Mark Webber dpa
GP Monaco 2010
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Formel 1: Doppelsieg in Monaco

Die große Red Bull-Pool-Party

Der strahlende Sieger von Monte Carlo heißt Red Bull-Racing. Nach dem Doppelsieg ließen es Mark Webber und Sebastian Vettel richtig krachen. Auf dem Oberdeck des Red Bull-Motorhomes entwickelte sich eine feucht-fröhliche Pool-Party.

Dass der Red Bull das schnellste Auto im Feld ist, wusste man schon vor dem Grand Prix-Doppelschlag von Barcelona und Monte Carlo. Doch dass die Boliden von Sebastian Vettel und Mark Webber plötzlich auch Siege am Fließband einfahren können, hatten viele Experten nach der Pleitenserie zu Saisonbeginn nicht erwartet.

Vier Podiumsplätze in sieben Tagen

Endlich werden die guten Startpositionen auch in entsprechende Ergebnisse umgemünzt. Mit ein bisschen Glück landeten beide Red Bull schon in Spanien auf dem Podium. Der Doppelsieg in Monaco war dagegen verdient, auch wenn Robert Kubica das hohe Tempo mitgehen konnte.

Der Lohn der Arbeit: Erstmals führt Red Bull beide WM-Wertungen an. Im Fahrerklassement teilen sich Vettel und Webber die Spitze mit jeweils 78 Punkten. Im Konstrukteurspokal konnte sich das dynamische Duo einen Vorsprung von 20 Punkten erarbeiten.

Ein stolzer Tag für Red Bull

"Wir haben jetzt zwei Grands Prix in Folge gewonnen, von denen einer auch noch Monaco war - das prestigeträchtigste Rennen im ganzen Kalender", freute sich Teamchef Christian Horner anschließend. "Das ist ein stolzer Tag für das ganze Team von Red Bull Racing. Ein tolles Ergebnis und ein Nachweis für die harte Arbeit hinter den Kulissen, die solch einen Tag erst möglich machen."

Nach der Zieldurchfahrt und der Champagner-Dusche in der Fürstenloge ließen es Webber und Vettel richtig krachen. Die ganze Mannschaft feierte auf dem schwimmenden Red Bull-Motorhome eine ausgelassene Pool-Party. Bei der feucht-fröhlichen Sause sollte kein Auge trocken bleiben. Auch die Team-Bosse wurden nicht verschont.

Webber und Vettel vom Pool ins Meer

Zuerst wurde Sieger Webber von seinem Team baden geschickt. Statt Quietsche-Entchen nahm der Australier seinen riesigen Siegerpokal mit in den Pool. Er sollte aber nicht lange alleine bleiben: Zuerst folgte Sebastian Vettel, dann der Rest des Teams. Selbst Teamchef Christian Horner, Designer Adrian Newey und Vettels Vater Norbert mussten die Pool-Taufe über sich ergehen lassen und schauten am Ende drein, wie begossene Pudel.

Da der Pool auf dem Sonnendeck bald komplett überfüllt war, wechselten Vettel und Webber von Süß- auf Salzwasser. Mit einem großen Satz vom Oberdeck des Motorhomes sprangen beide Piloten parallel ins Hafenbecken. Selbst das bitterkalte Mittelmeer konnte die Laune nicht trüben. In Istanbul soll die Red Bull-Party in zwei Wochen das nächste Mal Station machen. Wenn da mal nicht die kalte Dusche folgt...

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