Renault-Formtief überwunden

„Ziel ist es Haas zu schlagen“

Nico Hülkenberg - GP USA 2018 Foto: XPB 70 Bilder

Nach einigen schwachen Vorstellungen ist Nico Hülkenberg in Austin wieder mittendrin im Kampf um die besten Mittelfeld-Plätze. Die Strecke passt dem Renault. Und auch die äußeren Umstände halfen mit.

Nur ein Pünktchen hat Nico Hülkenberg in den letzten sieben Rennen gesammelt. Die magere Ausbeute hatte ihre Ursache vor allem in der schwachen Weiterentwicklung bei Renault. Während die Konkurrenz ordentlich nachlegte, stagnierte die Leistung beim französischen Werksteam. Doch im Austin-Qualifying lief es plötzlich wieder besser.

Nachdem Hülkenberg mit etwas Glück knapp die Q3-Hürde schaffte, ging es im letzten Abschnitt bis auf Startplatz 7 nach vorne. Von den Mittelfeld-Teams war nur Esteban Ocon einen Tick schneller. Sieben Hundertstel fehlten Hülk auf en Franzosen. „Es ging heute die ganze Zeit eng zur Sache. Mal waren wir schneller, mal die anderen. Am Ende bin ich happy mit dem Ergebnis“, resümierte der Rheinländer das Geschehen.

Hülkenberg hat Haas im Visier

Nico Hülkenberg - GP USA 2018 Foto: XPB
Eine fehlerlose Leistung brachte Hülkenberg Startplatz 7 ein.

Schlüssel zum Erfolg war eine gute Teamleistung und eine saubere Runde im entscheidenden Moment. „Grosjean hat aus welchem Grund auch immer nicht sein ganzes Potenzial ausspielen können. Mit Blick auf den Kampf um Platz 4 in der Teamwertung werde ich natürlich auch morgen versuchen ihn hinter mir zu halten. Das Ziel ist es Haas zu schlagen. Aber wir dürfen uns nicht nur auf sie fokussieren, sondern müssen auch Force India und Sauber im Blick haben.“

Grosjean verlor mit einem ausbrechenden Heck in der Schlusskurve ein paar Zehntel, was den Franzosen vom sechsten auf den achten Platz spülte. Doch warum war Renault plötzlich wieder konkurrenzfähiger als zuletzt. Technische Upgrades gab es am gelben Auto keine für Austin.

„Eigentlich hat sich das Auto gar nicht so gut angefühlt“, zuckte Hülkenberg auf Nachfrage mit den Schultern: „Die Strecke kommt uns sicher etwas entgegen. Hier zählt die Motor-Leistung nicht so sehr. Dazu haben vielleicht auch die Bedingungen geholfen. Nach dem verregneten Freitag fehlte es allen Teams an Daten. Dazu kam heute noch ein heftiger Wind. Da war es leicht, einen Fehler zu machen.“

Fahrt ins Unbekannte

Nico Hülkenberg - GP USA 2018 Foto: sutton-images.com
Austin brachte Hülkenberg bisher noch nicht so viel Glück.

Auch für das Rennen rechnet Hülkenberg nach dem ins Wasser gefallenen Freitag mit Überraschungen. „Es ist doch mal gut, dass in der heutigen Formel 1 mal nicht alles so berechenbar ist. Ich bin schon gespannt, wie unsere Reifenstrategie aufgehen wird.“ Während die Konkurrenz auf die Erfahrung des Vorjahres zurückgreifen kann, wird es für Hülkenberg eine komplette Reise ins Unbekannte. Der 31-Jährige musste vor 12 Monaten bereits nach zwei Runden mit einem Ölleck aufgeben.

Bei der Konkurrenz von Haas hofft man, das Kräfteverhältnis im Rennen noch einmal umzudrehen. „Am Sonntag sollte die Asphalttemperatur rund 15 °C höher liegen. Das ist ein riesiger Unterschied“, erklärt Grosjean. „Die Ausgangslage für uns ist nicht so schlecht. Wir sind mittendrin im Kampf mit Force India und Renault. Das wird ein spannendes Duell.“

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