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Sebastian Vettel - Red Bull - GP Australien - Melbourne - 16. März 2012
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Red Bull setzt auf das Rennen

Vettel: "Platz drei war das Maximum"

Sebastian Vettel macht sich nach dem Qualifying in Silverstone keine großen Sorgen. An der Pole-Position schrammte er zwar vorbei, aber er weiß, dass die Stärke von Red Bull im Rennen liegt.

In Kanada gelang es Sebastian Vettel nach vier Poles von Mercedes in Folge die Serie zu durchbrechen. Doch in Silverstone wendete sich das Blatt wieder. Gegen die Fabel-Runde von Lewis Hamilton war kein Kraut gewachsen. Der 28-Jährige nahm Vettel 0,604 Sekunden ab. Ein Haufen Holz.

Red Bull im Rennen besser als Mercedes

"Sie sind verdammt schnell im Qualifying", lobte Vettel die Silberpfeile. "Wir sind nicht schlecht, aber sie sind in einer anderen Welt am Samstagnachmittag. Sie schaffen es, die Reifen so zu managen, dass es ihnen erlaubt, eine sehr schnelle Runde zu fahren. Und Nico und Lewis machen einen guten Job."

Kopfzerbrechen bereitet das dem dreimaligen Weltmeister aber nicht. Zu oft hat sich in dieser Saison gezeigt, dass das Qualifying nur Makulatur sein kann. Auch wenn sich Mercedes definitiv in Sachen Reifenmanagement verbessert hat. "Punkte werden am Sonntag vergeben", sagt Vettel. "Platz drei war unser Maximum. Aber wer weiß, was morgen passiert. Momentan sieht es so aus, als hätten wir im Rennen ein bisschen besseres Auto als Mercedes."

Longruns geben gutes Gefühl

Die Longruns vom Freitag und Samstagmorgen geben dem Red Bull-Pilot ein gutes Gefühl. Am Vormittag war der Deutsche mit viel Sprit unterwegs. "Morgen soll es heißer werden", gibt Vettel zu Bedenken. "Das könnte die Balance des Autos und wie die Reifen arbeiten, beeinflussen. Wir haben so viele Reifen gespart, wie wir konnten."

Wie die meisten Experten im Fahrerlager war der Wahl-Schweizer besonders vom mäßigen Abschneiden von Fernando Alonso überrascht. Der Spanier kam nicht über Platz zehn hinaus. "Man darf nicht vergessen, dass auf dieser Strecke die Balance wichtig ist. Wenn nicht alles auf einer Runde zusammenkommt, kann das einen großen Unterschied machen."

Trotz des schlechten Startplatzes schreibt er Ferrari keineswegs ab. "Wir haben gesehen, dass im Rennen vieles passieren kann. In Sachen Rennperformance und Reifenabnutzung sollten sie morgen stark sein und wenn es nach Plan läuft, werden sie besser als auf Platz zehn abschneiden."

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