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Carlos Sainz - Formel 1 - 2014
Carlos Sainz - Formel BMW - 2010
Carlos Sainz - Formel BMW - 2010
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Tauziehen bei Renault

Killt Palmer-Vertrag Sainz-Einsatz?

Eigentlich sollte Carlos Sainz ab dem GP Malaysia bei Renault fahren. Doch Jolyon Palmer pocht auf seinen Vertrag. Wer wird sich am ende durchsetzen?

Es gibt noch offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt der Formel 1, doch die Fragezeichen werden immer weniger. Fernando Alonso kokettiert damit, dass er überall viele gute Optionen hätte, doch jetzt wo er seinen Wunsch nach einem anderen Motor bei McLaren durchgesetzt hat, wird er kaum noch zu Williams abspringen. Wer den Spanier zwischen den Zeilen liest, weiß dass er bleibt. Seine beste Chance im nächsten Jahr gute Ergebnisse abzuliefern ist in einem McLaren-Renault.

Alonso liebt es, den Geheimnisträger zu spielen. Das sichert ihm Schlagzeilen. Auf die Frage nach seiner Zukunft sagt er zuerst einmal: „Da müsst ihr euch noch 2 Wochen gedulden.“ Dann spielt er ganz den gütigen Teamplayer: „Die Formel 1 hat Priorität. Deshalb werde ich erst meine Optionen dort abklopfen, bevor ich an andere Serien denke. Ich will McLaren Zeit geben, ihre eigene Zukunft auszusortieren. Da bin ich ganz loyal. Es wäre unfair meine Entscheidung jetzt zu treffen und das Team vor den Kopf zu stoßen, bevor es selbst handeln kann.“

Beste Option für Perez ist Force India

Sergio Perez - Force India - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 28.7.2017
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Sergio Perez bildet wohl auch noch 2018 ein Gespann mit Esteban Ocon.

Auch Sergio Perez vertröstet die Fragesteller. „Ich stehe kurz vor einer Vertragsunterzeichnung und hoffe dass ich euch vor dem nächsten Rennen etwas sagen kann.“ Die Wahl für den Mexikaner sollte nicht allzu schwer fallen. Die Tür bei Renault ist zu. Dort wird 2018 Carlos Sainz neben Nico Hülkenberg fahren. Bleibt nur noch Williams als Alternative. Aber Perez sagt selbst: „Mit Force India kannst du eigentlich nichts falsch machen. Dieses Team holt immer das Maximum aus seinen Resourcen raus.“

Felipe Massa kann nichts zur Aufklärung beitragen: „Ich warte noch, was mir Williams zu sagen hat.“ Wäre Robert Kubica ein Gefahr? Aus Williams-Kreisen hören wir: „Wenn Renault glaubt, der Einsatz von Kubica wäre ein Risiko, müssen wir das gleiche denken.“

Die logische Wahl für Perez ist ein weiterer Einjahresvertrag bei Force India. „2019 rücken viele Stühle. Da musst du flexibel sein“, sagt der WM-Siebte. Tatsächlich könnten 2019 je ein Sitz bei Mercedes und Ferrari und vielleicht zwei bei Red Bull frei werden. Das einzige, was Perez noch von Force India vertreiben könnte, wäre der Zwist mit Teamkollege Esteban Ocon. Aber Perez weiß selbst am besten, dass er Ocon nicht davonlaufen kann. Wenn er 2019 zu einem Top-Team will, muss er Ocon auf der Strecke schlagen. Am besten im gleichen Auto.

Palmer will noch sieben Rennen Gnadenfrist

Renault wollte eigentlich ab dem GP Malaysia das zweite Cockpit mit Carlos Sainz besetzen. Das ist jetzt wieder in Frage gestellt. Jolyon Palmer pocht auf seinen Vertrag. Der Engländer müsste für viel Geld ausgekauft werden. Palmer entgegnete auf die Gerüchte, dass er in Singapur sein letztes Formel 1-Rennen fährt müde: „Das höre ich seit 35 Grand Prix. Ich lese diese Sachen schon gar nicht mehr, sondern konzentriere mich auf meinen Job. Die Resultate zeigen es vielleicht nicht, aber in den letzten zwei Rennen habe ich mich gesteigert.“

Dann wird der 26-jährige Engländer deutlich: „Ich habe noch einen Vertrag für 7 weitere Rennen und ich gedenke diese auch zu fahren, um zu beweisen, was ich kann. In meinem Plan steht, dass ich nach Malaysia komme und dort fahre.“ Renault schweigt sich zum Thema Sainz aus. Standardantwort: „Wartet auf die Ankündigungen.“

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