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Renault macht Fortschritte

Zeitgewinn im Zehntelbereich

Renault rückt beim Grand Prix von Spanien mit seiner nächsten Motorenevolution an. Nach dem ersten Trainingstag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zeigten sich die Franzosen sehr zufrieden.

Renault hat die drei Wochen Pause genutzt. Die Franzosen, die Red Bull, Toro Rosso, Lotus und Caterham mit Antriebseinheiten ausstatten, zünden in Spanien die zweite Stufe ihrer Motoren-Weiterentwicklung seit der Homologation. An der Hardware habe sich im Vergleich zum letzten Rennen nichts getan, sagte Renault-Einsatzleiter Remy Taffin. Dafür gibt es Änderungen an der Software, die die Fahrbarkeit und Leistung der Power-Einheit verbessern.

Renault sammelt mit seinen Teams viele Kilometer

"Es sieht gut aus. Wir konnten im Training mit unseren Teams viele Kilometer für die Antriebseinheit sammeln. Zu Beginn hat noch nicht alles reibungslos geklappt, aber am Ende war es gut", erklärte Taffin, um kurz darauf beinahe euphorisch nachzulegen. "Zum ersten Mal in diesem Jahr können wir sagen, dass wir alles richtig gemacht haben." Taffin zeigte sich gelöst. "Wir können mit dem Paket, das wir hier zur Verfügung haben, ans Maximum gehen. In der Qualifikation werden wir 100 Prozent abrufen können, im Rennen aber noch nicht in jeder Runde. Das schaffen wir eventuell in Monaco."

Um wie viel schneller die neue Software die Renault-befeuerten Teams macht, lässt sich laut Taffin nicht exakt beziffern. Das hänge von Auto zu Auto und den jeweiligen Vorlieben der Fahrer ab. "Wenn sich ein Pilot durch die Änderungen wohler fühlt, kann er gleich mehrere Zehntel pro Runde an Zeit gewinnen. Auf eine Renndistanz summiert sich das dann auf Sekunden."

Der Renault-Einsatzleiter sieht noch weiteres Potential für einen leistungsfähigeren Motor und effizientere Rückgewinnungssysteme. "Wir wissen , dass unsere Power Unit noch nicht zu 100 Prozent effizient ist. Da gibt es noch weiteren Verbesserungsspielraum. Wir kennen aber die Richtung, in die wir uns bewegen müssen."

Red Bull kann nicht zu Mercedes aufschließen

Trotz des Optimismus scheint der WM-Zug beinahe schon abgefahren zu sein. Vor allem, wenn man die starke Trainingsleistung von Mercedes betrachtet. Der Abstand zum ersten Renault-Team Red Bull, in Person von Daniel Ricciardo, betrug bei den Dauerläufen rund eine Sekunde im Schnitt. Aussagen zur Konkurrenzfähigkeit von Sebastian Vettel lassen sich nicht treffen, da der Weltmeister am Freitag wegen eines Wechsels des Kabelbaums nur vier Umläufe abspulte. Trotzdem sollte ihm die Verbesserungen besonders weiterhelfen, weil er bislang vor allem beim Beschleunigen und Bremsen haderte. "Die Fahrbarkeit war Vettels Hauptproblem. Er ist in diesem Bereich sehr sensibel", sagte Taffin.

Für die Qualifikation und das Rennen wird Renault auch durch eine weitere Maßnahme noch einmal nachlegen. Partner Total hat es offenbar geschafft, seinen neuen Kraftstoff im zweiten Anlauf doch noch zu homologieren. Nach dem Kalibrierungsprozess des Benzins für den Durchflussmengensensor, wurde der Sprit noch in der Nacht vor dem Qualifying-Samstag nach Barcelona geflogen.

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Niederschmetternde Nachricht für alle Mercedes-Jäger.

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