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Renaults ehrgeizige Ziele für die F1-Saison 2018

„Platz vier und Rückstand halbieren“

Nico Hülkenberg - Renault - GP Malaysia - Sepang - Formel 1 - Donnerstag - 28.9.2017 Foto: xpb 66 Bilder

Nico Hülkenberg ist guter Dinge, dass Renault das Saisonziel mit Platz 5 in der Konstrukteurs-Wertung noch schafft. 2018 werden die Erwartungen höher geschraubt. Dann ist Platz 4 Pflicht. Und der Rückstand auf die Top-Teams muss halbiert werden.

28.09.2017 Michael Schmidt 2 Kommentare

Als Renault im Februar in London sein 2017er Formel 1-Auto präsentierte, da gab es eine klare Ansage. Die Teamleitung forderte mindestens den 5. Platz in der Konstrukteurs-Wertung. Nach 14 von 20 Rennen ist Renault Siebter. Auf Williams und Platz 5 fehlen 17 Punkte. Dazwischen liegt noch Toro Rosso mit 10 Zählern Vorsprung.

Nico Hülkenberg ist zuversichtlich, dass Renault sein Saisonziel noch erreichen kann. Mit oder ohne die Hilfe von Jolyon Palmer, der in Singapur zum ersten Mal gepunktet hat. „Das schaffe ich auch alleine.“

Woher kommt der Optimismus? „Unser Auto sollte auf den verbleibenden sechs Strecken gut funktionieren.“ Die größte Sorge macht Hülkenberg noch das kommende Rennen in Malaysia: „Wir haben ein Problem mit dem Top-Speed. Ich erwarte harte Gegenwehr von McLaren und Force India.“

Renault hat Entwicklungstempo wie Topteams

Im nächsten Jahr hat sich der französische Nationalrennstall noch ehrgeizigere Ziele gesetzt. „Der 4. Platz ist das Minimum und ein Paket, das mir hin und wieder ein Highlight oder ein Podium aus eigener Kraft ermöglicht“, sagt Hülkenberg. Damit nicht genug. „Der Abstand zu den drei Top-Teams ist zu groß. Das ist inakzeptabel. Wir müssen den Rückstand halbieren. Wenn wir das erreichen, haben wir schon viel geschafft.“

Renault hat bereits in diesem Jahr ein Entwicklungstempo wie Mercedes, Ferrari und Red Bull angeschlagen. Kein Auto hat sich im Verlauf der Saison so stark verbessert wie der R.S.17. Abtrieb war von Anfang an vorhanden, aber seit dem GP England ist er auch stabil. Das Auto reagiert nicht mehr so giftig bei Lastwechseln.

Größtes Problem ist die aerodynamische Effizienz. Renault kauft sich den Anpressdruck mit viel Luftwiderstand. Hülkenberg glaubt an seine Truppe: „Wir haben die Leute und die Ressourcen, die Ziele zu erreichen, die wir uns gesetzt haben.“

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JeanL 28. September 2017, 20:55 Uhr
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