Red Bull schießt gegen Renault

"Zuverlässigkeit und Leistung nicht akzeptabel"

Red Bull - GP Österreich 2014 Foto: Red Bull 66 Bilder

Der Frust im Red Bull-Lager steigt. Zur mangelnden Power des Renault-Motors kamen in Spielberg auch wieder Zuverlässigkeitsprobleme hinzu. Teamchef Christian Horner nahm den Motorenpartner in die Pflicht. Die Situation sei nicht akzeptabel.

Red Bull hatte vor dem Heimrennen in Spielberg angekündigt, eine Bilanz zum Leistungsstand von Motorenpartner Renault anzufertigen. Das Urteil dürfte nicht gut ausfallen. Von den ersten 10 Piloten in Spielberg waren 7 mit Mercedes-Motoren unterwegs und zwei mit Ferrari. Nur Daniel Ricciardo schaffte es in die Punkte – auf einem enttäuschenden achten Platz.

Frust im Red Bull-Lager auf Renault steigt

Sebastian Vettel sah schon zum dritten Mal im achten Rennen nicht die Zielflagge. Immer lag das Problem im Antrieb. "Die Situation, in der wir uns befinden, ist frustrierend", erklärte Teamchef Christian Horner nach dem Rennen angesäuert. Der Brite ließ kein gutes Haar am Motorenpartner.
 
"Wir hatten viel Erfolg mit Renault. Aber momentan verbessert sich die Lage einfach nicht. Die Zuverlässigkeit ist nicht akzeptabel. Die Leistung ist nicht akzeptabel. Da muss sich bei Renault etwas ändern. So kann es nicht weitergehen. Was auch immer da gerade gemacht wird, es funktioniert offenbar nicht. Das ist nicht gut für Renault und nicht gut für Red Bull."

Eine schnelle Lösung ist nicht parat. Red Bull ist Renault ausgeliefert. "Wir müssen weiter als Partner zusammenarbeiten. Es gibt nächste Saison keinen neuen Motor. Wir wollen aber konkurrenzfähig sein und vorne mitfahren. Es ist nicht unsere Angelegenheit und nicht unsere Verantwortung. Wir sind der Kunde. Es ist frustrierend, dass es momentan nicht so ist, wie es sein sollte.

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