Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - Test - Barcelona - 8. März 2017 xpb
Renault R.S.17 - F1-Auto 2017 - Präsentation London
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Motor-Problem gelöst

Volle Renault-Power in Melbourne

Nico Hülkenberg wird es gerne hören. Renault hat die Probleme mit dem Antrieb der MGU-K rechtzeitig vor Saisonbeginn gelöst. Und die Aero-Abteilung in Enstone hat mehrere Upgrades in Planung.

Gute Nachricht für Renault, Red Bull und Toro Rosso: Die Motorenabteilung in Viry-Chatillon hat die Probleme mit dem Antrieb der MGU-K gelöst. Bei den Testfahrten in Barcelona mussten mindestens vier Antriebseinheiten getauscht werden, weil die Elektromaschine immer wieder ihren Dienst einstellte.

Damit können Nico Hülkenberg, Jolyon Palmer, Daniel Ricciardo, Max Verstappen, Carlos Sainz und Daniil Kvyat am Samstag in der Qualifikation zum GP Australien erstmals mit voller Power fahren. Und im Rennen sind die ursprünglich geplanten Motoreinstellungen erlaubt.

Bei den Barcelona-Tests mussten die Renault-Teams die meiste Zeit mit gedrosselter Leistung fahren. Mercedes hatte ausgerechnet, dass die Renault-Teams damit mindestens eine halbe Sekunde pro Runde hergeschenkt hatten.

Frontflügel in Bahrain, Vorderachse in Russland

Einer der Gründe, warum Nico Hülkenberg bei einem Werksteam andockte, war die finanzielle Ausstattung der Technikabteilung. Renault kann auf dem Niveau der Top-Teams entwickeln. Das zeigt sich schon bei Saisonauftakt in Melbourne. Der Renault R.S.17 ist in den Bereichen Diffusor, Frontflügel und den Bremsverkleidungen gegenüber den Testfahrten modifiziert.

Die großen Upgrades befinden sich gerade in der Produktion. Beim GP Bahrain debütiert ein neuer Frontflügel. Beim GP Russland will Renault zum ersten Mal mit der Luftdurchführung durch die Vorderachse fahren. Ferrari, Red Bull und Force India setzen diese Technik schon seit geraumer Zeit ein. „Das wurde bei uns früher aus Kostengründen immer wieder aufgeschoben“, erzählt ein Ingenieur.

Die Windkanaltests ergaben einen signifikanten Fortschritt mit den Upgrades. Renault hofft, dass man die direkten Gegner Force India, Toro Rosso, HaasF1 und Williams mit höherem Entwicklungstempo in die Knie zwingen kann.

Motorsport Aktuell Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - Test - Barcelona - 8. März 2017 Renault-Defekte bei den Tests Motoren-Probleme schnell zu lösen?

Der neue R.E.

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