Red Bull rockt die Baustelle

Erste Testfahrt auf dem GP Kurs in Austin

David Coulthard - Showrun Austin 2011 Foto: Red Bull 21 Bilder

Update ++ Neue Bilder ++ Red Bull-Pilot David Coulthard hat die ersten Kilometer auf dem neuen Grand Prix-Kurs im texanischen Austin zurückgelegt. Dabei ist die US-Rennstrecke noch längst nicht fertig.

Auf so eine Idee kann auch nur Red Bull kommen. Der Rennstall aus Milton Keynes schickte seinen ehemaligen Formel 1-Piloten David Coulthard nach Austin, um sich die neue Grand Prix-Strecke mal aus der Nähe anzuschauen. Dabei ist in der texanischen Wüste noch nicht viel von einem F1-Kurs zu erkennen.

Erste Testfahrt auf der Baustelle von Austin

Das hinderte den Weltmeister-Rennstall aber nicht daran, vor Ort den Red Bull RB5 aus der Saison 2009 auszupacken und den schottischen Routinier ins Cockpit zu stecken. Zwischen Baggern und Kränen fuhr der 246-fache Grand Prix-Teilnehmer auf der Baustelle die ersten Kilometer in einem Formel 1-Auto

Für die Filmaufnahmen ließ es der 40-Jährige DTM-Fahrer im Dreck richtig krachen. Mit Slicks bereift ließ er das Red Bull-Heck wild durch den Staub fliegen. Anschließend machte er noch die Bundesstraßen rund um die künftige Formel 1-Rennstrecke unsicher.

Höhenunterschiede machen "Oldschool-Piste" aus

Nach der ersten Ausfahrt gab sich Coulthard begeistert. "Das ist sicher ein Kurs, der den Fahrern viel Spaß machen wird, was vor allem an den vielen Höhenunterschieden liegt." Die zahlreichen Geländeübergänge sollen aber nicht nur den Piloten Spaß machen. Auch die Zuschauer sollen profitieren.

"Die Ostseite der Strecke ist höher als die Westseite", erklärt Veranstalter Tavo Hellmund. "Das ist einer der wenigen Kurse weltweit, bei dem man von seinem Platz aus mehrere Kurven einsehen kann. Mit den Höhenunterschieden und den S-Kurven wollten wir eine richtige Oldschool-Rennstrecke bauen, die so nah wie möglich an die Kurse aus den 50er und 60er Jahren rankommt."

Formel 1-Fieber in Austin?

Formel 1-Botschafter Coulthard hofft, dass man mit dem Debüt in der Saison 2012 wieder das Formel 1-Fieber in den USA entfachen kann. "Die Autos sind zwar auf der Geraden nicht so schnell wie in der Nascar oder bei den Indycars, aber sie könnten so schnell sein, wenn man die Flügel abbaut", erklärt der 13-fache GP-Sieger. "Auf einem Straßenkurs gibt es kein schnelleres Rennauto."

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