Fernando Alonso - GP Japan 2017 sutton-images.com
Impressionen - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2017
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Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2017 113 Bilder

Red Bull-Sieg freut Alonso

„McLaren hat vor nichts Angst“

Fernando Alonso schrieb in Malaysia trotz eines intakten und konkurrenzfähigen Autos eine Nullrunde. Und doch zieht der Spanier ein positives Fazit. Red Bulls Sieg mit einem Renault-Motor lässt Alonso für 2018 hoffen.

Fernando Alonso kassierte in Malaysia seine erste Niederlage gegen Teamkollege Stoffel Vandoorne. Der zweifache Weltmeister suchte keine Ausreden und gab ohne Umschweife zu: „Stoffel war einfach besser. Er hat das Paket optimal genutzt. Der Unterschied im Training betrug zwar nur anderthalb Zehntel, aber das hat 3 Startplätze ausgemacht. Damit war ich schon in der ersten Kurve in der falschen Position und steckte im Verkehr. Es war einfach kein gutes Rennen von mir.“

Mit Renault-Motor Siege gegen Mercedes möglich

Trotzdem zieht Alonso ein positives Fazit. Der Sieg eines Red Bull-Renault aus eigener Kraft über Mercedes gibt dem Spanier Zuversicht. Der Renault-V6-Turbo ist aller Voraussicht nach 2018 auch sein Motor. Wenn er bei McLaren verlängert.

Kehrt Alonso nach Jahren in der Versenkung damit wieder in die Erfolgsspur zurück? „Es gibt uns die Hoffnung, dass man mit diesem Motor Rennen gewinnen kann, wenn man ein gutes Chassis hat. Aber es macht McLaren auch Druck. Sie müssen jetzt sicherstellen, dass sie nächstes Jahr auch dieses gute Chassis bauen.“ Auf die Frage, ob sein Team mit diesem Druck umgehen könne, antwortet Alonso kurz und bündig: „McLaren sollte vor niemandem Angst haben. Dieses Team hat alles, was man für ein gutes Auto braucht.“

Stoffel Vandoorne - GP Malaysia 2017
Aktuell

Jetzt gilt es noch, die Ära McLaren-Honda mit Anstand zu Ende zu bringen. Gerade beim Heimspiel. Obwohl im letzten Jahr die Hoffnungen ausgerechnet in Suzuka enttäuscht wurden, kann sich der Ex-Champion vorstellen, dass es dieses Jahr besser läuft: „Wir haben uns schon in Malaysia positiv überrascht. Und das war auch eine Strecke, auf der Motorleistung eine Rolle spielt.“

McLaren wird in Suzuka beide MCL32 mit dem neuen Aero-Paket ausrüsten. „Wir haben im Rennen in Malaysia gelernt, wie wir die Autos abstimmen müssen, um das Maximum aus dem Paket herauszuholen.“ Da ist also noch Potenzial zur Steigerung drin. Zuversicht macht Alonso auch der schlechte Wetterbericht für Freitag. „Je weniger am Freitag gefahren wird, desto besser für mich. Dann kann ich meine Erfahrung ausspielen. Am liebsten wäre mir, wenn wir ohne Training davor direkt in die Qualifikation einsteigen würden.“

Der größte Frust waren die Wintertests

Zum Abschied streut Alonso dem alten Motorenpartner noch ein paar Rosen. „Ich mag Japan und seine Menschen. Nicht umsonst habe ich ein Samurai-Tattoo auf dem Rücken. Honda hat eine andere Art zu arbeiten. Sie haben nie aufgegeben, den Motor auch immer ein bisschen verbessert, aber leider sind die Resultate ausgeblieben. Und an Ergebnissen wirst du gemessen. Sie werden uns einmal daran erinnern, dass es eine schlechte Ära war.“

Der größte Frust waren in den abgelaufenen drei Jahren die Wintertests. „Da hatte sich immer schon abgezeichnet, was die Saison bringen würde. Wir haben jedes Mal bei Null begonnen und den Motor komplett neu gebaut. Die ersten Rennen waren eine Fortsetzung der Testfahrten. Wir sind immer dem Plan hinterhergelaufen und mussten das Motorkonzept nachbessern, um wieder Anschluss zu finden.“

Motorsport Aktuell Stoffel Vandoorne - GP Malaysia 2017 Vandoorne entzaubert Alonso in Malaysia Rookie in jeder Phase schneller

Stoffel Vandoorne fuhr zum ersten Mal in Sepang.

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