Renault rätselt

Guter oder schlechter Tag?

Foto: dpa

Renault überraschte am Freitag (1.8.) mit den Plätzen zwei und vier. Was die Zeiten wert sind weiß das Team allerdings auch nicht so genau. Klarheit bringt wohl erst das Qualyfing.

Fernando Alonso entschied sich vorsichtshalber, die Euphorie etwas zu bremsen: "Wir waren mit weniger Benzin unterwegs." Gerhard Berger ließ sich davon allerdings nicht beirren: "Auch mit wenig Benzin sind die Zeiten gut."

Nach Aussage von Alonso steht Renault dort, wo man auch in den letzten Grand Prix platziert war: "Es wird wieder ein Kampf in die Top Ten zu kommen, wenn wir aber mal drin sind, können wir Platz sechs oder sieben schaffen." Renault hat die Aerodynamik in drei Punkten verbessert. Der Unterboden wurde modifiziert, dazu noch die Bremsbelüftungen hinten und vorne. "Die Änderungen haben etwas gebracht", berichten die Fahrer.

Verbesserter Gummi

Das Hauptproblem der Renault ist das Körnen der Reifen. "Das dürfte aber mit mehr Gummi auf der Bahn nachlassen", glaubt Alonso. Chefingenieur Pat Symonds sieht dennoch positive Tendenzen: "In den letzten Jahren hat der weiche Reifen nicht mal die erste Runde überlebt. Im letzten Sektor trat das Körnen ein. Diesmal scheint es so, dass wir den Reifen über die Runde drüber kriegen."

Prinzipiell schneidet Renault auf den weichen Reifenmischungen besser ab. Für den GP Ungarn lieferte Bridgestone die Mischungen "soft" und "supersoft" an. "Die waren schon in Monte Carlo und Montreal im Angebot, und auf beiden Strecken hatten wir eine gute Traktion", bilanziert Alonso.

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