Nico Hülkenberg - Renault R.S.17 - Testfahrten - Barcelona xpb
Pascal Wehrlein - Sauber - Formel 1 - Test - Barcelona - 7. März 2017
Pascal Wehrlein - Sauber - Formel 1 - Test - Barcelona - 7. März 2017
Pascal Wehrlein - Sauber - Formel 1 - Test - Barcelona - 7. März 2017
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - Test - Barcelona - 7. März 2017 189 Bilder

Renault mit Rückschritt am fünften Testtag

"Hausaufgaben mit Balance zu erledigen"

Renault zählte am fünften Testtag zu den Teams, die nicht hundertprozentig zufrieden waren. Ein Motorwechsel kostete viel Zeit. Und die Abstimmungsarbeit am Auto war eher ein Rückschritt als ein Fortschritt.

Jolyon Palmer hatte mal wieder einen kurzen Arbeitstag. Nach 15 Runden stieg der Engländer aus seinem Renault. Sensoren im Motor schlugen Alarm. Zur Vorsicht wurde die Antriebsquelle getauscht. Renault hat mit seinem V6-Turbo kein grundsätzliches Problem wie Honda, aber es lodern immer wieder kleine Feuer auf.

Massa-Zeit für Renault noch außer Reichweite

Während Mercedes und Ferrari mit dem Plan in die acht Testtage gehen, nur einen Motor einzusetzen, hat Renault bereits die vierte Antriebseinheit seit Beginn der Testfahrten eingebaut. Trotzdem herrscht keine Unruhe im Team. „Wir haben am Prüfstand bereits 4.500 Kilometer geschafft. Trotzdem bleiben wir mit den Einstellungen noch auf der vorsichtigen Seite“, erzählt ein Ingenieur.

Palmer hatte mit dem Motortausch gleich Feierabend. Für den Nachmittag war Nico Hülkenberg eingeplant. Renaults Neuzugang drehte 58 Runden um kam mit 1.21,589 Minuten auf Platz 7. Auf dem Programm standen Aerodynamik-Messfahrten und Abstimmungsarbeiten. „Heute war ein kleiner Rückschritt. Das Auto fühlte sich nicht mehr so gut an wie in der ersten Woche. Wir müssen mit der Balance des Autos noch ein paar Hausaufgaben machen. Vielleicht spielte auch der starke Wind eine Rolle.“

Einsatzleiter Alan Permane schätzt dennoch, dass Renault mit Force India, Williams, Toro Rosso und HaasF1 zum großen Mittelfeld gehört. Hülkenberg gibt sich da noch zurückhaltend. „Die Zeit von Massa ist für uns auch mit wenig Sprit im Tank noch nicht möglich.“ Renault könnte auch ein paar Testrunden mehr gebrauchen. Mit Blick auf die 168 Runden von Felipe Massa und Sebastian Vettel meinte Hülkenberg fast ein bisschen neidisch: „Ich würde gerne mal wissen, wie sich 168 Runden in diesen Autos anfühlen. Da bist du am Abend bestimmt schön platt.“

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