Regeländerung

Ecclestone will Siege statt Punkte

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Nach einem Plan von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone soll der Fahrer-Titel künftig an den Piloten mit den meisten Rennsiegen in einer Saison gehen. "Es ist meine Absicht, diese Idee in den kommenden Wochen durchzudrücken", sagte Ecclestone der britischen Sonntagszeitung "Mail on Sunday".

Im bisherigen Reglement gewinnt der Fahrer mit den insgesamt meisten Punkten die Weltmeisterschaft, unabhängig von der Zahl der Rennerfolge. Nach Ansicht Ecclestones würde ein neues Wertungssystem die Spannung bei den Rennen erhöhen. "Wir haben im Moment nicht genug Überholmanöver. Die Fahrer wollen keine Risiken eingehen, ihnen genügt der zweite Platz, weil es dafür nur zwei Punkte weniger gibt als für den Sieg", sagte der 77-Jährige.

Seine Idee hätte laut "Mail on Sunday" am Ausgang der WM in den vergangenen drei Jahren nichts geändert. Für den Fall, dass mehrere Rennfahrer die gleiche Anzahl von Siegen in einer Saison erringen, solle wie bisher die Zahl der zweiten Plätze den Ausschlag über den Weltmeister geben.

In der Konstrukteurswertung werde es beim bestehenden Punktesystem bleiben. Ecclestone zeigte sich sicher, die Änderung des Reglements durchsetzen zu können. "Ich bin ja der Präsident", sagte er.

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