Sergey Sirotkin - Renault - Silverstone-Test - 12- Juli 2016 xpb
Pierre Gasly - Red Bull - Silverstone-Test - 12- Juli 2016
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Renault testet neue Hinterradaufhängung

Noch ein Aero-Update 2016

Renault ist drittletzter der Konstrukteurs-WM. Trotzdem arbeiten die Franzosen weiter am 2016er Auto. In England testet man während der zweitägigen Probefahrten eine neue Hinterradaufhängung. Im weiteren Saisonverlauf soll noch ein neuer Frontflügel kommen.

Zehn Rennen, nur einmal in den Punkten, 6 Zähler auf dem Konto: So lautet die ernüchternde Bilanz für Renault 2016. Bis auf den Grand Prix in Russland gab es für den wiederbelebten Rennstall nichts zu holen. Den Verantwortlichen von Renault war schon nach dem Kaufabschluss von Lotus im Dezember 2015 klar, dass die Saison ein Übergangsjahr sein wird. Zu spät erfolgte der Wechsel vom Mercedes- auf den Renault-V6, um mit dem R.S.16 konstant unter die Top 10 zu fahren. Stattdessen hält man sich mit Ach und Krach vor Sauber und Manor.

Neuer Frontflügel geplant

Trotzdem entwickelt Renault sein Auto weiter. Wenn auch nicht im Übermaß. Bei den Testfahrten in England nach dem Grand Prix probierten die Franzosen eine neue Hinterradaufhängung aus. Sie war am Wochenende noch auf dem Prüfstand in Enstone und wurde dann nach Silverstone transportiert. „Ich kann nicht ins Detail gehen. Aber die neue Hinterradaufhängung sollte uns schlicht mehr Grip auf der Hinterachse geben“, sagt Einsatzleiter Alan Permane. Mehr Haftung bedeutet mehr Rundenzeit. Und im Umkehrschluss ein verbessertes Reifenmanagement.

Es soll das letzte mechanische Update für 2016 sein. Ansonsten wird es noch ein Aerodynamik-Upgrade geben. „Ein neuer Frontflügel“, verrät Permane. Der Großteil der Ressourcen ist auf das 2017er Projekt verlegt. Im Februar startete Renault mit den ersten ernsthaften Versuchen im Windkanal. „Das Designbüro arbeitet jetzt beinahe schon zu 100 Prozent für 2017“, erklärt Permane. Der Einsatzleiter erklärt den Rhythmus im Windkanal: „Das 2016er Auto steht aktuell für eine Woche im Windkanal. Dann folgt für drei Wochen der 2017er Modell.“

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