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Pirelli Reifen 2013 - Piola F1 Technik-Video
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Reifenschaden bei Sergio Perez

Ursache war Cut in der Seitenschulter

Pirelli steht schon wieder voll in der Schusslinie. Nach der Mercedes-Affäre ein Reifenschaden im dritten Training von Silverstone. Dabei glaubte man, das Reifenproblem sei gelöst. Doch Pirelli-Sportchef Paul Hembery beruhigt: "Schuld war ein Cut in der Seitenschulter. Deshalb verlor der Reifen auch Luft."

Die Reifen halten die Formel 1 weiter in Atem. In seiner sechsten Runde im dritten Training humpelte Sergio Perez in einem Dreirad zurück an die Boxen. Links hinten hing der Reifen in Fetzen.

Prompt stellten alle die Frage: War Pirellis Versuch, das Reifenproblem mit mehr Klebstoff zwischen Lauffläche und Gürtel zu lösen, ein Schuß in den Ofen? Wird jetzt alles noch schlimmer, weil nicht mal mehr die Luft im Reifen bleibt? Sergio Perez berichtete an seine Box, dass der Reifenschaden ausgangs der 260 km/h schnellen Copse-Kurve passierte. "Ich hatte die Lenkung schon wieder gerade gestellt."

Perez muss zum alten Unterboden zurück

Eine Inspektion der Reifenschulter brachte die Erklärung für den Reifenplatzer mit Luftverlust. In der Gummiwulst war ein Schnitt zu sehen. "Das hat den Schaden verursacht. Deshalb ist auch die Luft entwichen. Mit einer Delamination hatte das nichts zu tun", beruhigte Pirelli-Sportchef Paul Hembery all jene, die befürchtetetn, die Hochgeschwindigkeitskurven von Silverstone muten den Reifen zu viel zu.

Für Perez hat der Reifenschaden ein Nachspiel. Unterboden und Heckflügel wurden irreparabel beschädigt. Vom neue Heckflügel gibt es Ersatz, vom neuen Unterboden nicht. "Sergio wird den Rest des Wochenendes mit dem alten Unterboden fahren müssen."
 

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