Renault - GP Singapur 2016 ams
Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Singapur - 16. September 2016
Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - GP Singapur - 16. September 2016
Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - GP Singapur - 16. September 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Singapur - 16. September 2016
Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - GP Singapur - 16. September 2016 80 Bilder

Renault bringt Upgrade

Mehr Power ohne neuen Motor

Renault hat in Singapur sein zweites Motor-Upgrade gezündet. Es soll 15 PS bringen. Dank neuem Sprit und Modifikationen an der Zündung und Einspritzung. Um die Änderungen einzuführen braucht man nicht mal einen neuen Motor.

Renault geht sparsam mit seinen Entwicklungs-Token um. Trotzdem wird der Motor immer besser. In Monte Carlo wurde die erste Ausbaustufe gezündet, in Singapur die zweite. Ausgerechnet auf zwei Strecken, auf denen Power keine Rolle spielt. Die beiden Upgrades haben jeweils 3 Token gekostet. Damit verbleiben 18 für den Rest der Saison. Renault wird sie nicht mehr aufbrauchen.

Der erste Schritt mobilisierte 35 PS. Beim zweiten jetzt sollen es rund 15 PS sein. Oder 2 Zehntel in der Rundenzeit. Total hat neues Benzin gebraut. Und Renault spendierte seinem V6-Turbo neue Zündkerzen und Modifikationen an der Einspritzung. Alles zielt bereits auf die Technik der Vorkammerzündung hin, die Mercedes von Anfang an hatte, Ferrari 2015 kopierte und an der nun auch Renault und Honda arbeiten.

Alle Renault-Piloten mit gleichem Entwicklungsstand

Während das erste Upgrade für ein Rennen exklusiv Daniel Ricciardo und Max Verstappen zur Verfügung stand, kommen in Singapur alle 4 Piloten mit Renault-Motoren in den Genuss des PS-Sprungs. Auch wenn es auf dem Papier nicht danach aussah. Nur Max Verstappen bekam in Singapur eine neue Antriebseinheit inklusive Verbrennungsmaschine, Turbolader, MGU-H und MGU-K.

Doch Renault braucht für den neuen Motor keinen neuen Motor. „Die modifizierten Teile können auch an ältere Triebwerke geschraubt werden. Unsere Fahrer haben einen identischen Entwicklungsstand im Auto“, bestätigte Red Bull-Teamchef Christian Horner.

Red Bull freute sich über den Fortschritt, auch wenn er bei nur 36 Prozent Volllast in Singapur eine eher untergeordnete Rolle spielt. Teamberater Helmut Marko meinte: „Wir werden erst beim nächsten Rennen richtig davon profitieren. Auch weil wir noch die Motorkennfelder anpassen müssen.“

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