Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 10. Mai 2019 Jerry André

Renault-Form ausbaufähig

"Haas ist wieder brutal stark hier"

Die Renault-Piloten zeigten sich nach dem Trainingsfreitag in Barcelona nur mäßig begeistert. Vor allem auf einer schnellen Runde fehlte noch Pace. Die Konkurrenz von Haas scheint außer Reichweite zu liegen.

Wie alle Autos präsentierten sich auch die beiden Renault R.S.19 im ersten Training mit neuen Teilen. Die Ingenieure hatten Änderungen an den Frontflügeln, den Bargeboards und am hinteren Teil des Unterbodens vorgenommen. Dazu gab es zumindest für Daniel Ricciardo auch noch einen neuen Motor. „Der hilft aber nur der Zuverlässigkeit“, winkt Hülkenberg ab. „Damit können wir die Leistung des Antriebs etwas konstanter nutzen als früher.“

Und auch die anderen Upgrade-Teile schienen das Auto nicht schneller zu machen. In der Ergebnistabelle fanden sich die beiden gelb-schwarzen Werksrenner am Ende auf den Positionen 14 und 15 wieder. Doch Hülkenberg will das Trainingsklassement nicht überbewerten: „Es war heute nicht super zufriedenstellend. Aber im Mittelfeld geht es verdammt eng zu. Auf Position 9 fehlen mit nur zwei Zehntel.“

Laut Teamkollege Daniel Ricciardo haben die neuen Teile am Auto ordentlich funktioniert: „Man hat direkt zu Beginn der ersten Session gemerkt, dass es ein Fortschritt ist. Aber als wir dann mit dem Feintuning begonnen haben, ist es irgendwie nicht mehr weiter nach vorne gegangen. Im Laufe des Tages haben die anderen Teams größere Fortschritte gemacht.“

Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 10. Mai 2019
Motorsport Images
Die Renault-Piloten hoffen, am Samstag etwas mehr Speed aus dem Auto herausholen zu können.

Hülkenberg peilt weiter Top Ten an

Beide Piloten halten es aber nicht für ausgeschlossen, dass es im Qualifying am Samstag wieder ins Q3 geht. „Dafür müssen wir die Leistung des Autos auf einer schnellen Runde aber noch verbessern“, erklärt Hülkenberg. „Da hat heute noch nicht gepasst. Vor allem an der Balance und am Grip müssen wir noch arbeiten und einfach mehr Speed aus dem Auto holen. Auf dem Longrun sah es im Verhältnis etwas besser aus.“

Die Konkurrenz im Mittelfeld ist allerdings stark, wie auch Hülkenberg anerkennend beobachtet hat: „Vor allem die Haas waren heute wieder brutal stark hier. Und McLaren macht auch einen ordentlichen Job. Die hatten ein paar Probleme in den ersten Rennen, aber vom Speed waren die eigentlich immer da. Wir müssen uns einfach anstrengen und das Auto schneller machen.“

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