Rennanalyse GP San Marino

Schumi hui, Rubens pfui

Foto: dpa

Michael Schumacher durfte sich schon zum sechsten Mal als Sieger des Großen Preises von San Marino feiern lassen. Die Konkurrenz durfte nur kurz am Sieg schnuppern. Weit entfernt von der Spitze agierte Teamkollege Rubens Barrichello.

"Rubens war immer zur falschen Zeit am falschen Ort", sagte Technik-Chef Ross Brawn erklärend. Tatsächlich hing der Brasilianer nach dem Start nahezu pausenlos hinter einem Williams oder einem Renault fest. Die Boxenstopps der französischen Konkurrenz waren so perfekt, dass es auch mit schnellerer Tankarbeit kein Vorbeikommen gab. Mit mäßigem Setup und den harten Reifen hatte Barrichello nicht die Mittel und das Selbstvertrauen, mehr als Rang sechs an Land zu ziehen.

Dagegen enteile Michael Schumacher wieder einmal mühelos. Ein vierstündiger Platzregen hatte in der Nacht die Gummiauflage von der Strecke gewaschen, ein klarer Vorteil für die Bridgestone-bereiften Ferrari. In den ersten beiden Runden kämpfte der Tabellenführer noch mit dem Schmutz auf der Strecke, als die Ideallinie wieder sauber war, machte er sich an die Aufholjagd.

Jenson Button: "Schreck bekommmen"

Als der führende Jenson Button in der achten Runde zum ersten Boxenstopp kam, witterten die Roten Morgenluft. Schumacher kam erst in Runde elf zum Tanken und hatte da schon ein Polster herausgefahren. "Ich habe einen Schreck bekommen, als ich sah, wie groß die Lücke schon ist", sagte Jenson Button.

Danach inszenierte Schumacher eine seiner bekannten Solo-Fluchten. Als der Vorsprung auf Button 20 und auf den drittplatzierten Montoya schon 40 Sekunden betrug, nahm der Weltmeister das Tempo wieder heraus und steuerte seinem 74. GP-Sieg entgegen.

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