Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013 xpb
Felipe Massa - Ferrari - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013
Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013
Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013
Rodolfo Gonzalez - Marussia - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013 99 Bilder

Red Bull testet neue Reifen

"Uns reichen die Daten"

Red Bull hat das erste Training in Sao Paulo trotz Regens zu einem Kurz-Test mit den 2014er Reifen genutzt. Es ging aber nicht um die Reifen, sondern die Aerodynamik. Die Autos von Sebastian Vettel und Mark Webber waren mit Messgeräten bestückt.

Das Wetter war nicht auf der Seite von Pirelli. Regen, nichts als Regen. Dabei wollte der italienische Reifenhersteller seine 2014er Reifenkonstruktionen testen. Der Vorderreifen ähnelt in der Form und im Aufbau den 2011er Sohlen, die hinteren Walzen sind eine Weiterentwicklung der 2012er Produkte. Während Pirelli ohne Informationen blieb, nutzte Red Bull das erste Training als einziges Team zu einem Aerodynamik-Test.

Sebastian Vettel wurde mit einem Strömungsmessgerät hinter dem linken Hinterreifen losgeschickt, bei Webber waren die Pitot-Rohre links hinter den Vorderrädern montiert. Die Red Bull-Ingenieure wollten Daten sammeln, um zu sehen, welche Turbulenzen die neuen Reifen vorne und hinten produzieren. Vettel rückte dafür sogar mit Slicks auf regennasser Piste aus. Zuerst mit einem Satz harter 2013er Reifen, dann zum Vergleich mit einem Satz der Prototypen-Reifen.

McLaren blies Aero-Test ab

Hat die Konkurrenz da geschlafen? McLaren wollte das gleiche machen, blies den Versuch aber ab und hoffte darauf, dass sich die Bedingungen am Nachmittag bessern. "Das Montieren der Messgeräte dauert 20 Minuten. Das Abnehmen auch wieder. Das machst du nur, wenn der Test etwas bringt. Sonst verschwendest du nur Trainingszeit", verrät Sportdirektor Sam Michael.

McLaren wartete aus zwei Gründen auf besseres Wetter: "Wenn du auf Slicks im Regen herumfährst, bis du in den Kurven zu langsam. Dann ist die Verformung des Reifens nicht repräsentativ. Außerdem werden die Sensoren mit Wasser zugesetzt und geben möglicherweise ungenaue Informationen ab."
 
Bei Red Bull scheint das nicht der Fall gewesen zu sein. Vettel hörte am Ende der Proberunde am Funk das Kommando: "Komm rein. Uns reichen die Daten." Wegen des schlechten Wetters wird jetzt diskutiert, ob man den Reifentest am Samstagvormittag nachholen darf. Dazu müssten alle Teams zustimmen.

FIA-Rennleiter Charlie Whiting soll bereits sein Placet gegeben haben. Die Teams sitzen aber ausnahmsweise mal im gleichen Boot. Es gibt über die neuen Reifen bislang nur Informationen auf dem Papier. Die Teams haben noch nicht einmal Windkanalreifen erhalten, weil sich Pirelli noch nicht endgültig festgelegt hat.

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