Vettel - Hamilton - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen xpb
Lewis Hamilton - Mercedes - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
Vettel - Hamilton - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
Sergio Perez - Racing Point - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
Lewis Hamilton - Mercedes - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen 58 Bilder

Rennanalyse GP Türkei 2020: Vettel kann es doch noch

Rennanalyse GP Türkei 2020 Vettel kann es doch noch

Die Ausgangsposition und das unvorhersehbare Wetter versprachen einen Überraschungssieger. Am Ende stand doch wieder Lewis Hamilton ganz oben auf dem Podest. Racing Point setzte die guten Startpositionen nur mit einem Auto um. Sebastian Vettel kämpfte sich auf das Podium.

Sebastian Vettel brachte es nach dem Rennen auf den Punkt. "Lewis ist einfach bewundernswert. Seine Erfolge werden lange Bestand haben. Eigentlich war das nicht sein Rennen, und er hat es trotzdem gewonnen. Das spricht für sich." Der Weltmeister trotzte den Widrigkeiten einer nassen Strecke, kalten Reifen und einem störrischen Mercedes und holte den zehnten Saisonsieg.

Racing Point startete von Pole Position und kam auf das Podest. Allerdings nicht mit Pole-Setter Lance Stroll, sondern mit Sergio Perez. Und Sebastian Vettel erlebte als Dritter eine kleine Renaissance. In unserer Rennanalyse klären wir die wichtigsten Fragen zum GP der Türkei 2020.

Lewis Hamilton - Mercedes - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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Lewis Hamilton hielt sich schadlos und schlug im zweiten Teil des Rennens auf abgefahrenen Intermediates zu.

Warum hat doch wieder Hamilton gewonnen?

Es ist schon unglaublich. In der Frühphase des Rennens lag Lewis Hamilton bereits über 20 Sekunden zurück. Selbst bei Halbzeit waren es noch mehr als neun Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Weltmeister auf dem fünften Platz. Hinter Lance Stroll, Sergio Perez, Alexander Albon und Sebastian Vettel. Den Zielstrich überquerte er trotzdem als erster Fahrer – und zwar mit einem Vorsprung von mehr als einer halben Minute. "Ein Rennsieg gegen jede Erwartung", fasste Teamchef Toto Wolff zusammen.

Mercedes hatte am Rennwochenende von Istanbul nicht das stärkste Auto, strauchelte mit den Reifentemperaturen und ließ am Ende doch wieder alle alt aussehen. Weil Hamilton seine Routine ausspielte, die Reifen auf einer auftrocknenden Strecke endlich doch mitspielten und ihn seine Strategen mit nur einem Reifenwechsel über die Distanz lotsten.

Hamilton fuhr keinen makellosen Grand Prix. In der Startrunde rodelte er in Kurve neun neben die Strecke, weshalb ihm Vettel und Max Verstappen durchrutschten. Später misslang ihm ein Angriff auf Albon und kurz nach Rennmittag war er in Kurve vier für einen Moment etwas weiter weg von der Ideallinie. Doch Hamilton leistete sich keinen groben Schnitzer, wie zum Beispiel Verstappen, der sich hinter Sergio Perez von der Bahn drehte, sich die Reifen eckig bremste und sich selbst aus der Vergabe um den Rennsieg nahm.

Die Aufgabe war keine einfache für den späteren Sieger. "Unser Auto war phasenweise nicht konkurrenzfähig und sehr schwer zu fahren. Lewis ist aber auf der Straße geblieben, und hat dann zugeschlagen, als sich Möglichkeiten ergaben", erklärt Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Das war der Fall, als alle Piloten begannen, auf den Intermediate-Reifen zu straucheln.

Die Reifen gingen bei allen durch eine Phase des Grainings. Es schälten sich Gummischnipsel von der Oberfläche, was die Haftung verringerte. Hamilton rätselte für den Moment, wurde aber doch aus den Reifen schlau. "Ich wusste nicht, ob meine Reifen zu kalt oder zu warm waren. Ich verlor auf einmal viel Zeit auf Sebastian vor mir. Ich musste die Konzentration hochhalten und weiter an mich glauben. Als das Graining überwunden war, kam der Reifen zurück. Dann wurde ich immer schneller." Danach war es auch kein Problem mehr, die Temperatur im Kern zu halten. Es gab ja weniger Gummi, der erhitzt werden musste.

Die Konkurrenz ließ sich von den körnenden Reifen und steigenden Rundenzeiten beirren und entschied sich in der Mehrzahl für einen weiteren Boxenstopp, um frische Intermediates abzuholen. Nur Perez blieb wie Hamilton aus der Spitzengruppe auf der Bahn, hatte aber einen höheren Reifenverschleiß. Da machte es sich für Mercedes bezahlt, mit seinen Entwicklungen der letzten Jahre auf ein reifenschonendes Auto hingearbeitet zu haben. Dafür bezahlte man zwar in der Qualifikation, gewann aber im Rennen. In der 37. Runde knackte Hamilton dank DRS-Unterstützung den Racing Point und verschwand am Horizont. Insgesamt spulte der Sieger einen Stint von 50 Runden auf dem Intermediate ab.

Lance Stroll - Racing Point - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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Lance Stroll verspielte ein starkes Ergebnis durch einen zweiten Reifentausch.

Wieso stürzte Stroll so sehr ab?

Lance Stroll war der Gewinner des Samstags und einer der großen Verlierer des Rennsonntags. Wer auf Pole Position startet und das Ziel als Neunter sieht, hat etwas falsch gemacht. Bis zur 36. Rennrunde führte der Kanadier das Rennen vor Teamkollege Perez an. Doch sein Vorsprung von teilweise mehr als zehn Sekunden war aufgebraucht. Der Mexikaner hatte das Schwesterauto bereits vor sich.

Der Führende schonte nicht etwa die Reifen, sondern steckte in großen Schwierigkeiten. "Meine Intermediates waren übersät von Graining." Deshalb trafen Fahrer, der sich anfangs noch dagegen wehrte, und Kommandostand die Entscheidung, einen neuen Satz aufzustecken. "Die Aussicht auf trockene Bedingungen bestand nicht. Deshalb fühlte es sich für uns in diesem Moment richtig an, die alten Intermediates gegen neue zu tauschen." Doch der erneute Reifenwechsel entpuppte sich als strategische Niete. Das Graining kehrte auf dem neuen Satz sofort zurück, bremste Stroll stark ein und kostete ihn viele Positionen bis ins Ziel. Das Auto mit der Starnummer 18 war kein wehrhafter Gegner mehr.

Durch den langsamen Aufwärmprozess der Reifen auf dem glatten Asphalt war Stroll gezwungen, sofort Vollgas zu geben, damit die Intermediates nicht auskühlten. Und genau das mögen die Reifen nicht besonders auf einer Rennstrecke, die schon an manchen Stellen zu trocken für Intermediates war. Sie werden zum Beispiel in der Vierfachlinks zu stark belastet, die Oberflächentempertaur geht nach oben, aber der Kern bleibt kalt. Und genau dann sind sie der Gefahr des Körnens noch stärker ausgesetzt. Stroll bedauerte: "Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, auf die neue Garnitur zu verzichten und stattdessen mit der alten weiterzufahren, bis der Reifen geputzt ist."

Sein Team lieferte erst einen Tag später eine weitere Erklärung für das verschärfte Körnen der Reifen. Eines der Leitbleche unter dem Frontflügel sei während der Fahrt lose geworden und habe sich so auf der Unterseite verkeilt, dass die Fahrzeugfront Abtrieb verlor. Das habe zu Untersteuern geführt, was die Vorderreifen killte. Sicher hatte aber auch die Fahrweise etwas damit zu tun.

Dieses Mal hat Perez Glück mit der Strategie. In Österreich und Imola hatte ihn sein Team mit einer falschen Strategie um einen Podestplatz gebracht. In Istanbul machte man auf seiner Seite der Garage alles richtig. Perez dachte zwar auch über einen zweiten Reifenwechsel nach, verzichtete nach den schlechten Erfahrungen des Teamkollegen aber darauf. "Ich wurde darüber informiert, dass Lance sofort unter Graining litt. Deshalb war es besser, auf dem Reifensatz bis ins Ziel zu fahren."

Es wurde eine Zitterpartie. In der letzten Runde hatten beide Ferrari den Racing Point eingeholt. Perez strauchelte, fiel aber nicht. Er profitierte davon, dass sich Charles Leclerc bei seinem Angriff verschätzte, und Sebastian Vettel für eine Attacke noch zu weit weg war. Eine Runde mehr, und Perez wäre vermutlich vom Podest gefallen. "Die Reifen haben stark vibriert. Ich glaube, sie wären im nächsten Umlauf explodiert."

Sebastian Vettel - Ferrari - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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Ferrari kämpfte sich aus der sechsten Startreihe bis auf die Positionen drei und vier vor.

Warum war Ferrari auf einmal so stark?

Sebastian Vettel schaffte es auf das Podest. Charles Leclerc wurde Vierter. Kein Team sammelte in Istanbul mehr Punkte ein als Ferrari. Die roten Autos, die am Samstag in der nassen Qualifikation noch flügellahm gewesen waren, waren einen Tag später bei ähnlichen Verhältnissen auf einmal konkurrenzfähig.

Das lässt sich über die Reifen erklären. Der Ferrari war schon am Samstag stark auf den Intermediates. Das zeigte Leclercs zweiter Platz im Training. Auf den Regenreifen hatte Ferrari hingegen seine liebe Not. Deshalb schieden beide Autos auch in Q2 aus, als es stärker regnete und Intermediates nicht mehr in Frage gekommen waren.

Der Vollregenreifen war nur eine gute Wahl am Start. Doch plötzlich funktionierte der Full Wet auch dort passabel am Ferrari. Vettel erklärt, warum. "Es war weniger Wasser auf der Strecke. Die Rundenzeiten waren schneller als in der Qualifikation. So konnten wir einfacher Reifentemperatur erzeugen."

Vettels Rennen prägte die Startrunde. Der Heppenheimer kehrte auf dem dritten Platz zurück, obwohl er nur vom elften gestartet war. Sein Ferrari kam gut aus der Startbox. In Kurve eins wartete Vettel, bis die Bahn vor ihm frei wurde, um auf der Innenseite durchzustechen. Vettel setzte sich in der Spitzengruppe fest und genoss ein Rennen, wie er es noch nie hatte in diesem Jahr. Er hatte praktisch immer freie Fahrt. "Mit meinen schlechten Startpositionen habe ich mir immer den Rennsonntag zu einer Qual gemacht. Wenn du im Mittelfeld oder sogar ganz hinten feststeckst, kannst du dein eigenes Tempo nicht fahren. Leider sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Zwei oder drei Zehntel zu langsam, und du stehst viel weiter hinten", erklärte der Drittplatzierte.

Leclerc war zwar der schnellere Mann im Team, doch erlaubte sich den einen Fehler zu viel, den Vettel nicht machte. Zwei frühe Boxenstopps begünstigten den Monegassen und machten ihn zu einem Podestanwärter. Nach dem Start war er noch 14. gewesen und vor seinem zweiten Wechsel auf Intermediates Neunter – 20 Sekunden hinter Vettel.

Die schnellen Rundenzeiten des Teamkollegen, der den Spagat zwischen Reifenaufwärmen und Vermeiden von Graining im Gegensatz zu Stroll meisterte, trieben auch Vettel ein weiteres Mal zum Stopp. Danach war der Heppenheimer verwundbar, weil er länger brauchte als der Teamkollege, um sich einzuschießen. Leclerc überholte ihn in der 40. Rennrunde, patzte aber im Zielsprint. Ein Verbremser in der drittletzten Kurve warf ihn hinter Vettel zurück und runter vom sicher geglaubten Podest.

Sie werden sich vielleicht die Frage stellen, ob Vettel ohne den zweiten Reifenwechsel das Rennen sogar hätte gewinnen können. Zuvor lag er schließlich 1,3 Sekunden vor dem späteren Sieger, wäre also zumindest in der Verlosung gewesen. Doch im Gegensatz zu Vettel hatte Hamilton die Graining-Phase der Reifen bereits durchfahren, während der Heppenheimer zu konservativ mit den Gummis umging. Hamilton hätte ihn sehr wahrscheinlich mit DRS einfach überholt. Und der Weltmeister und sein Auto sprangen zudem pfleglicher mit den Reifen um als Vettel und der Ferrari.

Daniel Riccciardo - Renault - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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Abseits der Ideallinie bot der neu verlegte Asphalt null Haftung.

Warum war das Überholen so schwer?

Leclerc machte es vor, wieso. Der WM-Fünfte rutschte in Kurve zwölf in der letzten Runde neben die Bahn, weil er die Spitzkehre neben der Ideallinie anbremste. "Ich habe nichts Wildes gemacht. Bremspunkt und -Druck waren wie in den Runden zuvor. Und trotzdem haben die Vorderreifen blockiert. Ich hätte es wissen müssen, dass neben der Rennlinie wirklich null Grip ist. Ich habe es falsch eingeschätzt und bezahlt", berichtete der Viertplatzierte des Rennens.

Im Istanbul Park ist die Strecke an manchen Stellen mehr als 20 Meter breit und trotzdem war das Überholen eine Kunst. Im ersten Rennteil gab es praktisch nur Positionswechsel, wenn der Vordermann einen Fehler einstreute. Das lag daran, dass es nur eine Ideallinie gab, die Haftung bot. Deshalb traute sich hinten heraus auch keiner, auf Slicks zu wechseln. "Wenn du da einmal neben die Linie gekommen wärst, wären die Reifentemperaturen zusammengefallen. Dann wärst du nicht mehr vorwärts gekommen", meint Daniel Ricciardo.

Abseits der Ideallinie rutschten die Autos aus wie auf Seife. Oder kamen überhaupt nicht vom Fleck. Die Autos auf der linken Seite der Startaufstellung krochen auf den ersten Metern. Zum Beispiel Verstappen, Kimi Räikkönen, Leclerc oder Lando Norris, der bis ganz nach hinten durchgereicht wurde.

Der neue Asphalt erlaubte keine unterschiedlichen Ansätze durch die Kurven. Deshalb klebte Verstappen hinter Vettel, ohne eine Chance auf einen echten Angriff zu haben. Deshalb fand Hamilton keinen Weg vorbei am Ferrari. "Die Strecke war neben der Ideallinie so schmutzig. Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Als ich mich gegen Norris verteidigte, bin ich sofort von der Bahn abgekommen", erzählte Ricciardo.

Doch nicht nur der Asphalt trug zu den wenigen Überholmanövern in der ersten Rennhälfte bei. Weil es nass war, gab die Rennleitung die Überholhilfe DRS erst ab der 30. Runde frei. Dann konnte der Hintermann mit offenem Heckflügel und Windschatten mit Schwung vorbeifahren und sich noch vor dem Bremspunkt wieder richtig einordnen.

Carlos Sainz - McLaren - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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McLaren ergatterte trotz schlechter Startpositionen 15 WM-Punkte.

Warum war McLaren stark und Renault schwach?

In der Qualifikation hatte Renault mit den Positionen fünf und sieben Schadensbegrenzung betrieben. Im Rennen verschwor sich alles gegen den Werksrennstall. Am Start drehte Ricciardo Teamkollege Esteban Ocon unabsichtlich um. Neun Kurven später wurde der Franzose von Bottas getroffen und handelte sich einen Reifenschaden ein. Damit war er praktisch aus dem Rennen um die Punkte.

Ricciardo suchte vergeblich nach Grip. Die Reifen waren zu kalt. "Ich hatte nur ein paar Runden im Rennen, in denen die Temperaturen passten. Prompt war ich schnell. Leider hielt das nur für kurze Zeit, dann waren die Reifen im Eimer", sagte der Australier. Der Renault ging zu hart mit den Pirellis um. So sprang nach einem späten Fahrfehler sogar nur ein Punkt heraus.

McLaren machte das Gegenteil durch. Auf einen schlechten Samstag folgte die Auferstehung am Sonntag. Carlos Sainz sprintete von der rechten Seite – der richtigen – auf den ersten 210 Metern nach vorn und freute sich über das Kuddelmuddel in der ersten Kurve. Nach der ersten Runde war er nicht mehr 15., sondern bereits in den Punkten. Und dort purzelte er auch nicht mehr heraus.

Der Rennstall aus Woking taktierte mit zwei Boxenstopps richtig. Beide Fahrer brachten die Reifen auf Temperatur und sammelten so 15 Punkte ein. Teamchef Andreas Seidl bilanzierte. "In einem Rennen wie diesem brauchst du starke Fahrer. Und die haben wir im Cockpit. Carlos und Lando waren fehlerlos unterwegs. Die Strategie passte, die Reifenwechsel waren schnell. Mit den Temperaturen ist es so eine Sache. Mit diesen komplexen Autos und den Reifen ist das eine Wissenschaft. Es sind Nuancen, die entscheiden. Plötzlich haben wir die Reifen angezündet und waren schnell. Längeres Fahren und vollere Tanks haben sicher geholfen. Doch generell tun wir uns am Sonntag einfach leichter als am Samstag mit unserem Auto."

GP Türkei 2020: Ergebnis Rennen

Fahrer Team Runden Zeit/Rückstand WM-Punkte
1. Lewis Hamilton Mercedes 58 1:42:19.313 25
2. Sergio Perez Racing Point  58 +31.633s 18
3. Sebastian Vettel Ferrari 58 +31.960s 15
4. Charles Leclerc Ferrari 58 +33.858s 12
5. Carlos Sainz McLaren  58 +34.363s 10
6. Max Verstappen Red Bull  58 +44.873s 8
7. Alexander Albon Red Bull  58 +46.484s 6
8. Lando Norris McLaren  58 +61.259s 5
9. Lance Stroll Racing Point  58 +72.353s 2
10. Daniel Ricciardo Renault 58 +95.460s 1
11. Esteban Ocon Renault 57 +1 lap  
12. Daniil Kvyat Alpha Tauri 57 +1 lap  
13. Pierre Gasly Alpha Tauri  57 +1 lap  
14. Valtteri Bottas Mercedes 57 +1 lap  
15. Kimi Räikkönen Alfa Romeo  57 +1 lap  
16. George Russell Williams  57 +1 lap  
17. Kevin Magnussen Haas  55 DNF  
18. Romain Grosjean Haas  49 DNF  
19. Nicholas Latifi Williams  39 DNF  
20. Antonio Giovinazzi Alfa Romeo  11 DNF  
Fahrer Team Runden Zeit/Rückstand WM-Punkte
1. Lewis Hamilton Mercedes 58 1:42:19.313 25
2. Sergio Perez Racing Point  58 +31.633s 18
3. Sebastian Vettel Ferrari 58 +31.960s 15
4. Charles Leclerc Ferrari 58 +33.858s 12
5. Carlos Sainz McLaren  58 +34.363s 10
6. Max Verstappen Red Bull  58 +44.873s 8
7. Alexander Albon Red Bull  58 +46.484s 6
8. Lando Norris McLaren  58 +61.259s 5
9. Lance Stroll Racing Point  58 +72.353s 2
10. Daniel Ricciardo Renault 58 +95.460s 1
11. Esteban Ocon Renault 57 +1 lap  
12. Daniil Kvyat Alpha Tauri 57 +1 lap  
13. Pierre Gasly Alpha Tauri  57 +1 lap  
14. Valtteri Bottas Mercedes 57 +1 lap  
15. Kimi Räikkönen Alfa Romeo  57 +1 lap  
16. George Russell Williams  57 +1 lap  
17. Kevin Magnussen Haas  55 DNF  
18. Romain Grosjean Haas  49 DNF  
19. Nicholas Latifi Williams  39 DNF  
20. Antonio Giovinazzi Alfa Romeo  11 DNF  
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