Renault entlässt Monaco-Sieger Trulli

Entsprechende Spekulationen gab es schon lange, jetzt ist es offiziell: Renault trennt sich zum Ende der Saison von Jarno Trulli.

Dem Italiener fällt der Ruhm zu, in diesem Jahr als einziger Fahrer außer Michael Schumacher einen Grand Prix gewonnen zu haben. Trulli, der vor zwei Wochen seinen 30. Geburtstag feierte, wird höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr neben Ralf Schumacher bei Toyota fahren.

Ralf Schumacher: "Ich würde Trulli nehmen."

Trotz des Triumphs in Monaco wurde Renault-Teamchef Flavio Briatore nicht müde, Trulli immer wieder Öffentlich zu kritisieren. Dabei sprechen die Trainingsduelle für den Italiener: Im Duell gegen den vermeintlichen Wunderknaben Fernando Alonso steht es 7:5. Berechtigt waren Briatores Nörgeleien allerdings beim GP von Frankreich. Da ließ sich Trulli in der letzten Runde in der drittletzten Kurve von Rubens Barrichello übertölpeln und verlor so den sicher scheinenden dritten Platz. In Silverstone überstand Trulli zuletzt einen kapitalen Unfall unverletzt, als bei seinem Auto die Hinterradaufhängung kollabierte.

Trulli, der drei Jahre bei Renault fuhr, kommentierte seinen Rauschmiss mit den üblich Floskeln: "Ich bin glücklich mit dieser Entscheidung. Ich danke allen bei Renault für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und die Unterstützung."

Trulli wird von Renault schon nach dem letzten Rennen des Jahres freigestellt. Das heißt, dass er bereits im Dezember für seinen neuen Brötchengeber testen darf. Dass dies Toyota sein wird, daran gibt kaum noch Zweifel. Zumal Ralf Schumacher, zukünftiger Fahrer bei den Kölnern, erst kürzlich für den Italiener ein gutes Wort einlegte: "Ich würde Trulli nehmen."

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