Reifenkrieg bleibt bis 2008

Bridgestone und Michelin können sich auch in den kommenden Jahren nach Herzenslust beharken. Der Weltrat der Sportbehörde FIA beschloss auf seiner Sitzung am Mittwoch (30.3)., dass es in den kommenden zwei Jahren keine Regeländerung zugunsten eines Einheitsreifens geben wird.

Aufatmen bei den Reifenherstellern. Der FIA-Weltrat hat die Idee, in der Formel 1 nur noch einen Reifenhersteller zuzulassen, verworfen. Zumindest bis zum Auslaufen des Concorde-Abkommens zwischen Teams und FIA Ende 2007 bleiben die technischen Regeln stabil.

Der Vorschlag, einen Exklusiv-Hersteller zu beauftragen, der konstengünstige Einheitsreifen für das gesamte Feld liefert, stammt von FIA-Präsident Max Mosley. Einige Teams kritisierten bei den Diskussionen um ausufernde Kosten in der Formel 1, dass Reifentests die laufenden Kosten ständig in die Höhe trieben. Mosley drohte zwischenzeitlich, Einheitsreifen bereits ab 2006 einzuführen.

Bridgestone: "Gesunder Wettbewerb"

Michelin hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass das Formel 1-Engagement nur bei entsprechender Konkurrenz Sinn ergebe. Auch Bridgestone begrüßte die FIA-Entscheidung: "Das war die Entscheidung, die wir uns gewünscht haben. Damit bleibt der Formel 1 ein gesunder Wettbewerb unter den Reifenherstellern erhalten", sagte ein Sprecher des japanischen Herstellers.

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