Daniel Ricciardo - Renault - Formel 1 - GP Italien - Monza - 6. September 2019 xpb
Sergio Perez - Racing Point - Formel 1 - GP Italien - Monza - 6. September 2019
Pierre Gasly - Toro Rosso - Formel 1 - GP Italien - Monza - 6. September 2019
Pierre Gasly - Toro Rosso - Formel 1 - GP Italien - Monza - 6. September 2019
Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Italien - Monza - 6. September 2019 60 Bilder

Renault hat Q3-Auto in Monza

Wetterbericht sorgt für Dilemma

Renault ist erfolgreich in das Monza-Wochenende gestartet. Sowohl Nico Hülkenberg als auch Daniel Ricciardo zeigten sich am Freitag mit dem Auto zufrieden. Für etwas Kopfzerbrechen sorgt nur der für den Rennsonntag angekündigte Regen.

Renault konnte dieses Jahr nicht immer sein Potenzial zeigen. Der Grund dafür lag häufig in den durchwachsenen Trainingsfreitagen. Der R.S.19 passte nicht immer von Beginn des Wochenendes gut zur Strecke. Bis zum Rennen konnten Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo den Rückstand nicht mehr aufholen. Doch in Monza scheint es nun endlich mal direkt zu passen.

„Das war ein guter Start. Das Auto hat sich von Anfang an gut angefühlt“, strahlte Hülkenberg. Sein australischer Teamkollege gab sich optimistisch für den Rest des Wochenendes: „Unser Auto fühlt sich an wie ein Q3-Auto. Es lief bei allen Bedingungen gut. Viel verändern müssen wir nicht mehr. Vor allem der Longrun auf dem Soft macht Hoffnung. Das war sehr konstant.“

Beide Piloten hoffen, die ersten Positionen hinter den drei Top-Teams einzunehmen. Auf teaminterne Windschatten-Spiele im Qualifying will man aber verzichten: „Das kann man sowieso nicht so richtig planen“, winkt Ricciardo ab. „Vor allem wenn es der eigene Teamkollege ist, kann es schnell mal passieren, dass man benachteiligt wird. Deshalb sucht man sich besser selbst die richtige Position auf der Strecke. Wenn mir Nico natürlich einen Windschatten geben will, dann würde ich das annehmen.“

Nico Hülkenberg - GP Italien 2019
Motorsport Images
Der Renault war am Freitag bei allen Bedingungen gut unterwegs.

Keine Angst vor Regen

Auch vor Regen am Sonntag haben die Renault-Piloten keine Angst. Hülkenberg gilt ja aus ausgewiesener Spezialist für Mischbedingungen, was er zuletzt in Hockenheim wieder unter Beweis stellte – bis zu seinem unglücklichen Unfall natürlich.

„Ich mag solche Bedingungen, wenn es nass ist bzw. sich die Verhältnisse ändern. Ich hätte nichts dagegen, wenn es am Sonntag auch so ist. Das Risiko ist natürlich hoch, vor allem bei den niedrigen Abtriebswerten, die wir hier fahren. Da kann man schnell mal auf dem falschen Fuß erwischt werden“, grübelt der Rheinländer.

Im Qualifying soll es aber noch trocken sein. Da lautet die Frage, für welche Bedingungen man sein Auto abstimmen soll. Laut Ricciardo wird die Wettervorhersage entscheidend sein: „Das ist das einzige Dilemma, in dem wir stecken. Wir werden wohl ein paar Kompromisse eingehen, wenn der Sonntag definitiv feucht ist. Wenn die Regenwahrscheinlichkeit nur bei 50 Prozent liegt, dann baut man einfach das schnellste Auto für das Qualifying und schaut dann, wie man im Rennen damit zurechtkommt.“

Teamkollege Hülkenberg sieht dagegen kein großes Problem: „Heutzutage sind die Setups für trocken und nass nicht mehr so verschieden. Man baut da nicht das komplette Auto um. Es sind nur ein paar Kleinigkeiten, bei denen man einen Kompromiss finden muss. Wir sind deshalb heute früh auch komplett mit einem Trocken-Setup gefahren, um zu sehen, wie sich das anfühlt. Das war ganz okay.“

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