Sebastian Vettel - Ferrari - GP Mexiko - Formel 1 - Freitag - 27.10.2017 Wilhelm
Sebastian Vettel - Ferrari - GP Mexiko - Formel 1 - Freitag - 27.10.2017
Lewis Hamilton - Mercedes - GP Mexiko - Formel 1 - Freitag - 27.10.2017
Valtteri Bottas - Mercedes - GP Mexiko - Formel 1 - Freitag - 27.10.2017
Valtteri Bottas - Mercedes - GP Mexiko - Formel 1 - Freitag - 27.10.2017 103 Bilder

Keine Überraschungen bei der Strategie

Pirelli geht von einem Stopp in Mexiko aus

Wie in Austin bietet Pirelli die drei weichsten Mischungen auf. Wie in Austin könnten auch im GP Mexiko alle drei im Rennen eingesetzt werden. Pirelli-Rennleiter Mario Isola rechnet, dass ein Reifenwechsel die siegbringende Strategie sein wird.

Es ist wie 2015 und 2016. Auch im dritten Jahr ist der Asphalt auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez zu Mexiko äußerst glatt. Und er haftet wenig. Im ersten Training für das 18. Rennen der Saison spulten die 20 Fahrer 485 Runden oder 2.087 Kilometer ab. Die Strecke zeigte sich in staubigem Zustand.

Sebastian Vettel - Ferrari - GP Mexiko - Formel 1 - Freitag - 27.10.2017
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Am Vormittag war die Piste stark verstaubt.

„In der Früh erkannten wir Abnutzungserscheinungen der Reifen bei einigen Autos. Es betraf die Vorderreifen“, führt Pirellis Rennleiter Mario Isola aus. „Die Autos haben im Vergleich zum Saisonstart massiv an Anpressdruck gewonnen. Das belastet die Reifen stärker.“ Am Nachmittag besserte sich die Situation. Die Strecke war durch den Betrieb nicht mehr ganz so grün. Die Fahrer drehten zusammen 634 Runden. Oder 2.728 Kilometer. „Keine Abnutzung, keine Blasenbildung auf den Reifen. Das ist erfreulich.“

Verglichen mit dem Vorjahresrennen geht Pirelli eine Stufe weicher. Erstmal wird in Mexiko mit dem Ultrasoftreifen gefahren. Ultrasoft, Supersoft und Soft: Diese Mischungen waren auch vor einer Woche in den USA im Einsatz. Und wie in Austin könnten alle drei Reifensorten im Rennen eingesetzt werden. „Beim Softreifen hängt alles davon ab, wie hoch die Temperaturen sind. Je höher, desto besser für diese Mischung“, erklärt Isola. Den Zeitunterschied zwischen Ultrasoft und Supersoft beziffert Pirelli auf sechs Zehntelsekunden. Auf eine Runde betrachtet. Zwischen Supersoft und Soft soll es eine halbe Sekunde sein.

Geringer Reifenabbau, Reifenplatzer bei Grosjean

Der Reifenabbau war bei den Longruns am Nachmittag gering. Deshalb spricht alles für ein Einstopprennen. Entscheidend: Teams und Fahrer müssen die richtige Fahrzeugbalance zwischen Vorder- und Hinterachse finden. In Mexiko ist es gar nicht so einfach, alle vier Reifen gleichzeitig zum Arbeiten zu bewegen. „Das schwierige hier ist es, den Reifenkern zu erhitzen. Auf der schmierigen Oberfläche rutschen die Autos. Da kann die Reifenoberfläche überhitzen, aber der Kern kalt bleiben:“

Eine Auffälligkeit des Trainingsfreitags war es, dass sowohl der Ultrasoft als auch der Supersoft zwei oder sogar mehr schnelle Runden vertragen. Was bedeutet das für das Qualifying? Zwei Aufwärmrunden, bevor es in die schnelle Runde geht? „Ich glaube nicht“, sagt Isola. „Vielleicht fahren manche Fahrer eine schnelle Runde, dann einen Umlauf zum Abkühlen und dann eine zweite schnelle Runde.“

Den Reifenschaden an Romain Grosjeans Auto analysiert Pirelli noch. Alles spricht aber dafür, dass der Franzose den linken Hinterreifen kaputtgebremst hat und er sich deshalb auf der Gerade auflöste. „In der Zielkurve liegt die Belastung fast komplett auf dem linken Hinterreifen. Als er seitwärts entlang schlitterte, hat er sich alle vier Reifen eckig gebremst. In der Box haben wir jeweils große Bremsplatten festgestellt. Beim linken Hinterreifen war die Konstruktion sogar angeschlagen.“

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