zum GP Ungarn soll die Aerodynamik gesund sein. Beim Motor könnte es länger dauern.

Im letzten Jahr war der Baku City Circuit Red Bulls Angststrecke. Obwohl Daniel Ricciardo in der ersten Startreihe stand. „Aber das war ein Geschenk der vielen gelben und roten Flaggen“, blickt Max Verstappen zurück. Auf dem 6,003 Kilometer langen Kurs wiegt der Power-Faktor stärker als auf allen anderen Strecken im Kalender. Da tut jedes PS weniger richtig weh. Das wird auch in diesem Jahr nicht anders sein. Damit werden die Teams mit Mercedes- und Ferrari-Motoren automatisch zu Gegnern für Red Bull. Namentlich Force India und Williams.

Red Bull - Formel 1 - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Donnerstag - 22.6.2017
ams
In Baku hat Red Bull einen kleinen Heckflügel aufgeschnallt. Format Monza.

Trotzdem geht Daniel Ricciardo nicht ohne Hoffnung in den GP Aserbaidschan. Red Bull hat sein Chassis weiter verfeinert, und Renault am Motor einige Modifikationen angebracht. „Es ist nicht das Upgrade von dem immer gesprochen wurde, aber es sollte sich positiv auswirken“, stellte Ricciardo klar. Renault werde bis zum Schluss der Saison weiter in kleinen Schritt am Motor arbeiten. „Wir nehmen, was wir kriegen“, grinst Ricciardo.

Aero-Defizite werden langsam abgebaut

Das trifft auch auf Red Bull zu. Der neue Heckflügel war schon am Donnerstag am Auto montiert. Format Monza. Er soll die Red Bull auf der Geraden nicht so verwundbar machen. „Für uns wird der Kompromiss, wie wenig Flügel du dir erlauben kannst, besonders schwierig“, meint Verstappen. Red Bull hat aber nicht nur am Flügel gearbeitet, sondern auch am Rest des Chassis. „Wir kommen langsam dorthin, wo wir hinwollen“, sagt Ricciardo.

Basis der Aerodynamik-Verbesserungen ist das Upgrade von Barcelona. Die Defizite des ursprünglichen Pakets werden sukzessive abgebaut. Besser durch viele kleine Schritte als einen großen. Dann ist die Gefahr geringer, sich auf dem Weg zum Ziel nicht zu verlaufen. Die Ingenieure können sich auch wieder auf die Windkanaldaten verlassen. Ricciardo: „Bis zum GP Ungarn sollte die Aerodynamik gesund sein.“ Mit einem werden die Red Bull-Piloten leben müssen: „Das Auto ist schwerer zu fahren als letztes Jahr. Obwohl es mehr Grip hat. Am Limit fährst du wie auf Messers Schneide.“

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