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Renault RS16 - Formel 1 - 2016
Renault RS16 - Formel 1 - 2016
1977 Renault Turbo V6
Renault Turbomotor 1977 58 Bilder

Formel 1 Team Renault F1

Renault F1 stieg 2015 nach vier Jahren Pause wieder als Werksrennstall in die Formel 1 ein. Zwei Fahrer- und zwei Konstrukteurstitel stehen auf der Habenseite der Franzosen.

Renault feierte sein Debüt als Werksteam bereits 1977 in Silverstone. Mit einem revolutionären V6-Turbomotor versuchte man der Konkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. Trotz der vielversprechenden Ansätze blieb der Erfolg allerdings zunächst aus.

Ausgerechnet beim Heimrennen in Dijon 1979 gab es den ersten Sieg für Renault F1. Mit Jean-Pierre Jabouille saß zudem auch noch ein französischer Pilot im Auto. Regelmäßige Erfolge feierte das Team allerdings erst zu Beginn der Achtziger. Vor allem Alain Prost sorgte zwischen 1981 und 1983 mit insgesamt neun Saisonsiegen dafür, dass Renault F1 die Teamwertung zweimal als Dritter und einmal als Vizemeister beendete.

Nach dem Ende der Saison 1985 entschied der damalige Renault-Chef Georges Besse, das Renault Formel 1-Team aufzulösen und sich ganz auf die Rolle als Motorenlieferant zu konzentrieren. In dieser Funktion feierte Renault die größten Erfolge in seiner F1-Geschichte. Mit Renault-Power ausgestattet gewannen Benetton und Williams in den 90ern eine Meisterschaft nach der anderen.

So entschied sich der Hersteller im Jahr 2000 den Benetton-Rennstall mit Flavio Briatore an als Teamchef zu kaufen. Allerdings ging das Team erst in der Saison 2002 unter dem neuen Namen „Renault F1“ an den Start. Nach einer Lernsaison kam mit dem Spanier Fernando Alonso im Jahr 2003 schließlich der Erfolg.

Zwei WM-Titel für Renault F1

Zwei Jahre fuhren die Franzosen bereits regelmäßig in die Punkte als 2005 der ganz große Durchbruch folgte: Sowohl in der Fahrerwertung, als auch in der Teamwertung errang die Equipe den Meistertitel. 2006 konnte der im britischen Enstone ansässige Rennstall das Kunststück sogar wiederholen.

Seit 2007 beschrieb die Formkurve von Renault F1 allerdings wieder einen Knick nach unten. Ferrari und McLaren übernahmen das Zepter, Renault F1 stritt sich mit BMW und den Titel „Dritte Kraft“. Nach einer Saison bei den Silberpfeilen konnte Briatore 2008 immerhin den verlorenen Sohn Fernando Alonso wieder ins Team zurückholen, der das Renault F1 nach fast 2 Jahren wieder zu 2 Siegen führte.

Das Vergnügen sollte aber nicht lange währen. Vor der Saison 2010 wurde der Doppelweltmeister von Ferrari abgeworben. Auch sportlich war das Jahr 2009 verlustreich. Mit 26 WM-Punkten sprang am Ende nur Rang 8 in der Konstrukteurs-WM heraus. Zudem kam Mitte der Saison heraus, dass sich Renault beim Vorjahressieg in Singapur unfairen Mitteln bediente. Flavio Briatore und Pat Symonds wurden daraufhin von der FIA aus der Formel 1 geworfen.

Nach den negativen Schlagzeilen in der Saison musste Renault am Ende des Jahres fast den Ausstieg bekanntgeben. Nur ein Verkauf der Mehrheit des Teams an einen Luxemburger Investor rettete den Rennstall. Mit Robert Kubica konnte immerhin adäquater Ersatz für Fernando Alonso verpflichtet werden. Auch die Motorenentwicklung wurde gerettet. Doch an die alten Erfolge konnte Renault F1 nicht mehr anknüpfen. In der Teamwertung rutschte man auf Rang 5 ins Mittelfeld ab.

Lotus-Übernahme und Rückkauf durch Renault

Vor der Saison 2011 wurde das Team in „Renault Lotus GP“ umgenannt. Die schwarz-goldene Lackierung machte den Umschwung auch optisch deutlich. Das ehemalige Werksteam bekam eine neue Führung und neues Fahrerpersonal. Das Budget der Fabrik in Enstone wurde nach und nach immer weiter zurückgefahren. Irgendwann war der Name Renault dann ganz aus der Teambezeichnung verschwunen. 2015 fuhr Lotus nicht einmal mehr mit Renault-Motoren.

Doch der französische Autohersteller wollte sich nicht endgültig aus der Formel 1 verabschieden. Konzernchef Carlos Ghosn suchte schon 2015 wieder nach einem geeigneten Übernahmekandidaten und wurde in Enstone fündig. Renault bekam das Team zum symbolischen Preis von einem Pfund zurück, musste aber die angehäuften Schulden übernehmen. Der Mercedes-Motor kam nach nur einer Saison wieder raus. Die Autos sind seitdem wieder im traditionellen Gelb lackiert. Als Fahrer für die Comebacksaison 2016 wurde Jolyon Palmer als Teamkollege von Keivn Magnussen verpflichtet, der den abgewanderten Romain Grosjean ersetzte.

Weil unter der alten Lotus-Führung aber lange kein Geld mehr investiert wurde, dauerte es eine lange Zeit bis das Team wieder auf die Füße fand. 2016 gab es nur in 3 Rennen überhaupt Punkte, wodurch am Ende nur der neunte Platz in der Teamwertung raussprang. 2017 lief es mit Neuverpflichtung Nico Hülkenberg schon deutlich besser. Mit seinen 43 Zählern führte der Rheinländer die Franzosen fast im Alleingang auf Platz 6. Teamkollege Palmer wurde wegen anhaltender Erfolglosigkeit noch während der Saison durch Carlos Sainz ersetzt.

2018 wollte man die Lücke zu den Top-3-Teams eigentlich deutlich schließen. Am Ende konnte der Aufschwung zwar fortgesetzt werden, doch mehr als der hart erkämpfte vierte Platz in der Teamwertung war am Ende nicht drin. Mercedes, Ferrari und Red Bull blieben unantastbar. Die großen Ziele für die Zukunft werden aber nicht aufgegeben. Neben der Aufrüstung im Technik-Büro gab es in der Winterpause auch eine hocharätige Fahrerpersonalie. Daniel Ricciardo konnte von Red Bull losgeeist werden. Der Australier ersetzt Carlos Sainz, der zu McLaren abwanderte.

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